Hobnox bietet Künstlern eine Möglichkeit, sich zu präsentieren und bekannter zu machen Das Startup setzt nicht nur auf Streaming von Musik und Video, sondern leistet den Kreativen auch Unterstützung beim Produzieren.

hobnox

Hobnox positioniert sich als eine Online-Entertainment-Plattform und will qualitätsorientiertes Web-TV, moderne Community-Infrastruktur und einzigartige Technologien verbinden. Hobnox kommt aus dem Englischen, zur Hälfte. “to hobnob” bedeutet “mit Freunden abhängen”, und “nox” ist eine Abkürzung für “new open media experience”. “Der Name sollte ein fantasievolles Potenzial haben”, sagt Gründer Alfred Tolle.

Viele Künstler haben das Internet schon als eigene Vermarktungsplattform entdeckt. Diesen Kreativen bekommen auf Hobnox die Möglichkeit auf sich aufmerksam zu machen. Die Redaktion aus ausgesuchten Experten entscheidet, welche Beiträge auf den vier Hobnox Channels gezeigt werden. “Ein wichtiger Schritt für die Video- und Audioproduktion der Zukunft ist es, den Kreativen ein umfangreiches, leicht bedienbares und qualitativ hochwertiges Online-Angebot zu bieten,” betont Yousef Hammoudah, Programm- und Marketingleiter von Hobnox.

Hobnox wurde von einem Team erfahrener Unternehmer und Führungskräfte aus der Online-, Film-, Musik- und Technologie-Branche gegründet. Mit Alfred Tolle, Ex-CEO von Lycos Inc., und Alexander Gorny, vormals Pixelpark, sitzen bei Hobnox bekannte Namen mit im Boot. Hobnox wurde mit Venture-Kapital im siebenstelligen Bereich finanziert. Geld will das Unternehmen über Werbung, sowie über Premiumdienste erziehlen.

Das deutsch-amerikanische Unternehmen arbeitet dezentral und verbindet die Netzwerke der Gründer an den Standorten Köln, Berlin und München. Darüber hinaus unterhält Hobnox ein Büro in Boston, USA. “Amerika ist zur Zeit aber eher ein Testfeld. Wir wollen uns voll und ganz auf den deutschen Markt konzentrieren”, so Pressesprecher Ulrich Schmidt-Marwede.

6 Kommentare zu “Hobnox - Von Künstlern für Künstler”

  1. Media Districts Entertainment Blog » Hobnox - Von Künstlern für Künstler sagt:

    [...] internetszene.com added an interesting post today on Hobnox - Von Künstlern für KünstlerHere’s a small reading [...]

  2. Michael Ellensohn sagt:

    Wahnsinn, die Jungs wollen scheinbar die eierlegende Web-Entertainment-Wollmilchsau schlechthin werden: Community, Video-Channels, Blogs, Events, und die “Noxtools” für Musikproduktion und Live-Streaming – eine Kombination dieser Dienste sucht wirklich seinesgleichen. Und das alles in einem sehr stylischen und aufwändigen Design.

    Hobnox geht für mich auf den ersten Blick stark in Richtung der Vision von sevenload. Der entscheidende Unterschied liegt imho darin, dass es bei Hobnox eine Redaktion gibt, die Qualitätsmaßstäbe an eingesandte Inhalte anlegt und die die einzelnen Uploads in ein übergeordnetes Sendungsformat bringt. Das widerspricht zwar einerseits dem Web 2.0-Grundgedanken, verringert aber andererseits das Rauschen der Amateur-Inhalte, das eben auf Plattformen wie sevenload manchmal nervt.

    Ich bin gespannt auf den Erfolg von Hobnox, und sehe (als Medienwissenschaftler ;-)) Hobnox vs. “echte” Web 2.0-Plattformen auch als ein Battle der beiden Prinzipien Gatekeeper- vs. User-getriebener Plattformen.

  3. Michael Ellensohn sagt:

    Ich bin in der Netzeitung auf ein Interview mit dem Mitgründer und Programmleiter von Hobnox gestoßen…

  4. Michael Ellensohn sagt:

    Und hier ein feines Interview mit Yousef. (a href=”http://01blog.de/2008/03/04/videocast-06-yousef-hammoudah-von-hobnoxcom/”via)

  5. David sagt:

    Thomas, danke für den Post…

  6. What the fuck? « fifteen sagt:

    [...] Mehr Infos gibt es bei internetszene.com; [...]

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