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	<title>internetszene.com &#187; Communities</title>
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	<pubDate>Fri, 15 Aug 2008 15:01:15 +0000</pubDate>
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		<title>Facebook klagt studiVZ</title>
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		<pubDate>Sun, 20 Jul 2008 13:47:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Gabriel</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Communities]]></category>

		<category><![CDATA[News]]></category>

		<category><![CDATA[ehssan dariani]]></category>

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		<category><![CDATA[marc zuckerberg]]></category>

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		<description><![CDATA[Das amerikanische Social Network Facebook hat eine Copyright-Klage gegen ihr deutsches Pendant studiVZ eingebracht.  Zu nah sei die deutsche Kopie am &#8220;Look and Feel&#8221; des US-Konkurrenten dran. 
StudiVZ, das der Verlagsgruppe Holtzbrinck gehört, soll künftig untersagt werden, weiterhin von Facebook.com zu kopieren. Da Gespräche mit StudiVZ zu nichts geführt hätten, sähe man sich jetzt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Das amerikanische Social Network Facebook hat eine Copyright-Klage gegen ihr deutsches Pendant studiVZ eingebracht.  Zu nah sei die deutsche Kopie am &#8220;Look and Feel&#8221; des US-Konkurrenten dran. </strong></p>
<p>StudiVZ, das der Verlagsgruppe Holtzbrinck gehört, soll künftig untersagt werden, weiterhin von <a href="http://www.facebook.com">Facebook.com</a> zu kopieren. Da Gespräche mit <a href="http://www.studivz.net" target="_blank">StudiVZ</a> zu nichts geführt hätten, sähe man sich jetzt gezwungen, den Rechtsweg zu beschreiten, sagte eine Facebook-Sprecherin der <a href="http://www.ftd.de/technik/medien_internet/:Social%20Networking%20Facebook%20StudiVZ/387735.html" target="_blank">FTD</a>. Eine 116-seitigen Klageschrift wurde bei einem US-Bezirksgericht in San Jose im Silicon Valley eingereicht. &#8220;Wir haben viel in die Technik und das Design investiert und glauben fest daran, dass unser Erfolg maßgeblich mit unserem einmaligem Erscheinungsbild zusammenhängt,&#8221; so Facebook-Justiziar Sam O&#8217;Rourke.</p>
<p>Die beiden Plattformen könnten nicht miteinander verwechselt werden, verteidigt sich Gründer Dariani in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung. &#8220;Die Farben unterscheiden sich: StudiVZ ist rot, Facebook ist blau. Natürlich sei StudiVZ an Facebook angelehnt, doch die Software hinter der Seite kann man ja gar nicht kopieren, die muss man selbst schreiben&#8221;.</p>
<p>Facebook wurde 2004 vom Harvard-Studenten Mark Zuckerberg gegründet. StudiVZ ging rund 18 Monate nach Facebook an den Start. Facebook hat rund 80 Millionen aktive User, StudiVZ rund zehn Millionen und ist damit auf dem deutsprachigen Raum die Nr. 1 der Social Networks. Facebook fällt der Einstieg seit März 2008 in den deutschen Markt hingegen schwer, was nach Meinung der Kalifornier an StudiVZ liegt.</p>
<p>Unterdessen wird hinter den Kulissen über die Motive für die Klage spekuliert. Nicht unwahrscheinlich ist, dass Facebook eine Übernahme von StudiVZ anstrebt und diese so beschleunigen will.</p>
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		<title>Mit Songtexte.com Musik erleben</title>
		<link>http://www.internetszene.com/2008/05/30/mit-songtextecom-musik-erleben/</link>
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		<pubDate>Fri, 30 May 2008 12:24:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Gabriel</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<category><![CDATA[Communities]]></category>

		<category><![CDATA[Musik]]></category>

		<category><![CDATA[News]]></category>

		<category><![CDATA[Startups]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Musik-Community Songtexte.com feiert einen umfassenden Relaunch. Die Plattform strahlt in neuem Glanz und bietet viele neue Features zum Entdecken von Musik.

