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	<title>internetszene.com &#187; Blogosphäre</title>
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	<pubDate>Fri, 15 Aug 2008 15:01:15 +0000</pubDate>
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	<language>en</language>
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		<title>E-Book: &#8220;Der Social Media Release&#8221;</title>
		<link>http://www.internetszene.com/2008/08/05/e-book-der-social-media-release/</link>
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		<pubDate>Tue, 05 Aug 2008 12:35:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Ellensohn</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Blogosphäre]]></category>

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		<description><![CDATA[Einsnullige Studenten versuchen, ihre Abschlussarbeiten auf kostenpflichtigen Plattformen zu Geld zu machen. Der PR-Absolvent Timo Lommatzsch von der FH Hannover hingegen veröffentlicht seine Bachelor-Arbeit zum Social Media Release als kostenloses E-Book unter einer Creative-Commons-Lizenz. Danke, Timo!

Worum geht es im E-Book? Ich versuch&#8217;s in meinen eigenen Worten: Im Prä-Blog-Zeitalter landeten irrelevante Pressemitteilungen und unerwünschtes PR-Material noch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal"><strong>Einsnullige Studenten versuchen, ihre Abschlussarbeiten auf kostenpflichtigen Plattformen zu Geld zu machen. Der PR-Absolvent <a title="Xing-Profil" href="https://www.xing.com/profile/Timo_Lommatzsch" target="_blank">Timo Lommatzsch</a> von der FH Hannover hingegen veröffentlicht seine Bachelor-Arbeit zum Social Media Release als <a title="Blog-Beitrag zum E-Book-Download" href="http://www.socialmediapreview.de/ebook-zum-social-media-release/" target="_blank">kostenloses E-Book</a> unter einer Creative-Commons-Lizenz. Danke, Timo!<br />
</strong></p>
<p class="MsoNormal">Worum geht es im E-Book? Ich versuch&#8217;s in meinen eigenen Worten: Im Prä-Blog-Zeitalter landeten irrelevante Pressemitteilungen und unerwünschtes PR-Material noch in den Papierkörben der zwangsbeglückten Nachrichten-Redaktionen. Die wilden Blogger aber bringen ihren Unmut mit PR-Spam <a title="PR Blogger" href="http://www.prblogger.com/2007/08/pr-people-shouldnt-do-brothels/" target="_blank">häufig</a> <a title="PR Spammers Wiki" href="http://prspammers.pbwiki.com/FrontPage" target="_blank">auf drastische Weise</a> <a title="The Long Tail Blog" href="http://www.longtail.com/the_long_tail/2007/10/sorry-pr-people.html" target="_blank">zum Ausdruck</a>. Das schmerzt die <a title="Indiskretion Ehrensache" href="http://blog.handelsblatt.de/indiskretion/eintrag.php?id=1874" target="_blank">Tanja-Anjas</a>. Seither beginnen einige von ihnen zu verstehen, dass das Web 2.0 neue Kommunikationsinstrumente erfordert – nicht nur, um den Erfolg ihrer Arbeit zu erhöhen, sondern auch, um negative Eigen-PR in der Blogosphäre zu verhindern. Ein solches, viel diskutiertes Instrument ist der Social Media Release – wie Timo sagt, &#8220;ein (kleiner, erster) Schritt auf dem Weg, das seit Jahrzehnten etablierte Nachrichten- und Informationsvermittlungssystem von Unternehmen und Agenturen an die veränderten Informations-, Medienrezeptions- und Kommunikationsbedingungen im Internet anzupassen.&#8221;</p>
<p class="MsoNormal">Im ersten Teil seines E-Book beschreibt Timo, was es mit Social Media Releases auf sich hat: Wie werden sie gestaltet und distribuiert? Wie sind sie entstanden und welche Entwicklungen im Mediennutzungsverhalten liegen ihnen zu Grunde? Im zweiten Teil fasst er die Aussagen von sechs Interviewpartnern zusammen, die mit dem Einsatz von Social Media Releases bereits eigene Erfahrungen sammeln konnten.</p>
<p class="MsoNormal">Der Verdienst von Timos Arbeit liegt vor allem in der strukturierten Zusammenfassung der bisher im Netz vorliegenden zersplitterten Informations- und Diskussionshäppchen zum Social Media Release. Einen Vorgeschmack auf das E-Book liefert das folgende Schaubild, mit dem er zeigt, dass PR-Informationen im Web 2.0 nicht mehr nur für Medienschaffende konzipiert sein müssen, sondern auch eine direkte Kommunikation mit den eigentlichen Zielgruppen ermöglichen sollten.</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal"><a href="http://www.internetszene.com/wp-content/uploads/2008/08/modelonlinepmsmr.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-139" src="http://www.internetszene.com/wp-content/uploads/2008/08/modelonlinepmsmr.jpg" alt="" width="500" height="328" /></a></p>
<p class="MsoNormal">
<h2>Der Podcast zum E-Book</h2>
<p class="MsoNormal">Zusammen mit <a title="Xing-Profil" href="https://www.xing.com/profile/Bastian_Scherbeck" target="_blank">Bastian Scherbeck</a> betreibt Timo den Podcast <a title="Social Media Preview" href="http://www.socialmediapreview.de/ebook-zum-social-media-release/" target="_blank">Social Media PReview</a>. Die beiden gehen ein Mal wöchentlich mit einem gut konzipierten und abwechslungsreichen Programm zum Thema Online-Relations auf Sendung. Das Potenzial von Social Media Releases haben sie bereits mehrfach diskutiert. Ein Muss-Podcast für jeden, der sich mit PR im Web 2.0 beschäftigt (siehe auch <a title="Internetszene" href="http://www.internetszene.com/2008/07/10/8-podcasts-zum-thema-web-20-revisited/" target="_blank">Achims Review</a>).</p>
<h2>Das Interview zum E-Book</h2>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal"><a title="Xing-Profil" href="https://www.xing.com/profile/Alexander_Wunschel" target="_blank">Alex Wunschel</a> hat Timo und Bastian zum Social Media Release <a title="Pimp My Brain" href="http://tellerrand.typepad.com/tellerrand/2008/06/pimp-my-brain-s.html" target="_blank">interviewt</a> (35 min). Ein empfehlenswertes Interview für alle, die ihre Augen mal wieder vom Bildschirm lösen möchten und die wichtigsten Infos zur Social Media Release auf auditivem Wege erfahren möchten.</p>
<p class="MsoNormal">
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Die Alpha-Journalisten</title>
		<link>http://www.internetszene.com/2008/07/22/die-alpha-journalisten/</link>
		<comments>http://www.internetszene.com/2008/07/22/die-alpha-journalisten/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 22 Jul 2008 08:19:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Achim Barczok</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Blogosphäre]]></category>

