Die neue Zielgruppe heißt Schüler! Nach dem Verkauf von studiVZ buhlen immer mehr Communitys um die deutschen Teenager! Das Wettrennen um die Schüler hat längst begonnen. Seit heute ist das Schülernetzwerk von studiVZ unter schuelerVZ online.

Die Plattform richtet sich an Schüler ab 12 Jahren. Die Mitgliedschaft ist, wie bei studiVZ kostenlos, setzt aber die Einladung durch ein aktives Mitglied voraus. Für den Aufbau dieser Schüler-Community stellt die Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck angeblich rund eine Million Euro zur Verfügung stellen. Gründer Ehssan Dariani ist laut eigener Pressemitteilung davon überzeugt, dass die Schüler mit den selben Funktionen, die studiVZ zu einem Erfolg gemacht haben, richtig bedient werden können. Bleibt abzuwarten, ob gesagt werden kann: Klonen, kann sich lohnen!?

Mit diesem Vorhaben steht schuelerVZ allerdings nicht alleine da. Es kann von einem halben Duzend Rivalen in Deutschland gesprochen werden: Mystubz.com, schuelerprofile.de, schueler.cc, schuelerrg.de, young.de;
Eine detailiertere Auflistung gibt’s hier und hier.

Möge die innovativste Seite das Rennen machen. Geld alleine reicht hoffentlich nicht aus. Aber eines ist klar, über kurz oder lang wird sich nur eine Plattform erfolgreich auf dem Markt etablieren können. Nun liegt die Wahl bei den Schülern!

7 Kommentare zu “Millionenmarkt Schüler? studiVZ präsentiert neue Plattform”

  1. Paul sagt:

    Und nach dem schuelervz.de kommt dann wohl http://www.freundevz.de. Oder gibts die Vz´s nur für Sparten?

    LG
    Paul

  2. Typberatung tut Not - Sajonara.de - Internetmagazin sagt:

    [...] Ich möchte damit nur meine persönliche Meinung zum Ausdruck bringen, von der ich allerdings glaube, dass man sie durchaus mit Fakten hinterlegen könnte. Doch dazu fehlt mir im Augenblick die Zeit und das Material. - Recht durchmischte Klassenverbünde mit einem hohen Anteil Orthodoxer wird man allerdings mit derlei Couleur nicht locken können. Zudem gibt es bereits etliche Konkurrenz auf dem Markt, die überdies zu berichten wusste, wie konservativ respektive zurückhaltend Schüler eigentlich sind. Das “Geschäft” mit Schülern ist offenbar nicht so einfach. Doch wie StudiVZ feststellt, ist selbst das Geschäft mit Studierenden mehr als dürftig. Nur zur Erinnerung: Eine Vertigo (Universal Music) Gruppe mit etwas über 1000 Mitgliedern bei (angeblich) 1,5 Millionen Immatrikulierter (im StudiVZ). [...]

  3. Tino sagt:

    Mein derzeitiger Favorit ist eindeutig mystubz.com. Ich bin zwar schon lange raus aus der Sache aber denke mir, dass die Präsentation und vor allem die Ideen die hinter dieser Community stecken sehr vielversprechend sind.

    Das Problem der Schüler-Communities sehe ich in der stark regionalen Gebundenheit und des hinsichtlich der Community sehr beschränkten Aktionshorizonts der Zielgruppe.
    Bei Studenten im Gegensatz hat man diese Problem nicht, da sich die Studenten bekanntlich nach dem Abi über das ganze Land (oder gar ganz Europa) verteilen und somit schon ein riesiges Verbreitungspotential mit sich bringen.

    Ich bin gespannt wie sich die Schüler-Communities entwickeln werden und wer sich durchsetzen wird. Ich vermute das Konzept mit dem besten Style und eben Schüler-spezifischen Ideen. Der reinen Kopie, wie es wieder mit dem SchülerVZ versucht wird, sage ich hierbei keinen Erfolg voraus.

    Gruß Tino

  4. Stefan sagt:

    yep hast Recht - mystubz.com gefällt mir auch sehr sehr gut! Mal sehen was die Zukunft bringt :-))

  5. Didi sagt:

    Das StudiVZ war ja selber schon ein Klon. 1 zu 1 von Facebook abgekupfert. Die developer haben sich nichtmal die mühe gemacht die CSS classen umzubenennen. Die Funktionen sind alle komplett identisch.

  6. manni sagt:

    Finde StudiVZ eigentlich auch schrecklich, zum einen nur eine Kopie von facebook, wie Didi meint und zweitens gab es Studenten-Schüler Communities schon seit dem ersten Internetboom und davor. http://www.4students.de ist ein Beispiel, wie eine einst große Community, die zu ihrer Hochzeit, etwa 2001 sogar recht aktiv war, mittlerweile nur noch ein Relikt einer anderen Generation im Netz ist, da sich die Firma bedingt durch die erste Krise retten musste und sich auf den beliebten Rabattkarten Markt etabliert hat.
    Die Frage bei Studenten- und Schüler Portalen ist für mich, was passiert, wenn diese Menschen nicht mehr Schüler- Studenten sind; wird jede Generation von Studenten und Schülern ihr eigenes Webportal haben, dass zu ihrer Zeit gehypt wird; gerade weil man als Schüler doch eher offen für neues ist und sich absetzen will und deswegen eher zum experimentieren neigt als das gegebene zu nützen.
    Finde die Konzepte jeder Community dieser Art müssen weiter gehen, gerade im Bereich der Bindung der Besucher. Beispielsweise ein StudiVZ oder SchülerVZ in Richtung mySpace und ein altes Community Konzept wie 4students müsste erst einmal gründlich überarbeitet werden und beispielsweise den offline Nutzern mehr Möglichkeiten durch Online Mehrwert bieten.
    Von gegenwärtigen Portalen find ich mystubz.com auch noch am besten.

  7. Steffi sagt:

    3 Punkte fallen mir dazu spontan ein:

    * Irgendwas Gutes muss studiVZ ja können, sonst hätten sie nich in 1 Jahr geschafft, was 4students in 7 Jahren nicht geschafft hat.

    * Ich persönlich halte unter den Schülerportalen http://www.spickmich.de für am aussichtsreichsten, weil es hinter schuelervz bereits die meisten Nutzer hat und wesentlich authentischer rüberkommt. Riecht halt nicht so nach Konzern und Geldverdienmaschine, wie schuelerVZ.

    * A propos Geld verdienen: Noch so viele Nutzer bringen mir nichts, solange ich mit ihnen kein Geld verdiene. Da stehen alle Schüler- und Studentenportale in einer Reihe, während Anbieter wie http://www.unimall.de mit ihren Sonderangeboten für Schüler, Studenten (und Lehrlinge und Volkshochschulkursbesucher ;-)) kräftig Umsatz machen und wachsen, ohne dass es einer bemerkt….

Kommentar schreiben


Bitte gib das verzerrt angezeigte Wort ein
Anti-Spam Image