Songtexte.com hat die Suche nach Lyrics komplett überarbeitet, sodass nun über 220.000 Songtexte aller Genres gefunden werden. Das Musik Mash-Up greift auf den Fundus von lyricwiki zurück. Dabei wurde bei der Entwicklung besonders Wert [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div align="left"><strong>Die Musik-Community Songtexte.com feiert einen umfassenden Relaunch. Die Plattform strahlt in neuem Glanz und bietet viele neue Features zum Entdecken von Musik.</strong></div>
<p><a target="_blank" href="http://www.songtexte.com"><img title="songtexte.com_screen" id="image127" alt="songtexte.com_screen" src="http://www.internetszene.com/wp-content/uploads/2008/05/songtextecom_screen.jpg" /></a></p>
<p><a target="_blank" href="http://www.songtexte.com">Songtexte.com</a> hat die Suche nach <a target="_blank" href="http://www.songtexte.com">Lyrics</a> komplett überarbeitet, sodass nun über 220.000 Songtexte aller Genres gefunden werden. Das Musik Mash-Up greift auf den Fundus von lyricwiki zurück. Dabei wurde bei der Entwicklung besonders Wert auf die Einfachheit der Bedienung und die Datenqualität gelegt. Durch die Zusammenarbeit mit Audioscrobbler und musicbrainz steht den Besuchern eine umfangreiche Auswahl an Artists und Songs zur Verfügung.</p>
<p>Als weiteres neues Feature präsentiert <a target="_blank" href="http://www.songtexte.com">Songtexte.com</a> zu jedem Songtext das passende Musik-Video von Youtube. Zudem verfügt jeder Artist über eine eigene Seite mit Beschreibung und Auflistung aller Alben, Fans und vielem mehr. Damit will <a target="_blank" href="http://www.songtexte.com">Songtexte.com</a> eine enge Verknüpfung zwischen Musik und Community herstellen. Passend dazu kann jeder Nutzer ein Profil einrichten, über das mit anderen Musikbegeisterten kommuniziert werden kann. Besonderes Augenmerk liegt darauf auf dem Musikprofil, das den Musikgeschmack des Profilinhabers zeigt. Weitere Kennenlerntreffs sind die Gruppen, die das Forum der alten Seite ersetzt haben.</p>
<p><a target="_blank" href="http://www.songtexte.com">Songtexte.com</a> ist im Jahr 2001 als Freizeitprojekt von drei Schülern gestartet worden. Von Beginn an wurde auf die Komponenten des Web2.0, wie Profile oder Foren, gesetzt, die der Plattform zu raschem Wachstum verhalfen. Seit 2008 ist die <a target="_blank" href="http://www.netdo.li">Netdo Establishment</a> mit Sitz in Vaduz neuer Betreiber von <a target="_blank" href="http://www.songtexte.com">Songtexte.com</a>. Finanziert wird der kostenlose Service über Werbung und Provisionen von Verkaufspartnern wie Amazon und iTunes.</p>
<p><em>Anmerkung: <a target="_blank" href="http://www.songtexte.com">Songtexte.com</a> wird in Deutschland, Österreich und der Schweiz von der Media-Agentur <a target="_blank" href="http://www.molindo.at">Molindo GmbH</a></em> betreut, an der ich beteiligt bin.</p>
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		<title>Social Networks für Verstorbene</title>
		<link>http://www.internetszene.com/2008/05/11/social-networks-fur-verstorbene/</link>
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		<pubDate>Sun, 11 May 2008 15:08:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Gabriel</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Communities]]></category>

		<category><![CDATA[Startups]]></category>

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		<description><![CDATA[Die beiden Startups Respectance und Tributes wollen Todesanzeigen ins Netz verlagern und eine virtuelle Gedenkstätte für Hinterbliebene schaffen.