		<category><![CDATA[Blogs]]></category>

		<category><![CDATA[Sommerloch]]></category>

		<category><![CDATA[Spiegel]]></category>

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		<description><![CDATA[ Deutsche Print-Schreiber haben ein Problem entdeckt: Die Blogger. Im Vergleich zu den Weblog-Autoren fehlt es den deutschen Journalisten im Sommerloch nämlich an Themen. Und deshalb schreiben sie über Blogger.
Wenn das hier ein Magazinartikel wäre und kein Blog, dann ginge er natürlich anders los, vielleicht:
Was ist in Blogs nicht alles hineingeheimnisst und -geraunt worden. US-Blogger [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong> Deutsche Print-Schreiber haben ein Problem entdeckt: Die Blogger. Im Vergleich zu den Weblog-Autoren fehlt es den deutschen Journalisten im Sommerloch nämlich an Themen. Und deshalb <a href="http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,567038,00.html">schreiben sie über Blogger.</a></strong></p>
<p>Wenn das hier ein <a href="http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,567038,00.html">Magazinartikel wäre</a> und kein Blog, dann ginge er natürlich anders los, vielleicht:</p>
<blockquote><p>Was ist in Blogs nicht alles hineingeheimnisst und -geraunt worden. US-Blogger Glenn Reynolds verkündete in seinem Buch &#8220;An Army of Davids&#8221; aus dem Jahr 2006: &#8220;Die Macht, die einst in den Händen von wenigen Profis konzentriert war, ist umverteilt worden in die Hände der vielen Amateure.&#8221; Und der deutsche Philosoph Habermas erblickte im Internet die &#8220;Wurzeln einer egalitären Öffentlichkeit von Autoren und Lesern&#8221;.<br />
(<a href="http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,567038,00.html">Zitat Spiegel Nr. 30, 21.07.2008, S.94</a>)</p></blockquote>
<p>Zum Glück ist das hier aber ein Blog, und deswegen muss ich jetzt nicht gleich den Habermas rauskramen und sage stattdessen: Schreiben ist wie Kochen. Prinzipiell kann das jeder machen, alles was man braucht sind ein paar Töpfe und ein Herd. Und weil das so einfach ist, machen es auch so ziemlich alle. Und wenn ich das, was ich da koche, jemand anderen essen lasse, dann ist das Bloggen. Das machen recht viele, die meisten kochen dabei eher schlecht, wenige richtig gut.</p>
<p>Verlage sind dann quasi Restaurant-Ketten und Journalisten die dort angestellten Köche. Die kochen halt eher für die Massen, und sie werden nur eingestellt, wenn sie richtig gut kochen können. Als Angestellte haben sie ein festes Einkommen, müssen dafür aber das kochen, was dem Restaurantbesitzer passt, und meistens schmeckt alles irgendwann ziemlich gleich.</p>
<p>In den USA gibt es mehr Menschen, und die essen auch mehr als die Menschen in Deutschland. Deshalb gibt es da nicht nur mehr Restaurant-Ketten, sondern auch generell mehr Köche. Die Köche, die nicht in Restaurant-Ketten arbeiten, sind durchschnittlich mindestens genauso schlecht wie die in Deutschland, aber es gibt halt mehr, und deshalb gibt es auch mehr gute. Außerdem gibt es ja mehr Leute, und die essen mehr, und deshalb können in den USA mehr Köche mit Kochen Geld verdienen, selbst wenn sie nicht in einem Restaurant angestellt sind.</p>
<p>Und was der Spiegel pünktlich zum Sommerloch herausgefunden hat, ist, dass in Deutschland die meisten, die nicht als Köche angestellt sind, nicht so gut kochen können. Und dass die Leute weniger essen als in den USA. Super.</p>
<p>(Hier noch die Meinung einiger anderer Köche, ähhh, Blogger: <a href="http://www.spiegelfechter.com/wordpress/374/beta-journalisten-und-beta-blogger">Spiegelfechter</a>, <a href="http://medienlese.com/2008/07/20/blogs-in-deutschland-man-spricht-nicht-darueber/">medienlese</a>, <a href="http://www.fixmbr.de/ich-muss-mich-vielleicht-korrigieren-blogs-scheinen-doch-zu-funktionieren/">f!xmbr</a>, <a href="http://www.cio-weblog.de/50226711/spiegel_treibt_sau_durchs_sommerloch_die_betablogger_sind_rechthaberisch_selbstbezogen_und_unprofessionell.php">CIO Blog,</a> <a href="http://www.coffeeandtv.de/2008/07/20/selbstbezogen-und-unprofessionell/">coffee and tv</a>)</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>8 Podcasts zum Thema Web 2.0 revisited</title>
		<link>http://www.internetszene.com/2008/07/10/8-podcasts-zum-thema-web-20-revisited/</link>
		<comments>http://www.internetszene.com/2008/07/10/8-podcasts-zum-thema-web-20-revisited/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 09 Jul 2008 23:03:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Achim Barczok</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<category><![CDATA[Blogosphäre]]></category>

		<category><![CDATA[podcasts]]></category>

		<category><![CDATA[web 2.0]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor sechs Monaten habe ich die acht interessantesten Audio-Podcasts zu Themen im Web 2.0 vorgestellt. Inzwischen hat sich einiges getan in der Podosphäre: Zeit, die Liste zu überarbeiten.
Deutsche Podcasts

Kanal 14
Vier Nasen tanken Super ist tot, es lebe Kanal 14! Sebastian Keil führt den erfolgreichen Web-2.0-Podcast seit Juni unter neuem Namen fort und spricht (zum Teil [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Vor sechs Monaten habe ich die acht interessantesten Audio-Podcasts zu Themen im Web 2.0 vorgestellt. Inzwischen hat sich einiges getan in der Podosphäre: Zeit, die Liste zu überarbeiten.</strong></p>
<p><strong>Deutsche Podcasts</strong></p>
<p><strong><a href="http://z-pod.de/"></a></strong></p>
<p><strong><a href="http://www.kanal14.de/">Kanal 14</a></strong><a href="http://www.kanal14.de/"><img class="alignright" src="http://www.tintenblog.de/images/images/252.jpg" alt="2.gif" width="99" height="100" align="right" /><br />
<a href="http://www.viernasentankensuper.de/">Vier Nasen tanken Super</a> ist tot, es lebe Kanal 14! <a href="http://www.sebastiankeil.de/">Sebastian Keil</a> führt den erfolgreichen Web-2.0-Podcast seit Juni unter neuem Namen fort und spricht (zum Teil gemeinsam mit seinen alten Co-Moderatoren <a href="http://lumma.de/">Nico Lumma</a>, <a href="http://lumma.de/">Mario Sixtus</a> und <a href="http://www.hebig.com/">Heiko Hebig</a>) mit interessanten Gästen aus Webszene, Wirtschaft und Marketing. In den ersten Folgen diskutierten Podpimp <a href="http://www.pimpyourbrain.de/">Alex Wunschel</a> und Handelsblatt-Redakteur <a href="http://blog.handelsblatt.de/indiskretion/">Thomas Knüwer</a> mit.</p>
<p><a href="http://www.socialmediapreview.de/"><strong>Social Media PReview</strong></a><br />
<a href="http://www.socialmediapreview.de/"><img class="alignright" src="http://www.tintenblog.de/images/images/253.jpg" alt="" width="100" height="100" align="right" /></a>Timo Lommatzsch und Bastian Scherbeck gehen mit ihrem Podcast Social Media PReview seit März dem Einsatz von Social Media in Public Relations im Wochenrhythmus auf den Grund. Der Podcast ist aufwendig produziert und reicht im Spektrum von Interviews und Gesprächsrunden bis hin zu Buchbesprechungen und Erklärungen von PR-Begriffen.</p>
<p><strong><a href="http://tellerrand.typepad.com/tellerrand/blick_ber_den_tellerrand/index.html">Blick über den Tellerrand</a></strong><br />
<a href="http://tellerrand.typepad.com/tellerrand/blick_ber_den_tellerrand/index.html"><img class="alignright" src="http://www.internetszene.com/wp-content/uploads/2008/01/3.thumbnail.jpg" alt="Blick über den Tellerrand" align="right" /></a>Alex Wunschel ist Marketing- und Kommunikationsberater und so eine Art Urgestein der deutschen Podcaster-Szene. Die einen halten ihn für einen Schwafler, die anderen für den &#8220;almighty Podpimp&#8221;. An seinem Podcast &#8220;Blick über den Tellerrand&#8221; jedenfalls kommt keiner vorbei, der sich für die aktuellen Entwicklungen im Markt mit den neuen Medien - insbesondere mit Podcasts - interessiert.</p>
<p><strong><a href="http://www.handelsblatt.com/beletage">bél etage</a></strong><br />
<a href="http://www.handelsblatt.com/beletage"><img class="alignright" src="http://www.internetszene.com/wp-content/uploads/2008/01/4.thumbnail.jpg" alt="bél etage" align="right" /></a>Die wirtschaftlichen Aspekte von Web 2.0 besprechen Thomas Knüwer und Hans-Peter Siebenhaar in dem vom Handelsblatt professionell produzierten Podcast &#8220;bél etage&#8221;. Die Podcast-Folgen sind oft mit hochkarätigen Interviewpartnern aus Medien, Werbung, PR und Marketing besetzt. Volontäre der Georg von Holtzbrinck-Schule für Wirtschaftsjournalisten präsentieren ergänzend die Medien-Schlagzeilen der Woche.</p>
<p><strong>Englischsprachige Podcasts</strong></p>
<p><a href="http://gillmorgang.techcrunch.com/"><strong>GillmorGang</strong></a><br />
<a href="http://gillmorgang.techcrunch.com/"><img class="alignright" src="http://www.tintenblog.de/images/images/254.png" alt="" width="100" height="36" align="right" /></a>Steve Gillmor ist eine der schillerndsten Figuren in Silicon Valleys Webszene. In seinem jeden Wochentag erscheinenden einstündigen Podcast (!) spricht er in einer Telekonferenz mit den Machern des Web 2.0 über die Zukunft des Internet, die – wenn es nach ihm geht – von Twitter dominiert sein wird. <a href="http://blogs.law.harvard.edu/doc/">Doc Searls</a>, <a href="http://scobleizer.com/">Robert Scoble</a>, <a href="http://www.techcrunch.com/about-michael-arrington/">Mike Arrington</a> und <a href="http://www.calacanis.com/">Jason Calacanis</a> zählen zu seinen ständigen Gästen, allein für diese prominente Besetzung lohnt das Zuhören. Wem die tägliche Web-2.0-Stunde nicht reicht, kann im ebenfalls täglich erscheinenden Schwesterpodcast NewsGang erfahren, warum Barack Obama nächster US-Präsident wird.</p>
<p><strong><a href="http://www.forimmediaterelease.biz/">for immediate release</a> </strong><br />
<a href="http://www.forimmediaterelease.biz/"><img class="alignright" src="http://www.internetszene.com/wp-content/uploads/2008/01/6.thumbnail.jpg" alt="for immediate release" align="right" /></a> Man braucht schon einen langen Arbeitsweg oder einen ereignislosen Feierabend, um regelmäßig alle Beiträge von Shel Holtz und Neville Hobson zu hören. Die beiden liefern zwei Mal die Woche ihren einstündigen Hobson and Holtz Report per RSS aus und dazwischenn unzählige Interviews und kurze Info-Clips. Wer bei der Informationsflut trotzdem mithält, wird mit einem umfangreichen Hintergrundwissen rund um PR, Kommunikation und Technologien im Web 2.0 belohnt.</p>
<p><strong><a href="http://twit.tv/twit">This Week in Tech</a> </strong><br />
<a href="http://twit.tv/twit"><img src="http://www.internetszene.com/wp-content/uploads/2008/01/7.thumbnail.jpg" alt="This Week in Tech" align="right" /></a> &#8220;This Week in Tech&#8221; - kurz TWiT - ist das Flaggschiff des Netcast Networks von Leo Laporte. Der US-amerikanische Journalist ist weltweit einer der erfolgreichsten Podcaster und hat sein Handwerk im professionellen Fernsehen und Radio gelernt. &#8220;This Week in Tech&#8221; glänzt vor allem mit einer hochkarätigen Besetzung an Netz-Experten und IT-Journalisten, die wöchentlich über Technologie, Web 2.0, Start-Ups und Medienkonzerne diskutieren. Dabei gewähren sie einen tiefen Einblick in die für uns Europäer so weit entfernte Welt des Silicon Valley.<br />
<strong><br />
<a href="http://twit.tv/natn">net@nite</a> </strong><br />
<a href="http://twit.tv/natn"><img class="alignright" src="http://www.internetszene.com/wp-content/uploads/2008/01/8.thumbnail.jpg" alt="net@nite" align="right" /></a> Ebenfalls zu Leo Laportes Netcast Network gehört net@nite. Die Kanadierin Amber MacArthur bespricht gemeinsam mit Leo Laporte die coolsten Webseiten, spannende YouTube-Persönlichkeiten und den Klatsch und Tratsch der amerikanischen Webszene. Net@nite wird als Live-Sendung aufgezeichnet, bei der Zuhörer anrufen und ihre Lieblingsseiten anpreisen können.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>ConventionCamp</title>
		<link>http://www.internetszene.com/2008/07/09/conventioncamp/</link>
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		<pubDate>Tue, 08 Jul 2008 22:05:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Achim Barczok</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Blogosphäre]]></category>