Bei Respectance können Angehörige online ihre Trauer mit anderen teilen. Das von Richard Derks und Todd Wilkinson im Juli 2007 gegründete Startup, soll gerade für Familien, die weit verstreut leben, ein gemeinsamer, virtueller Ort zum Trauern sein. Gerade [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die beiden Startups Respectance und Tributes wollen Todesanzeigen ins Netz verlagern und eine virtuelle Gedenkstätte für Hinterbliebene schaffen.</strong></p>
<p><a target="_blank" href="http://www.respectance.com"><img alt="respectance" id="image122" src="http://www.internetszene.com/wp-content/uploads/2008/05/respectance.jpg" /></a></p>
<p>Bei <a target="_blank" href="http://respectance.com/">Respectance</a> können Angehörige online ihre Trauer mit anderen teilen. Das von Richard Derks und Todd Wilkinson im Juli 2007 gegründete Startup, soll gerade für Familien, die weit verstreut leben, ein gemeinsamer, virtueller Ort zum Trauern sein. Gerade in einer Zeit, in der die Gesellschaft immer älter wird, sei es wichtig, Menschen bei der Trauerarbeit zu helfen, erklären die Betreiber von Respectance. Mit einem virtuellen Grabstein wird die Möglichkeit geboten, die Gefühle gegenüber anderen auszudrücken.  Nutzer setzen aber nicht nur ihren verstorbenen Angehörigen ein Denkmal, sondern auch ihren Idolen. So zählt das Profil von Kurt Cobain zu eines der meist besuchtesten. Respectance unterhält Niederlassungen in San Franzisko, Amsterdam und Krakau.</p>
<p><a target="_blank" href="http://www.tributes.com">Tributes.com</a> will ebenfalls zum Sammelbecken für alle Todesanzeigen werden. Der Gründer des Online-Jobportals Monster.com Jeff Taylor startet die Plattform für Verstorbene offiziell im Juni. Das Portal will seine Dienstleistungen zusätzlich an Beerdigungsinstitute weiterverkaufen, die dann die Online-Gedenkstätte in ihre üblichen Service-Pakete einflechten und mitverkaufen kann und darüber hinaus eine Suchdatenbank zur Verfügung stellen, in der nach Informationen über verstorbene Personen recherchiert werden kann.</p>
<p>Dass es einen Bedarf an virtuellen Friedhöfen für Hinterbliebene gibt, zeigen etliche Profile bei MySpace und Facebook. Immer wieder richten Leute dort eine virtuelle Gedenkstätte ein, um Freunden oder Familienmitgliedern  einen Platz zum Trauern zu geben.   Im deutschsprachigen Raum hat die Verlagerung der Trauerarbeit ins Internet erst begonnen. Zeitungen und Bestattungsunternehmen haben die Zeichen der Zeit erkannt und bieten nun vermehrt die Möglichkeit für virtuelle Trauerarbeit und Online-Gedenkstätten.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>CommunityCamp Berlin 08</title>
		<link>http://www.internetszene.com/2008/05/05/communitycamp-berlin-08/</link>
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		<pubDate>Mon, 05 May 2008 17:36:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Ellensohn</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Communities]]></category>

		<category><![CDATA[Events]]></category>

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		<description><![CDATA[Gerade erst hat Kai-Uwe Hellmann die Idee geäußert, dieses Jahr ein CommunityCamp zu organisieren, schon stecken wir mitten in der Planung. Gemeinsam mit ihm, Vivan Pein, Fabio Bacigalupo, Matias Roskos und Frank Feldmann werde ich versuchen, das Drumherum für ein themenbezogenes BarCamp am 1. und 2. November bei cimdata in Berlin auf die Beine zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Gerade erst hat <a title="Commercial Communities" href="http://markeninstitut.wordpress.com/2008/03/01/communitycamp-in-berlin/">Kai-Uwe Hellmann die Idee geäußert</a>, dieses Jahr ein <a title="mixxt-Plattform des CommunityCamps" href="http://communitycamp.mixxt.de">CommunityCamp</a> zu organisieren, schon stecken wir mitten in der Planung. Gemeinsam mit ihm, <a title="zeniscalm in the chaos" href="http://inthechaos.de/blog/?p=314">Vivan Pein</a>, <a title="podcast.de-Blog" href="http://blog.podcast.de">Fabio Bacigalupo</a>, <a title="Visual-Orgasm-Blog" href="http://www.visualblog.de/?p=1213">Matias Roskos und Frank Feldmann</a> werde ich versuchen, das Drumherum für ein themenbezogenes BarCamp am 1. und 2. November bei <a title="cimdata.de" href="http://www.cimdata.de">cimdata</a> in Berlin auf die Beine zu stellen.</strong></p>
<p><a href="http://communitycamp.mixxt.de"><img alt="CommunityCamp Berlin 08" src="http://www.internetszene.com/wp-content/uploads/2008/05/communitycampberlin450.jpg" /></a></p>
<p>Wie Kai-Uwe schön beschreibt, ist das Ziel des CommunityCamps ein offener Austausch über <em>das auch technologische, vor allem aber soziale Verhältnis zwischen Plattformbetreibern und sozialen Netzwerken</em> im Internet. <em>Im Mittelpunkt des Camps stehen Aspekte wie Besucherbindung, User-Loyalität, Community Affinität, Community Building, Community Metrics &amp; Management, Mitgliederaktivität, Differenzierung nach Zentrum und Peripherie, Binnenhierarchisierung, Identifikationsgrade, Abwanderbereitschaft, Verlustängste, Verteidigungsbereitschaft, Corporate Blogs, Unternehmenskritik, Zensur etc.</em></p>
<p>Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit dem Team und bin sehr gespannt auf die Sessions und Gespräche, die uns auf dem CommunityCamp erwarten. Die Anmeldung erfolgt getrennt für die beiden Session-Tage auf unserer <a href="http://communitycamp.mixxt.de/networks/events/index">mixxt-Seite</a> – die Listen sind geöffnet. Willkommen sind alle, die zum Gelingen des Camps beitragen möchten! Allen Interessierten, die bisher keine Erfahrung mit <a title="BarCamp - Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/BarCamp">BarCamps</a> sammeln konnten, sei <a title="mixxt-Plattform des CommunityCamps" href="http://communitycamp.mixxt.de/networks/wiki/index.Konzept">dieser Einführungstext</a> empfohlen.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Kennzahlen zur Community-Forschung (2)</title>
		<link>http://www.internetszene.com/2008/04/17/kennzahlen-zur-community-forschung-2/</link>
		<comments>http://www.internetszene.com/2008/04/17/kennzahlen-zur-community-forschung-2/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 17 Apr 2008 13:14:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Ellensohn</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Communities]]></category>

		<category><![CDATA[Research]]></category>

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		<description><![CDATA[Es weiß, es gibt mehrere Gründe mich zu hassen. Einer davon ist, dass ich meine Blog-Serien nicht innerhalb eines vertretbaren Zeitrahmens zu Ende führe. Das liegt zum Teil tatsächlich an Faulheit (hey, wir verdienen mit Internetszene.com schließlich kein Geld) – meine Ausrede für heute aber ist, dass ich noch etwas mehr Zeit für Recherche und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es weiß, es gibt mehrere Gründe mich zu hassen. Einer davon ist, dass ich meine Blog-Serien nicht innerhalb eines vertretbaren Zeitrahmens zu Ende führe. Das liegt zum Teil tatsächlich an Faulheit (hey, wir verdienen mit Internetszene.com schließlich <em>kein</em> Geld) – meine Ausrede für heute aber ist, dass ich noch etwas mehr Zeit für Recherche und Denkarbeit benötigt habe. Ob letzteres etwas gebracht hat, entscheidet ihr. Als Bonus für die lange Wartezeit gibt’s mindestens <em>zwei</em> weitere Beiträge statt dem versprochenen einen. <img src='http://www.internetszene.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><strong>Nachdem ich im <a href="http://www.internetszene.com/2008/02/26/kennzahlen-zur-community-forschung-1">ersten Teil</a> kurz das Ergebnis <a href="http://markeninstitut.wordpress.com/2008/02/24/community-metrics/">unserer</a> <a href="http://www.ampriceblog.de/2008/02/29/diskussion-zur-messbarkeit-von-online-communities/">Session</a> &#8220;Zahlenfetischismus und Communities&#8221; auf dem <a href="http://barcamphannover.mixxt.de">BarCamp Hannover</a> zusammengefasst habe, will ich mich nun konkreter damit beschäftigen, wie Communities auf standardisierte Weise miteinander verglichen werden könnten. Ein solcher Vergleich ist vor allem wichtig, um (beispielsweise als Vermarkter oder Investor) den aktuellen Wert einer Community einschätzen und benchmarken zu können.</strong></p>
<p>Vorab: Dank <a title="Viralmythen" href="http://blog.metaroll.de/2008/03/12/warum-wir-eine-arbeitsgemeinschaft-blog-und-communityforschung-brauchen/">Benedikt Köhlers Gedanken</a> zur Messbarkeit von Online-Communities erlebte unsere BarCamp-Session eine erstaunliche <a title="Rivva" href="http://rivva.de/about/http://blog.metaroll.de/2008/03/12/warum-wir-eine-arbeitsgemeinschaft-blog-und-communityforschung-brauchen/">Anschlusskommunikation in der Blogosphäre</a> – interessanterweise mit einem ebenso spannenden, aber anderem Verständnis des Begriffs &#8216;Community&#8217; (nämlich als Gemeinschaft aller Micro-Publisher wie Blogger und Podcaster). In unserer ursprünglichen Diskussion ging es vielmehr um Communities, die an einen bestimmten Anbieter gebunden sind – wie z.B. die derzeit verbreiteten Social Networks. Sieht man sich alleine solche Anbieter-gebundenen Communities im Internet an, erkennt man bereits eine enorme Formenvielfalt. Da gibt es beispielsweise:</p>
<ul>
<li>Social      Networks (von unspezifischen Formen bis hin zu sehr spezifischen      Special-Interest-Plattformen),</li>
<li>Diskussionsforen,</li>
<li>Kommerzielle      Communities (Marktplätze, Preisvergleichsseiten etc.),</li>
<li>Social-News-Portale,</li>
<li>File-Sharing-Plattformen      (z.B. Video-, Foto- und Audio-Sharing-Plattformen),</li>
<li>&#8230;</li>
</ul>
<p>Worüber man sich im Klaren sein muss: Alle diese Community-Formen sind einzigartig und können nicht über einen Kamm geschert werden. Alle diese Plattformen und ihre Betreiber verfolgen ihre eigenen Ziele, die kaum auf andere Formen von Communities anwendbar sind. Ich glaube aber, dass sich ein Element zumindest als Teilziel durch all diese verschiedenen Community-Formen zieht: Die <strong>Bindung</strong> der Mitglieder (1) <strong>an die Community</strong> und (2)<strong> an die Plattform</strong>.</p>