		<category><![CDATA[Events]]></category>

		<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[Während das zweite Barcamp in Hannover noch auf sich warten lässt, haben die Jungs und Mädels der hannoverschen Webagentur w3design die Idee der Unkonferenz auf einen Internet-Kongress übertragen: Sie veranstalten am 2. Oktober 2008 an der Uni Hannover ein ConventionCamp. 

Die Veranstaltung wird am Institut für Management und Marketing der Leibniz-Universität Hannover stattfinden. Inspiriert vom [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Während das zweite Barcamp in Hannover noch auf sich warten lässt, haben die Jungs und Mädels der hannoverschen Webagentur <a href="http://www.w3design.de">w3design</a> die Idee der Unkonferenz auf einen Internet-Kongress übertragen: Sie veranstalten am 2. Oktober 2008 an der Uni Hannover ein <a href="http://www.conventioncamp.de/">ConventionCamp</a>. </strong></p>
<p><img src="http://www.tintenblog.de/images/images/249.png" alt="" width="450" height="164" /></p>
<p>Die Veranstaltung wird am Institut für Management und Marketing der Leibniz-Universität Hannover stattfinden. Inspiriert vom <a href="http://barcamphannover.mixxt.de/">ersten Barcamp in Hannover</a> möchte Ingo Stoll von w3design, der die Organisation der Veranstaltung leitet, mit dem Konzept das Prinzip eines klassischen Kongress mit den Ideen eines Barcamps verbinden. Zielgruppe: Marketing- und Internetverantwortliche, Studentinnen und Studenten und Barcamper.</p>
<p>Am Mittwoch, 1. Oktober 2008, 19 Uhr, findet eine Warm-Up-Party statt, nähere Infos dazu soll es in Kürze auf der <a href="http://www.conventioncamp.de/">Webseite zum Event</a> geben.</p>
<p>(siehe auch <a href="http://www.0511web.de/2008/06/09/conventioncamp-hannover-unkonferenz/">Webschau Nicole 2.0</a> und <a href="http://hannover2.wordpress.com/2008/07/07/conventioncamp-hannover-die-internetkonferenz-20/">Hannover 2.0</a>)</p>
<p><strong>Datum: </strong>2. Oktober 2008</p>
<p><strong>Ort:</strong> Institut für Management und Marketing, Leibniz-Uni Hannover</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Unreife Blogger: Rezension und Original</title>
		<link>http://www.internetszene.com/2008/04/11/unreife-blogger-rezension-und-original/</link>
		<comments>http://www.internetszene.com/2008/04/11/unreife-blogger-rezension-und-original/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 11 Apr 2008 19:40:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Achim Barczok</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Blogosphäre]]></category>