<p><strong>Diese Mitglieder-Bindung</strong>, <a title="Occam's Razor" href="http://www.kaushik.net/avinash/2007/10/engagement-is-not-a-metric-its-an-excuse.html">so schwammig und abstrakt</a> dieser Begriff auch für Analytics-Fans sein mag, <strong>stellt für Community-Hosts die unmittelbare Vorstufe ihres Erfolgs dar</strong>: Marktplätze machen mehr Umsatz mit loyalen Mitgliedern, die keine konkurrierenden Marktplätze oder Offline-Kanäle für den Kauf und Verkauf ihrer Produkte nutzen. Werbefinanzierte Plattformen machen einen höheren Umsatz mit häufig wiederkehrenden Mitgliedern. Loyalität und Besuchsfrequenz als Beispiele – beides Folgen einer starken Mitgliederbindung.</p>
<p>Was bedeutet diese (zugegeben: simple) Erkenntnis, wenn es an die Erfolgsmessung von Communities geht? Ganz einfach: Obwohl diese ominöse &#8216;Bindung&#8217; für unterschiedliche Community-Formen auf unterschiedliche Weisen operationalisiert werden muss, lässt sich ein grundsätzliches Messmodell auf alle Communities anwenden:</p>
<div><img alt="Bindungsarten bei Online-Communities" src="http://www.internetszene.com/wp-content/uploads/2008/04/community-bindungsarten.png" /></div>
<p>Über die Messung von Bindung bei Community-Mitgliedern wird viel geschrieben, viel gebloggt und viel präsentiert – überraschenderweise unterscheidet aber kaum jemand (Hinweise bitte an unsere Dienststelle ;-)) zwischen der Mitgliederbindung an die <strong>Community</strong> selbst und ihrer Bindung an den <strong>Anbieter</strong> des Online-Dienstes. In der Regel werden die beiden Konstrukte nicht voneinander getrennt. Das ist meines Erachtens ein großer Fehler, denn ich gehe (für jetzt ohne empirische Fundierung) davon aus, dass die Implikationen dieser beiden Bindungs-Formen völlig unterschiedlich sind:</p>
<ul>
<li>Die <strong>Mitgliederbindung an die Community</strong>      sagt mir <em>für einzelne Mitglieder</em>,      wie hoch ihre Wahrscheinlichkeit ist, in Zukunft wiederzukehren und      bestimmte Handlungen auszuführen.</li>
<li>Die <strong>Mitgliederbindung an die Plattform</strong>      sagt mir <em>auf aggregierter Ebene</em>,      wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass meine gesamte Community zu einem      anderen Anbieter abwandert (wie es beispielsweise den <a title="Kiezkollegen" href="http://www.kiezkollegen.de">Kiezkollegen</a>      ergangen ist, als StudiVZ seinen Aufstieg feierte).</li>
</ul>
<p>Beide Bindungskomponenten bewirken gemeinsam ein bestimmtes Nutzerverhalten (hey ho, Analytics). Auf dieses verbindende Element möchte ich im nächsten Beitrag eingehen. Dort soll es dann auch konkreter um KPIs gehen, die als Indikatoren für die Mitgliederbindung herangezogen werden können. Und diesmal soll es bis zur Fortsetzung auch wirklich nicht mehr sooo lange dauern&#8230;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Dank Twitter im Dialog mit den Lesern? (Update)</title>
		<link>http://www.internetszene.com/2008/04/08/dank-twitter-im-dialog-mit-den-lesern/</link>
		<comments>http://www.internetszene.com/2008/04/08/dank-twitter-im-dialog-mit-den-lesern/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 08 Apr 2008 19:21:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Achim Barczok</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Blogosphäre]]></category>

		<category><![CDATA[Communities]]></category>

		<category><![CDATA[Konvergenz]]></category>

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		<description><![CDATA[ Noch gibt es keine Bestätigung, ob sich hinter dem heute gestarteten Twitter-Account Mopo tatsächlich Mitarbeiter der Hamburger Morgenpost verbergen. Inzwischen scheint sich zu bestätigen, dass der Twitter-Account der Mopo nicht von Mitarbeitern der Hamburger Morgenpost geführt wird (siehe Sprechblase, ethority blog und  media-ocean). Es wäre nach der Welt Kompakt die zweite Print-Zeitung gewesen, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong> <strike>Noch gibt es keine Bestätigung, ob sich hinter dem <a href="http://sprechblase.wordpress.com/2008/04/08/die-hamburger-mopo-twittert/">heute</a> <a href="http://www.webzweipunktnull.de/hamburger-morgenpost-nutzt-twitter/">gestarteten</a> Twitter-Account <a href="http://twitter.com//mopo">Mopo</a> tatsächlich Mitarbeiter der <a href="http://www.mopo.de/">Hamburger Morgenpost</a></strike></strong><strong><strike> verbergen.</strike> Inzwischen scheint sich zu bestätigen, dass der <a href="http://twitter.com//mopo">Twitter-Account</a> der Mopo nicht von Mitarbeitern der <a href="http://www.mopo.de/">Hamburger Morgenpost</a> geführt wird (siehe <a href="http://sprechblase.wordpress.com/2008/04/08/die-hamburger-mopo-twittert/">Sprechblase</a>, <a href="http://www.ethority.de/weblog/index.php/archives/2008/die-mopo-twittert-nicht/">ethority blog</a> und  <a href="http://www.media-ocean.de/2008/04/09/mopo-twittert-aber-twittert-auch-die-mopo/">media-ocean</a>). Es wäre nach der <a href="http://www.welt-kompakt.de/">Welt Kompakt</a> </strong><strong>die zweite Print-Zeitung gewesen, die den Micro-Blogging-Dienst für den Dialog mit ihren Lesern nutzen möchte. </strong></p>
<p><a href="http://www.welt.de/webwelt/article866287/Vorsicht_Twitter_toetet_jeden_Nerv.html">&#8220;Vorsicht, Twitter tötet jeden Nerv!&#8221;</a> schimpfte Guido Nedden noch am 15. Mai 2007 in der Rubrik Webwelt-Surfer auf <a href="http://www.welt.de/">Welt Online</a>. Seine Beurteilung des damals begonnenen Hype um den Web-2.0-Dienst <a href="http://twitter.com/help/aboutus">aus San Francisco</a> lautete: &#8220;Twitter und Co. braucht kein Mensch. Diese Webseiten zeigen zwar, wie sich    Kommunikationsmittel wie Internet und Handy miteinander verzahnen lassen.    Doch die Nutzer bombardieren sich fast ausschließlich mit sinnlosen    Informationen. Und das lenkt von den wirklich wichtigen Dingen des Lebens ab.&#8221;</p>
<p>Fast ein Jahr später sieht man das im Hause Axel Springer anders. Am 4. April kündigte die Welt Kompakt sowohl <a href="http://polente.de/2008/04/08/welt-kompakt-hat-ein-twitter-profil/">in Print</a> als auch <a href="http://www.welt.de/webwelt/article1870841/WELT_KOMPAKT_berichtet_live.html">Online</a> an, ihren Lesern ab sofort  einen besonderen Einblick in die Welt-Kompakt-Redaktion zu geben. &#8220;Interessierte User und Leser haben ab sofort die Möglichkeit, hautnah am PC oder über einen mobilen Internet-Zugang bei der Entstehung dabei zu sein&#8221;, lautete es in der <a href="http://www.welt.de/webwelt/article1870841/WELT_KOMPAKT_berichtet_live.html">Online-Ankündigung</a>. Seitdem spricht die Welt Kompakt auf <a href="http://twitter.com/weltkompakt">twitter.com/weltkompakt</a> mit ihren Lesern beziehungsweise mit denjenigen unter ihnen, die es ins Web 2.0 geschafft haben. 177 Kontakte (Follower) zählt die Zeitung auf ihrem Twitter-Konto, wobei der Großteil eher zu den Stammtisch-Webzwonullern als zu den Stammlesern des Blatts zählen dürfte.</p>