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		<description><![CDATA[Für meine Masterarbeit lese ich gerade einen der beiden Forschungsbände, die Sabine Pamperrien in der Netzeitung zum Urteil &#8220;Deutsche Blogger sind unpolitisch und unreif&#8221; geführt haben. Hier ein paar Hinweise und Aufklärungsversuche meinerseits.
Erstmal: Jan Schmidt, einer der Herausgeber der Bände, hat auf Schmidt mit Dete bereits darauf hingewiesen: Der Netzeitung-Artikel bezieht sich auf zwei Studien, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Für meine Masterarbeit lese ich gerade <a href="http://halemverlag.lookingintomedia.com/shop/product_info.php/products_id/154">einen</a> der <a href="http://halemverlag.lookingintomedia.com/shop/product_info.php/products_id/152">beiden Forschungsbände</a>, die<em> </em>Sabine Pamperrien in der <a href="http://www.netzeitung.de/internet/969917.html">Netzeitung </a>zum Urteil &#8220;Deutsche Blogger sind unpolitisch und unreif&#8221; geführt haben. Hier ein paar Hinweise und Aufklärungsversuche meinerseits.</strong></p>
<p>Erstmal: Jan Schmidt, einer der Herausgeber der Bände, hat auf <a href="http://www.schmidtmitdete.de">Schmidt mit Dete</a> bereits <a href="http://www.schmidtmitdete.de/archives/120">darauf hingewiesen</a>: Der Netzeitung-Artikel bezieht sich auf zwei Studien, die UNTER ANDEREM in &#8220;Kommunikation, Partizipation und Wirkungen im Social Web (Band 2). Strategien und Anwendungen: Perspektiven für Wirtschaft, Politik und Publizistik&#8221; veröffentlicht sind. Bei den Bänden handelt es sich weitgehend um eine Bestandsaufnahme deutschsprachiger Forschung zum Social Web, wie Jan Schmidt <a href="http://www.schmidtmitdete.de/archives/92">schreibt</a>, es geht darin nicht ausschließlich um die deutschsprachige Blogosphäre, wie <a href="http://turi-2.blog.de/2008/04/11/heute2-post-frankfurter-rundschau-berlin-4028318">andere schrieben</a>.</p>
<p>In dem Zusammenhang stimme ich Marc von der Wissenswerkstatt zu, <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2008/04/11/verstaendnisschwierigkeiten-und-kontraproduktive-schlagzeilen-wie-man-den-wissenschaftlichen-forschungsstand-zum-social-web-einseitig-darstellt-werkstattnotiz-lxxviii/">die Rezension sei einseitig.</a> Sie behandelt nur den Ausschnitt, der anscheinend aus Sicht von Frau Pamperrien für den aktuellen Mediendiskurs relevant ist, geht aber kaum auf den eigentlichen Hintergrund der beiden Sammelbände ein.</p>
<p><strong>Medienwatchblogs </strong></p>
<p>Einige der Schlussfolgerungen, die Frau Pamperrien in Bezug auf die Studie zu Medienwatchblogs zieht, konnte ich im Originaltext so nicht wiederfinden.<br />
Hier eine Gegenüberstellung von Rezension und Originaltext:</p>
<blockquote><p><em>&#8220;Journalisten interessieren sich demnach kaum dafür, weshalb die erwünschte Besserung journalistischer Qualität ihre Zielgruppe verfehlt.</em></p>
<p><em>Selbst ein Aushängeschild wie das Bildblog bleibt fast wirkungslos. Die Autorin der Studie folgert, dass die professionelle Akzeptanz der Medienwatchblogs abhängig von richtigen Aufdeckungserfolgen sei. Dazu aber gehöre investigative Recherche. Und die werde aktuell von Bloggern nicht betrieben&#8221; </em>(Rezension Netzeitung)<em><br />
</em></p></blockquote>
<p>Zitat aus der Studie:</p>
<blockquote><p><em>Als Ergebnis der zweiten angewandten Methode, des Leitfadengesprächs, konnte eruiert werden, dass Bildblog als recht wirksame Kontrollinstanz zu bewerten ist. Der zum Bildblog Befragte weiß um seinen externen Kritiker, der bereits zahlreiche Korrekturen erwirkt hat. Für die übrigen Untersuchungssgegenstände hingegen ist zu sagen, dass die Befragten das jeweilige Blog zwar kennen, teilweise auch regelmäßig konsultieren, die darin vorgebrachten Kritikpunkte aber nie als so gravierend eingestuft wurden, dass sie einer Korrektur bedurft hätten.</em></p></blockquote>
<blockquote><p><em>[...]</em></p></blockquote>
<blockquote><p><em>Mehr als die Hälfte der Einträge </em>[Anm.: im Blog Zeit/Meckern]<em> bewirkten eine Verbesserung, und der befragte Zeit.de-Chefredakteur zeigte sich hochzufrieden mit der Arbeit der Blogger.</em></p>
<p><em>[...] </em></p></blockquote>
<blockquote><p><em>Um sich bei Journalisten wie bei Nicht-Medienschaffenden mehr Gehör zu verschaffen, braucht die Medienwatchblogosphäre wahrscheinlich einmal einen richtig großen Aufdeckungserfolg. </em>(Schönherr, S.132f.)</p></blockquote>
<p>Einen Hinweis darauf, dass eine investigative Recherche von Bloggern nicht betrieben wird, wie Sabine Pamperrien anmerkt, konnte ich im Resümee von Katja Schönherr nicht finden. Die Autorin weist lediglich darauf hin:</p>
<blockquote><p><em>&#8220;Von Scoops deutschsprachiger Medienwatchblogs kann aber weder während des Untersuchungszeitraums noch insgesamt seit Bestehen der Blogs gesprochen werden&#8221; </em>(Schönherr, S.131)</p></blockquote>
<p><strong>Reifegrad der deutschsprachigen Blogosphäre</strong></p>
<p>Die Studie zu Reifegrad, Politisierung, Themen und Bezug zu Nachrichtenmedien ist, soweit ich das sehen kann, im Großen und Ganzen korrekt zitiert. Allerdings: Im Orginaltext wird Reifegrad als &#8220;Ausmaß der Professionalisierung des Bloggens vs. Freizeittätigkeit&#8221; (Berendt et al., S.73) definiert. Den von Pamperrien in der Überschrift gewählte Begriff &#8220;unreif&#8221; halte ich im fehlenden Kontext für irreführend, denn er lässt anders als in der Studie eine Unerfahrenheit oder Unmündigkeit der deutschsprachigen Blogosphäre vermuten.<br />
Hier noch eine Gegenüberstellung von Ausschnitten aus Rezension und Studie:</p>
<p>Rezension:</p>
<blockquote><p><em>Beantwortet werden können diese Fragen vermutlich erst, wenn beide Blogosphären die gleiche Reife erlangt haben. Dazu müssen Blogs zunächst einmal gesellschaftliche Relevanz erlangen. </em></p></blockquote>
<p>Studie:</p>
<blockquote><p><em>Ist die Politiklastigkeit der populären US-amerikanischen Blogs auf den höheren Reifegrad der Blogosphäre zurückzuführen, oder sind die Ursachen allgemein in unterschiedlichen Stellenwerten der Politik in den Gesellschaften zu suchen? Beide Fragen werden sich erst beantworten lassen, wenn deutschsprachige Blogs an gesellschaftlicher Bedeutung gewonnen haben und unterschiedliche Reifegrade damit als mögliche Ursache der markanten Unterschiede zwischen den Blogosphären ausgeschlossen werden können. </em>(Berendt et al., S.95)</p></blockquote>
<p>Die Fragen können also nicht, wie Pamperrien schrieb, beantwortet werden, sobald beide Blogosphären die selbe Reife erlangt haben. Vielmehr kann der Reifegrad als Ursache dann ausgeschlossen werden, wenn die deutschsprachigen Blogs an gesellschaftlicher Bedeutung gewonnen haben. Ein nicht unwesentlicher Unterschied.</p>
<p>Zum Schluss möchte ich noch zum einen <a href="http://netzpolitik.org/2008/deutsche-blogger-sind-unpolitisch-und-unreif/">auf den Kommentar </a>von Markus Beckedahl hinweisen, der Gründe für die unterschiedliche Politisierung von US-amerikanischer und deutscher Blogosphäre nennt.</p>
<p>Zum anderen möchte ich anmerken, dass ich die beiden Tagungsbände, soweit ich das bisher beurteilen kann, für einen außerordentlichen Beitrag für die Forschung im Bereich Social Web in Deutschland halte. Ein absolutes Muss für jeden, der sich wissenschaftlich mit Social Web auseinandersetzen möchte.</p>
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		<title>Dank Twitter im Dialog mit den Lesern? (Update)</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Apr 2008 19:21:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Achim Barczok</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Blogosphäre]]></category>