<p>Anders als bei Twitter-Accounts mit schlichtem News-Feed (siehe <a href="http://twitter.com/nzz">nzz</a> oder <a href="http://twitter.com/weltonline">weltonline</a>) <strike>versuchen Welt Kompakt und Hamburger Morgenpost</strike> versucht die Welt Kompakt über Twitter in den Dialog mit ihren Lesern zu treten. Diese Entwicklung zeigt, dass sich klassische Medien ernsthaft Gedanken machen, wie sie abseits eigener, kontrollierter User-Foren einen Zugang zu Rezipienten finden können. Der Einsatz von Social Media und neuen Kommunikationsplattformen, die einen offenen Dialog und eine Transparenz der Kommunikation nicht nur ermöglichen sondern geradezu erzwingen, ist eben nicht nur ein aktuelles Thema in der Unternehmenskommunikation. Er betrifft auch den klassischen Journalismus, wo viele erst jetzt erkennen, dass man im Internet nicht nur <a href="http://www.sueddeutsche.de/computer/artikel/211/146869/">die neuen Idiotae</a>, sondern auch die eigenen Leser antrifft.</p>
<p>Sicherlich, ich gebe zu, Twitter ist ein als &#8220;The Next Big Thing&#8221; völlig übergehypter Webdienst. Es ist kaum davon auszugehen, dass in ein paar Jahren jeder zweite Mopo-Leser auf dem Weg zum Zeitungskiosk erst auf dem Handy &#8220;nachtwittert&#8221;, ob sich die aktuelle Ausgabe überhaupt lohnt. Aber es ist eines von vielen Kommunikationstools im Netz, die als Social Media eine wichtige Rolle im Dialog von Kommunikatoren mit ihren Lesern spielen werden.</p>
<p>In Twitter haben Welt Kompakt und die Mopo (wenn auch hinter dem Account nicht die Redaktion steckt) auf jeden Fall in schon kräftig <a href="http://twitter.com/kosmar/statuses/784978632">Feedback</a>, <a href="http://twitter.com/kosmar/statuses/785085786">Kritik</a>, <a href="http://twitter.com/moeffju/statuses/785004227">Tipps</a>, <a href="http://twitter.com/scheuermann/statuses/785348183">Kommentare</a> und <a href="http://twitter.com/nicole_de/statuses/784997558">Vorschläge</a> bekommen. Und solange man dort weiterhin aktiv auf die Leser zugeht, dürfte das auch in Zukunft anhalten. Eine kleine Kritik hätte ich allerdings zum Schluss: Bei einem so persönlichem Kommunikationskanal wie Twitter hätte ich gerne die Namen der Redakteure und Mitarbeiter gewusst, die am anderen Ende der Leitung schreiben.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.internetszene.com/2008/04/08/dank-twitter-im-dialog-mit-den-lesern/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Die Seele des StudiVZ</title>
		<link>http://www.internetszene.com/2008/02/28/pr-desaster-nr-x-beim-studivz/</link>
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		<pubDate>Wed, 27 Feb 2008 22:57:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Ellensohn</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Communities]]></category>