		<category><![CDATA[Communities]]></category>

		<category><![CDATA[Konvergenz]]></category>

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		<description><![CDATA[ Noch gibt es keine Bestätigung, ob sich hinter dem heute gestarteten Twitter-Account Mopo tatsächlich Mitarbeiter der Hamburger Morgenpost verbergen. Inzwischen scheint sich zu bestätigen, dass der Twitter-Account der Mopo nicht von Mitarbeitern der Hamburger Morgenpost geführt wird (siehe Sprechblase, ethority blog und  media-ocean). Es wäre nach der Welt Kompakt die zweite Print-Zeitung gewesen, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong> <strike>Noch gibt es keine Bestätigung, ob sich hinter dem <a href="http://sprechblase.wordpress.com/2008/04/08/die-hamburger-mopo-twittert/">heute</a> <a href="http://www.webzweipunktnull.de/hamburger-morgenpost-nutzt-twitter/">gestarteten</a> Twitter-Account <a href="http://twitter.com//mopo">Mopo</a> tatsächlich Mitarbeiter der <a href="http://www.mopo.de/">Hamburger Morgenpost</a></strike></strong><strong><strike> verbergen.</strike> Inzwischen scheint sich zu bestätigen, dass der <a href="http://twitter.com//mopo">Twitter-Account</a> der Mopo nicht von Mitarbeitern der <a href="http://www.mopo.de/">Hamburger Morgenpost</a> geführt wird (siehe <a href="http://sprechblase.wordpress.com/2008/04/08/die-hamburger-mopo-twittert/">Sprechblase</a>, <a href="http://www.ethority.de/weblog/index.php/archives/2008/die-mopo-twittert-nicht/">ethority blog</a> und  <a href="http://www.media-ocean.de/2008/04/09/mopo-twittert-aber-twittert-auch-die-mopo/">media-ocean</a>). Es wäre nach der <a href="http://www.welt-kompakt.de/">Welt Kompakt</a> </strong><strong>die zweite Print-Zeitung gewesen, die den Micro-Blogging-Dienst für den Dialog mit ihren Lesern nutzen möchte. </strong></p>
<p><a href="http://www.welt.de/webwelt/article866287/Vorsicht_Twitter_toetet_jeden_Nerv.html">&#8220;Vorsicht, Twitter tötet jeden Nerv!&#8221;</a> schimpfte Guido Nedden noch am 15. Mai 2007 in der Rubrik Webwelt-Surfer auf <a href="http://www.welt.de/">Welt Online</a>. Seine Beurteilung des damals begonnenen Hype um den Web-2.0-Dienst <a href="http://twitter.com/help/aboutus">aus San Francisco</a> lautete: &#8220;Twitter und Co. braucht kein Mensch. Diese Webseiten zeigen zwar, wie sich    Kommunikationsmittel wie Internet und Handy miteinander verzahnen lassen.    Doch die Nutzer bombardieren sich fast ausschließlich mit sinnlosen    Informationen. Und das lenkt von den wirklich wichtigen Dingen des Lebens ab.&#8221;</p>
<p>Fast ein Jahr später sieht man das im Hause Axel Springer anders. Am 4. April kündigte die Welt Kompakt sowohl <a href="http://polente.de/2008/04/08/welt-kompakt-hat-ein-twitter-profil/">in Print</a> als auch <a href="http://www.welt.de/webwelt/article1870841/WELT_KOMPAKT_berichtet_live.html">Online</a> an, ihren Lesern ab sofort  einen besonderen Einblick in die Welt-Kompakt-Redaktion zu geben. &#8220;Interessierte User und Leser haben ab sofort die Möglichkeit, hautnah am PC oder über einen mobilen Internet-Zugang bei der Entstehung dabei zu sein&#8221;, lautete es in der <a href="http://www.welt.de/webwelt/article1870841/WELT_KOMPAKT_berichtet_live.html">Online-Ankündigung</a>. Seitdem spricht die Welt Kompakt auf <a href="http://twitter.com/weltkompakt">twitter.com/weltkompakt</a> mit ihren Lesern beziehungsweise mit denjenigen unter ihnen, die es ins Web 2.0 geschafft haben. 177 Kontakte (Follower) zählt die Zeitung auf ihrem Twitter-Konto, wobei der Großteil eher zu den Stammtisch-Webzwonullern als zu den Stammlesern des Blatts zählen dürfte.</p>
<p>Anders als bei Twitter-Accounts mit schlichtem News-Feed (siehe <a href="http://twitter.com/nzz">nzz</a> oder <a href="http://twitter.com/weltonline">weltonline</a>) <strike>versuchen Welt Kompakt und Hamburger Morgenpost</strike> versucht die Welt Kompakt über Twitter in den Dialog mit ihren Lesern zu treten. Diese Entwicklung zeigt, dass sich klassische Medien ernsthaft Gedanken machen, wie sie abseits eigener, kontrollierter User-Foren einen Zugang zu Rezipienten finden können. Der Einsatz von Social Media und neuen Kommunikationsplattformen, die einen offenen Dialog und eine Transparenz der Kommunikation nicht nur ermöglichen sondern geradezu erzwingen, ist eben nicht nur ein aktuelles Thema in der Unternehmenskommunikation. Er betrifft auch den klassischen Journalismus, wo viele erst jetzt erkennen, dass man im Internet nicht nur <a href="http://www.sueddeutsche.de/computer/artikel/211/146869/">die neuen Idiotae</a>, sondern auch die eigenen Leser antrifft.</p>
<p>Sicherlich, ich gebe zu, Twitter ist ein als &#8220;The Next Big Thing&#8221; völlig übergehypter Webdienst. Es ist kaum davon auszugehen, dass in ein paar Jahren jeder zweite Mopo-Leser auf dem Weg zum Zeitungskiosk erst auf dem Handy &#8220;nachtwittert&#8221;, ob sich die aktuelle Ausgabe überhaupt lohnt. Aber es ist eines von vielen Kommunikationstools im Netz, die als Social Media eine wichtige Rolle im Dialog von Kommunikatoren mit ihren Lesern spielen werden.</p>
<p>In Twitter haben Welt Kompakt und die Mopo (wenn auch hinter dem Account nicht die Redaktion steckt) auf jeden Fall in schon kräftig <a href="http://twitter.com/kosmar/statuses/784978632">Feedback</a>, <a href="http://twitter.com/kosmar/statuses/785085786">Kritik</a>, <a href="http://twitter.com/moeffju/statuses/785004227">Tipps</a>, <a href="http://twitter.com/scheuermann/statuses/785348183">Kommentare</a> und <a href="http://twitter.com/nicole_de/statuses/784997558">Vorschläge</a> bekommen. Und solange man dort weiterhin aktiv auf die Leser zugeht, dürfte das auch in Zukunft anhalten. Eine kleine Kritik hätte ich allerdings zum Schluss: Bei einem so persönlichem Kommunikationskanal wie Twitter hätte ich gerne die Namen der Redakteure und Mitarbeiter gewusst, die am anderen Ende der Leitung schreiben.</p>
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		<title>re:publica - information overflow</title>
		<link>http://www.internetszene.com/2008/04/06/republica-information-overflow/</link>
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		<pubDate>Sun, 06 Apr 2008 16:56:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Achim Barczok</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Blogosphäre]]></category>

		<category><![CDATA[Events]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf der re:publica 08 stand einem riesigen Informationsangebot  eine Heerschar von Bloggern gegenüber, die die die Dichte der Inhalte noch weiter erhöhten  - indem sie alles bloggten, twitterten und filmten, was ihnen vor das Handy oder den Laptop lief. Die Konferenz demonstrierte damit am eigenen Beispiel das Problem einer wachsenden Informationsflut im Netz. Zwei Ansätze [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Auf der re:publica 08 stand einem riesigen Informationsangebot  eine Heerschar von Bloggern gegenüber, die die die Dichte der Inhalte noch weiter erhöhten  - indem sie alles bloggten, twitterten und filmten, was ihnen vor das Handy oder den Laptop lief. Die Konferenz demonstrierte damit am eigenen Beispiel das Problem einer wachsenden Informationsflut im Netz. Zwei Ansätze zur Lösung lauten: Die Rezipienten müssen das Filtern und das Internet das Vergessen lernen.</strong></p>
<p>&#8220;Was ist dein Fazit für die re:publica 08?&#8221; Ich war am Ende der re:publica froh, zu dieser Frage nur einmal interviewt worden zu sein. Wer sich etwas länger in der Lobby der Kalkscheune aufhielt, lief Gefahr, für sämtliche Weblogs, Podcasts und Video-Blogs des deutschsprachigen Internets sowie für eine Handvoll traditioneller Medien vor Kamera, Mikro oder Notizblock gezerrt und ausgefragt zu werden.</p>
<p>Eine reflektierte Antwort auf die Frage nach dem Fazit war nicht leicht. Denn mit den  zahlreichen Panels und Workshops, die auf der re:publica angeboten wurden, der totalen Berichterstattung (Felix Schwenzel sprach auf <a href="http://wirres.net">wirres.net</a> von &#8220;<a href="http://wirres.net/article/articleview/4844/1/6/">Informationsdünnschiss</a>&#8220;) und den vielen, auf der Blogger-Konferenz tatsächlich noch stattfindenden, offline-face-to-face-Gesprächen galt es erst mal den Berg an Informationen abzuarbeiten.</p>
<p>Diese Situation, die bei einer Konferenz für sich gerne mal selbst reflektierende Bewohner des Internets vermutlich in der Natur der Sache liegt, entspricht so ziemlich der generellen Entwicklung in der Internet-Kommunikation: Wenn jeder überall Text, Bild, Audio und Video live oder zeitversetzt ins Netz übertragen kann, werden wir von einer Informationsflut überschwemmt.</p>
<p>Gerrit van Aaken spricht in dem Zusammenhang in seinem <a href="http://praegnanz.de/">Blog</a> vom &#8220;Informations- und Kommunikationsterror&#8221; und hat <a href="http://praegnanz.de/weblog/digitaler-fruehjahrsputz">seine Konten auf diversen Web-2.0-Diensten gelöscht</a>. Ich glaube nicht, dass man dem Informationschaos gleich mit Abschalten begegnen muss. Allerdings teile ich voll und ganz seine Meinung, dass viele Informationen wie beispielsweise Twitter-Nachrichten im Netz eine Halbwertszeit haben sollten (dazu später mehr).</p>
<p><strong>Auf den Filter kommt es an</strong></p>
<p>Die Lösung für das Problem der Informationsflut ist der richtige Filter: Wenn wir uns durch die reale Welt bewegen, werden wir ständig mit der totalen Reizüberflutung belastet. Dennoch schafft es unser kognitives System, die Dinge zu fokussieren, die für uns in genau diesem einen Moment von Belang sind. Im virtuellen Raum reicht dafür das kognitive System nicht aus, wir brauchen technische Hilfsmittel. Ein Beispiel: Um im Strom von hunderten Weblog-Artikeln die Übersicht zu behalten, können uns News-Aggregatoren wie <a href="http://www.techmeme.com/">Techmeme</a> oder <a href="http://rivva.de/">Rivva</a> dabei helfen, die Informationen in Kontexten zusammenfassen. Hätten wir dazu noch die Möglichkeit eines persönlichen Filters, der Inhalte nach unseren Interessen und Relevanz gewichtet, kommen wir einem optimalen Informationsfilter schon sehr nahe. Ähnliche Tools fehlen bei vielen der neuen Web-2.0-Diensten wie <a href="http://twitter.com/">Twitter</a>. Hashtag-Suchmaschinen wie <a href="http://twemes.com/">twemes.com</a> oder <a href="http://hashtags.org/">hashtags.org</a> sind ein erster Schritt in diese Richtung.</p>
<p>In dem Moment, in dem ich die Informationen der Massenmedien mit denen von Online-Magazinen, Blogs, Podcasts, Webseiten, Microblogs und denen aus meinen Social Networks und privaten Netzwerken in einen Topf werfen kann und am Ende einen für mich effizienten Stream an Inhalten erhalte, hat das System Erfolg. Aus der Flut der Informationen kann ich meinen Teil je nach Bedarf abschöpfen.</p>
<p><strong>Das Netz vergisst nichts</strong></p>
<p>Beim Filtern der Informationsflut bin ich optimistisch: Wir werden dafür in Zukunft Lösungen finden. Das andere Problem, das Gerrit angesprochen hat, wiegt deutlich schwerer: Informationen bleiben im Netz für immer gespeichert. Harvard-Professor <a href="http://www.vmsweb.net/">Viktor Mayer-Schönberger</a> hat es in seiner <a href="http://www.hobnox.com/index.1042.html?stg[content_id]=47febe9f1d72c2e7451947f5f22b3ff0&amp;stg[strategy]=hbx_most_discussed">Keynote &#8220;Nützliches Vergessen&#8221;</a> auf der re:publica sehr treffend dargelegt. War bisher Vergessen leicht und Erinnern schwierig, hat sich das mit dem Internet als allumfassender Speicher unseres kollektiven Gedächtnisses umgedreht. Der Faktor Zeit in Hinblick auf Kommunikation und Information verliert seine Bedeutung, Informationen werden für immer und ewig gespeichert. Dabei ist das Vergessen wichtiger Bestandteil unseres kognitiven Systems und unserer Gesellschaft. Ohne Vergessen bleiben Informationen für immer erhalten, auch wenn ihr Kontext längst verloren ist.</p>
<p>Um diesem zu entgehen, schlägt Mayer-Schönberger vor, dem Netz das Vergessen beizubringen und Informationen ein Verfallsdatum zu geben. Das stellt, meine ich, eine ziemlich unmögliche Aufgabe dar. Denn dazu müssten über Länder- und Kulturgrenzen hinweg alle am Netz beteiligten Parteien fernab möglicher kommerziellen Interessen mithelfen.</p>
<p>Dennoch ist es richtig: Wenn das Internet nicht lernt zu vergessen, dann kann jedes auf einer Party gemachte Foto, jede Jugendsünde oder Peinlichkeit zur ewigen Bürde werden. Und spätestens wenn Suchmaschinen Audio-Inhalte indexieren und die Personensuche anhand von Gesichtserkennung in Bild und Video möglich sein wird, wird das alle von uns in einem nie gekannten Ausmaß betreffen. Wie es funktionieren kann, weiß ich nicht, aber Professor Mayer-Schönberger hat recht: Das Netz muss das Vergessen lernen.</p>
<p><strong>Und das Fazit?</strong></p>
<p>&#8220;Was ist dein Fazit für die re:publica 08?&#8221; Die Frage stellte mir am Freitag Abend nach drei langen Konferenztagen der <a href="http://www.jovelstefan.de/">jovelstefan</a> für seinen <a href="http://hamburger-zum-mittag.de/">Podcast</a>. Ich hätte ihm sagen können, dass mir die meisten Workshops und viele der Panels neue Impulse gegeben haben, dass die Podiumsdiskussionen teilweise interessant waren,  aber einige auch etwas zäh und am Thema vorbei. Auch 2008, so hätte ich sinnieren können, sind Blogger manchmal etwas selbstreferentiell, aber ein interessantes Gespräch kann man mit jedem und jeder von ihnen führen. Ich hätte ihm sagen können, dass für mich <a href="http://citizenreporter.org/">bicyclemark</a> ein perfekte Beispiel für das ist, was ich am Bloggen und dem Internet so spannend finde, und dass Berlin wie immer war: <a href="http://www.youtube.com/watch?v=uga_sPZRF70">Berlin halt</a>. Ich hätte ihm sagen können dass ich keine Wiener im Brötchen mehr sehen kann und noch nie so viel Club Mate getrunken habe.</p>
<p>Als mich jovelstefan fragte, hatte ich all diese Informationen in meinem Kopf noch nicht ausreichend filtern und das Drumherum-Rauschen noch nicht vergessen können. Stattdessen lautete deshalb mein Fazit, als er mir am Abend das Mikro vor die Nase hielt: &#8220;äähhmahmgmähmhmahmmm&#8230;&#8221;</p>
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		<item>
		<title>Blog-Monitoring: Wie funktioniert&#8217;s? (2)</title>
		<link>http://www.internetszene.com/2008/02/27/blog-monitoring-wie-funktionierts-2/</link>
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		<pubDate>Wed, 27 Feb 2008 04:38:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Ellensohn</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Blogosphäre]]></category>

		<category><![CDATA[Research]]></category>

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		<description><![CDATA[An euren Feedbacks auf meinen (mittlerweile schon etwas älteren) ersten Beitrag zum Thema Blog-Monitoring sehe ich, dass die meisten von euch an klaren praktischen Lösungen interessiert sind. Deshalb schiebe ich als Antwort auf den Kommentar von Thomas diesen Beitrag zu konkreten Tools und Verfahren ein, bevor ich dann hoffentlich in naher Zukunft auf die Hintergründe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>An euren Feedbacks auf meinen (mittlerweile schon etwas älteren) <a href="http://www.internetszene.com/2007/12/17/blog-monitoring-wie-funktionierts-1/">ersten Beitrag zum Thema Blog-Monitoring</a> sehe ich, dass die meisten von euch an klaren praktischen Lösungen interessiert sind. Deshalb schiebe ich als Antwort auf den <a href="http://www.internetszene.com/2007/12/17/blog-monitoring-wie-funktionierts-1/#comment-2849">Kommentar von Thomas</a> diesen Beitrag zu konkreten Tools und Verfahren ein, bevor ich dann hoffentlich in naher Zukunft auf die Hintergründe zur Inhaltsanalyse eingehe.</strong></p>
<p>Hallo Thomas,</p>
<p>Da meine Antwort als Kommentar etwas lang ausfallen würde, antworte ich dir mit einem eigenen Eintrag. Die Lösungen, die ich hier anspreche, sind zwar nicht zu 100% wissenschaftlich einsetzbar, aber für die Unternehmenspraxis in der Regel ausreichend. Wenn ich dich richtig verstanden habe, möchtest du eine klar umrissene Grundgesamtheit von Corporate Blogs, vielleicht auch Foren und andere Micro-Publishing-Formate auf der Unternehmens-Website nach unerwünschten Kommentaren und produktspezifischen Fragen monitoren, um darauf zeitnah zu reagieren. Das wäre relativ einfach, wenn du dich auf klar definierte Schlagworte beschränken kannst und alle diese zu beobachtenden Formate einen Feed aussenden. Dann benötigst du einfach einen Feed-Reader mit Filter-Funktion, der die Feeds aus den für dich interessanten Quellen aufgreift. <a href="http://www.injelea.de/plog/blog.php/injelea/2007/03/28/blogmonitoring-selbst-gemacht">Hier</a> findest du beispielsweise beschrieben, wie das mit <a href="http://www.bloglines.com/">Bloglines</a> funktioniert. Da du dich auf einige wenige Feeds beschränken möchtest, abonnierst du diese zuerst, dann wählst du in der Advanced Search unter dem Punkt &#8220;Limits&#8221; die Option &#8220;Search only My Feeds&#8221; aus. Nun fügst du so viele Suchphrasen hinzu, wie du möchtest (bzw. wie Bloglines zulässt, falls es da eine Grenze gibt) und abonnierst auf der Ergebnis-Seite diesen Filter als eigenen RSS-Feed. Voilà, schon musst du nicht mehr jeden Tag alle Feeds lesen, sondern nur mehr die für dich relevanten.</p>
<p>Problematisch wird es einerseits, wenn du über feste Suchphrasen hinausgehen möchtest – das klingt für mich bei deiner Frage durch. Dann brauchst du einen Filter, der mit Techniken der künstlichen Intelligenz arbeitet – oder du brauchst menschliche Intelligenz in Form von Mitarbeitern, die die ganzen Feeds ständig lesen. Künstliche Intelligenz macht dann Sinn, wenn die Feeds so zahlreich sind, dass das &#8220;händische&#8221; Lesen zu teuer wäre und wenn es kein Weltuntergang ist, sollte das KI-Tool mal etwas Wichtiges übersehen (wobei das theoretisch auch einem Mitarbeiter passieren kann). Ein großer Vorteil von KI ist neben den möglicherweise geringeren Kosten, dass diese Tools 24/7 ohne Pause durcharbeiten. Für solche automatisierte Filter musst du derzeit meines Wissens (auf jeden Fall im deutschsprachigen Raum) in die Geldtasche greifen und dich an professionelle Dienstleister wenden – dafür hat sich <a href="http://www.internetszene.com/2007/12/17/blog-monitoring-wie-funktionierts-1/#comment-2811">David</a> von <a href="http://www.ethority.de">Ethority</a> angeboten. Ein weiterer Anbieter, der mir spontan einfällt, ist <a href="http://www.bclab.de">bc.lab</a> und <a href="http://www.pressemeldungen.at/diversemeldungen/77471599fe0817e1c.html">seit Ende letzten Jahres</a> ist angeblich auch <a href="http://www.nielsen-media.de">Nielsen</a> mit <a href="http://www.nielsenbuzzmetrics.com">BuzzMetrics</a> im deutschsprachigen Markt aktiv. Zu Qualität, genauen Leistungen und Kosten der unterschiedlichen Anbieter kann ich dir leider nichts sagen.</p>
<p>Ein weiteres Problem kommt auf dich zu, wenn du Nutzer-generierte Inhalte monitoren möchtest, die nicht per Feed ausgesandt werden (beispielsweise Foren ohne Feed-Funktion). Dann musst du klassische Volltextsuchmaschinen nutzen, die einen Crawler aussenden und dadurch natürlich immer etwas Latenzzeit aufweisen. Die Suche nach bestimmten Schlagworten kannst du beispielsweise bei <a href="http://pipes.yahoo.com">Yahoo! Pipes</a> oder <a href="http://www.google.de/alerts">Google Alerts</a> einrichten. Auch die Volltextsuchen beherrschen derzeit noch keine verlässlichen semantischen Suchen (obwohl du mal spaßhalber mit der <a title="Beispiel bei Google" href="http://www.google.de/search?q=~Daimler">Tilde bei Google</a> rumspielen kannst - im Beispiel siehst du, dass Google dann auch nach dem Wort &#8220;Jaguar&#8221; sucht, wenn du &#8220;~Daimler&#8221; eingibst). Auch hier gilt also für intelligente Filter, dass du dir entweder die Technologie kaufen musst oder Mitarbeiter dafür brauchst.</p>
<p>Ich hoffe, ich konnte dir helfen - schönen Gruß nach München,<br />
Michael</p>
<p><strong>Nachtrag</strong></p>
<p>Zum Do-it-yourself-Monitoring schau <del>dir unbedingt auch <a href="http://thomaspleil.wordpress.com/2007/09/03/blog-monitoring-20-tools-und-ein-paar-tipps/">diesen Beitrag von Thomas Pleil</a> an</del> unbedingt ins <a title="PR-Wiki" href="http://www.pr-wiki.de/index.php/Main/BlogMonitoring">PR-Wiki</a>. So, und jetzt ist bei mir echt mal Sendepause für ein paar Tage angesagt&#8230; <img src='http://www.internetszene.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Microblog-Monitoring</title>
		<link>http://www.internetszene.com/2008/02/04/microblog-monitoring/</link>
		<comments>http://www.internetszene.com/2008/02/04/microblog-monitoring/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 04 Feb 2008 17:38:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Achim Barczok</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Blogosphäre]]></category>

		<category><![CDATA[Startups]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer im Netz nach dem &#8220;Newest and Hottest&#8221; sucht, dem genügte bisher ein RSS-Abo der wichtigsten Blogs und Webseiten. Heute lohnt ein zusätzlicher Blick in den Content von Microblogging-Diensten wie Twitter oder Pownce. Inzwischen gibt es für diese Dienste Suchmaschinen und Aggregatoren.

Als ich vor Kurzem nach interessanter Software in den Weiten des Webs suchte, kam [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wer im Netz nach dem &#8220;Newest and Hottest&#8221; sucht, dem genügte bisher ein RSS-Abo der wichtigsten Blogs und Webseiten. Heute lohnt ein zusätzlicher Blick in den Content von Microblogging-Diensten wie <a href="http://twitter.com/">Twitter</a> oder <a href="http://www.pownce.com/">Pownce</a>. Inzwischen gibt es für diese Dienste Suchmaschinen und Aggregatoren.</strong></p>
<p><img width="439" height="76" alt="microblog" src="http://www.internetszene.com/wp-content/uploads/2008/02/microblog.jpg" /></p>
<p>Als ich vor Kurzem nach interessanter Software in den Weiten des Webs suchte, kam mir die Idee, einmal in den Tweets der weltweiten Twittergemeinde nach entsprechenden Keywords zu suchen. Die Ergebnisse waren durchwachsen, enthielten aber einige aktuell veröffentlichte Anwendungen, die ich über andere Quellen nicht gefunden hätte. Scheint, als könnten Microblog-Dienste in Zukunft als wichtiges Recherchetool für Trends und Entwicklungen und als Werkzeug für Unternehmen zum Web-Monitoring dienen.</p>
<p>Während ich gespannt auf den zweiten Teil von Michaels Reihe <a href="http://www.internetszene.com/2007/12/17/blog-monitoring-wie-funktionierts-1/">&#8220;Blog Monitoring&#8221;</a> warte, möchte ich einen Überblick über interessante Tools für die Suche in und das Monitoring von Microblogs geben, die in den vergangenen Wochen in meiner Bookmark&#8211;Liste gelandet sind. Das Ganze ist eine offene Liste, wer noch weitere Tools kennt, immer her damit!</p>
<p><strong>Twitter (<a href="http://www.twitter.com">twitter.com</a>)</strong></p>
<ul>
<li><strong>Tweetscan:</strong> <a title="http://tweetscan.com/" href="http://tweetscan.com/">http://tweetscan.com/</a><br />
Aus meiner Sicht die effektivste Suchmaschine für Twitter</li>
<li><strong>Twittersearch:</strong> <a title="http://twittersearch.com/search/" href="http://twittersearch.com/">http://twittersearch.com/</a><br />
Suchmaschine für Twitter</li>
<li><strong>Twitterment: </strong><a title="http://www.twitterment.com/" href="http://www.twitterment.com/">http://www.twitterment.com/</a><br />
Suchmaschine für Twitter, nutzt die Google-Search-Schnittstelle</li>
<li><strong>Twittervision:</strong> <a title="http://twittervision.com/" href="http://twittervision.com/">http://twittervision.com/</a><br />
Twitter-Visualisierung, Mashup von Google Maps und Twitter</li>
</ul>
<p>(hinzugefügt am 30.03.08)</p>
<ul>
<li><strong>Twemes:</strong> <a href="http://twemes.com/">http://twemes.com/</a><br />
Monitoring von Hashtags/Global Tags</li>
<li><strong>Hashtags:</strong> <a href="http://www.hashtags.org/">http://www.hashtags.org/</a><br />
Monitoring von Hashtags/Global Tags</li>
</ul>
<p><strong>Pownce (<a href="http://www.pownce.com">www.pownce.com</a>)</strong></p>
<ul>
<li><strong>Powncesearch:</strong> <a title="http://www.powncesearch.com/" href="http://www.powncesearch.com/">http://www.powncesearch.com/</a><br />
Suchmaschine für Pownce, nutzt die Google-Search-Schnittstelle</li>
<li><strong>PownceMeme:</strong> <a title="http://powncememe.com/" href="http://powncememe.com/">http://powncememe.com/</a><br />
Aggregator für die beliebtesten Links, Fotos, Videos, etc. in Pownce</li>
</ul>
<p><strong>Jaiku (<a href="http://www.jaiku.com">www.jaiku.com</a>)</strong></p>
<ul>
<li><strong>Jaiku Channels:</strong> <a title="http://jaiku.com/channel" href="http://jaiku.com/channel">http://jaiku.com/channel</a><br />
Liefert alle Jaiku Nachrichten, die mit einem bestimmten Tag versehen wurden (Channels)</li>
<li><strong>Mobifeedlive: </strong><a title="http://www.mobifeedlive.com/" href="http://www.mobifeedlive.com/">http://www.mobifeedlive.com/</a><br />
Suche- und Analysetool für Jaiku und Twitter, leider schon seit mehreren Monaten ohne aktuellen Content</li>
<li><strong>Jaikuvision:</strong> <a title="http://jaikuvision.net/" href="http://jaikuvision.net/">http://jaikuvision.net/</a><br />
Jaiku-Visualisierung, Mashup von Google Maps und Jaiku</li>
</ul>
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		<title>Blog-Monitoring: Wie funktioniert&#8217;s? (1)</title>
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		<pubDate>Mon, 17 Dec 2007 21:41:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Ellensohn</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Blogosphäre]]></category>

		<category><![CDATA[Research]]></category>

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		<description><![CDATA[Für das Monitoren von Blogs gibt es eine Vielzahl unterschiedlicher Herangehensweisen, unter denen sich bisher keine Standards etablieren konnten. Für ein Referat an der Uni habe ich versucht, die derzeit gängigsten Methoden zu systematisieren und in einen Kontext zu stellen. Diese Systematisierung möchte ich hier (aufgeteilt auf mehrere Beiträge) vorstellen und zeigen, an welchen Stellen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Für das Monitoren von Blogs gibt es eine Vielzahl unterschiedlicher Herangehensweisen, unter denen sich bisher <a href="http://www.pbs.org/mediashift/2007/01/digging_deepernielsen_buzzmetr.html">keine Standards etablieren konnten</a>. Für ein Referat an der <a href="http://www.ijk.hmt-hannover.de">Uni</a> habe ich versucht, die derzeit gängigsten Methoden zu systematisieren und in einen Kontext zu stellen. Diese Systematisierung möchte ich hier (aufgeteilt auf mehrere Beiträge) vorstellen und zeigen, an welchen Stellen die wesentlichen Limitationen unterschiedlicher Blog-Monitoring-Verfahren liegen.</p>
<p>Ich habe zur Systematisierung ein Chart erstellt, das ihr unter <a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/2.0/de/">CC-Lizenz</a> gerne verwenden und weiterentwickeln könnt. Ich gehe nicht davon aus, dass dieses Chart perfekt ist – aber möglicherweise findet ihr es brauchbar, und für Verbesserungsvorschläge bin ich immer offen. An diesem Chart werde ich mich im Folgenden &#8220;entlang hangeln&#8221;.</p>
<div><a href="http://www.internetszene.com/wp-content/uploads/2007/11/systematisierung-blog-monit.jpg"><img width="474" height="334" alt="Systematisierung Blog-Monitoring" src="http://www.internetszene.com/wp-content/uploads/2007/11/systematisierung-blog-monit.jpg" /></a><br />
<a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/2.0/de/"> <img alt="Creative Commons License" src="http://i.creativecommons.org/l/by-nc-sa/2.0/de/80x15.png" /></a></div>
<p><strong>Liste relevanter Blogs generieren</strong></p>
<p>Auf die erste Herausforderung stößt man beim Blog-Monitoring bereits sehr früh: bei der Definition der Grundgesamtheit, die analysiert werden soll – also bei der vollständigen Erfassung der aller relevanter Blogs (bzw. der gesamten Blogosphäre). Weder gibt es eine vollständige Liste aller Blogs, um sicherzustellen, dass kein Blog im Monitoring vergessen wird, noch ist die Blogosphäre eine statische Grundgesamtheit. Selbst wenn es eine Liste aller Blogs gäbe, wäre sie nur für kurze Zeit aktuell – denn ständig entstehen neue Blogs und manche bestehenden Blogs werden nicht weiter aktualisiert (wobei letzteres unproblematisch ist – außer, dass damit die Größe der Blogosphäre überschätzt wird). Technisch kann nicht ermittelt werden, ob es sich bei einer Website um einen Blog handelt oder beispielsweise um eine klassische Nachrichten-Website, die RSS-Feeds einsetzt.</p>
<p>Dieses Problem kann nur über Workarounds gelöst werden: <a href="http://www.technorati.com">Technorati</a> definiert seine Grundgesamtheit beispielsweise als all jene Blogs bzw. Webseiten, die sich aktiv dort indizieren lassen. Google legt (in gewohnter Manier) mit seiner <a href="http://blogsearch.google.de">Blog-Suche</a> das Aufgreifkriterium erst gar nicht offen. Professionell arbeitende Blog-Monitoring-Anbieter erstellen und aktualisieren ihre Grundgesamtheit üblicherweise selbst, beispielsweise indem sie (wie <a href="http://www.blogpulse.com/papers/www2004glance.pdf">hier</a> für <a href="http://www.blogpulse.com">BlogPulse</a> beschrieben) von unvollständigen Blog-Listen ausgehend nach weiteren URLs crawlen – über Blogrolls, Trackbacks, Kommentare und/oder klassische Querverweise.</p>
<p>Entscheidend bei der Auswahl einer Blog-Suchmaschine oder eines Blog-Monitoring-Services ist also auf der Ebene der Blog-Erfassung die Vollständigkeit und die Geschwindigkeit, mit der neue Blogs gefunden und der zu analysierenden Grundgesamtheit hinzugefügt werden. Die Kriterien dafür sollten für den Kunden offen gelegt und nachvollziehbar sein.</p>
<p><strong>Relevante Einträge filtern</strong></p>
<p>Wenn eine Grundgesamtheit steht, werden daraus im nächsten Schritt relevante Beiträge gefiltert. In aller Regel geschieht dies über eine Schlagwortsuche nach Begriffen, die der Kunde vorgibt – beispielsweise Marken- oder Produktnamen des eigenen Unternehmens und von Wettbewerbern. Für viele Fragestellungen mag dieses Vorgehen ausreichend sein – es entspricht der Logik konventioneller automatisierter Presseclipping-Services.</p>
<p>Die Grenze der Schlagwortsuche liegt an jenem Punkt, an dem auch Blog-Beiträge von Interesse sind, die <strong>nicht</strong> zwingend ein oder mehrere vorhersehbare Suchbegriffe enthalten. Will ein Unternehmen ein echtes <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Issue_Management#Identifikation">Issues-Monitoring</a>  betreiben, ist nicht nur entscheidend, ob der Unternehmens- oder Markenname in einem Blog-Beitrag auftaucht – sondern, ob ein Thema in einem Blog-Beitrag aufgegriffen wird, das z. B. in Zusammenhang mit dem Tätigkeitsbereich eines Unternehmens steht. Energieversorger können beispielsweise daran interessiert sein, wie bestimmte Verfahren zur Energiegewinnung in der Blogosphäre beurteilt werden. Besonders anspruchsvoll zu monitoren sind Themen, von denen dem Unternehmen noch gar nicht bekannt ist, dass sie überhaupt existieren.</p>
<p>Inhaltsanalytische Verfahren können theoretisch dazu dienen, weitere Phrasen in Zusammenhang mit den ursprünglichen Suchphrasen zu entdecken, und diese dann wiederum in die Filterung der Beiträge einfließen lassen. Als iteratives Verfahren könnte dieser Schritt beliebig oft wiederholt werden. Mir ist derzeit kein Blog-Monitoring-Anbieter bekannt, der solche lernende Filter einsetzt. Für sachdienliche Hinweise bin ich dankbar. <img src='http://www.internetszene.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Um die Inhaltsanalyse von Blogs soll es dann im nächsten Beitrag gehen.</p>
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