		<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[Das PR-Desaster von StudiVZ durch dieses SpOn-Interview ist nicht nur ein schönes Lehrstück für die PR-Ausbildung, sondern offenbart darüber hinaus einen erschreckenden Einblick in die Seele des Facebook-Klons. Zum Hintergrund kurz der Ablauf der bisherigen Geschichte, so wie ich ihn vermute:
StudiVZ-Boss Marcus Riecke hat wenig Ahnung von Interviewtechnik und lässt sich von einem promovierten Psychologen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das <a title="Rivva" href="http://rivva.de/about/http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,537622,00.html">PR-Desaster von StudiVZ</a> durch <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,537622,00.html">dieses SpOn-Interview</a> ist nicht nur ein schönes Lehrstück für die PR-Ausbildung, sondern offenbart darüber hinaus einen erschreckenden Einblick in die Seele des Facebook-Klons. Zum Hintergrund kurz der Ablauf der bisherigen Geschichte, so wie ich ihn vermute:</p>
<p>StudiVZ-Boss Marcus Riecke hat wenig Ahnung von Interviewtechnik und lässt sich von einem <a href="http://www.medienwoche.de/WebObjects/Medienboard.woa/wa/CMSshow/1374794">promovierten Psychologen</a> in einem Interview mit netter Gesprächsatmosphäre zu dieser Äußerung hinreißen:</p>
<blockquote><p><em><strong>SPIEGEL ONLINE</strong>: Konkret: Zu Ihnen kommt ein Staatsanwalt mit 30 Fotos aus StudiVZ-Profilen, die Leute anscheinend beim Kiffen zeigen. Er verlangt Klarnamen zu den Profilen und allen Kommentaren. Was machen Sie?</em></p></blockquote>
<blockquote><p><em><strong>Riecke</strong>: Gott sei Dank dürfen wir bei Ermittlungsersuchen solche Daten nun herausgeben.</em></p></blockquote>
<p>SpOn freut sich ob der zugriffssteigernden Aussage und bastelt daraus eine gewohnt boulevardeske Schlagzeile:</p>
<blockquote><p><strong><em>StudiVZ-Boss Riecke: &#8220;Gott sei Dank dürfen wir Kiffer-Fotos jetzt den Behörden geben&#8221;</em></strong></p></blockquote>
<p>StudiVZ ist schockiert und versucht alles in die Wege zu leiten, das Interview von der SpOn-Website zu nehmen. Leider beharren die Redakteure darauf, dass die Aussagen von Riecke nun mal so gefallen sind - sie erklären sich lediglich dazu bereit, die zugespitzte Schlagzeile zu ändern.</p>
<p>StudiVZ sendet eine <a href="http://www.presseportal.de/pm/62589/1144161/studivz_ltd">Pressemitteilung</a> aus, die Schlagzeile habe nicht den Tatsachen entsprochen. Unabhängig davon steht die von Riecke ausgesprochene kritische Interview-Passage natürlich nach wie vor im Interview-Artikel.</p>
<p>StudiVZ wendet sich auf seiner Plattform direkt an seine Mitglieder und versucht sie mit einer schwammig formulierten Botschaft im Kumpel-Ton zu beschwichtigen. StudiVZ hofft außerdem, dass seine Mitglieder das Interview nicht lesen und gibt keine Quelle an.</p>
<blockquote><p><em>Liebe Community,</em></p></blockquote>
<blockquote><p><em>einige von Euch haben es sicher mitgekommen und waren - wie auch wir - geschockt. In der Online-Ausgabe eines Nachrichtenmagazins mit professionellem Image wurde unser Geschäftsführer Marcus Riecke falsch zitiert. Auf der beständigen Jagd nach einem neuen Skandal im Hause studiVZ wurden mal wieder Zusammenhänge aus unserer Sicht mutwillig falsch dargestellt.</em></p></blockquote>
<blockquote><p><em>In diesem Artikel hieß es zum Beispiel, dass wir Euch - salopp formuliert - an die Polizei verpetzen wenn wir Bilder von Euch beim Konsum von Cannabis sehen.<br />
Diese Schlagzeile wurde eine halbe Stunde nach Veröffentlichung und einer Aufforderung zur Richtigstellung durch uns zwar abgemildert, was die Weiterverbreitung über andere Medien aber nicht verhindert hat.</em></p></blockquote>
<blockquote><p><em>[...]</em></p></blockquote>
<blockquote><p><em>Dass wir Daten an Strafverfolgungsbehörden - also Polizei und Staatsanwaltschaft - herausgeben müssen, wenn diese uns ein schriftliches Auskunftsersuchen zukommen lassen, ist weder neu noch unseriös, sondern dient letztlich Eurem Schutz.</em></p></blockquote>
<blockquote><p><em>[...]</em></p></blockquote>
<blockquote><p><em>Dass wir Bilder und Daten an die Polizei geben, weil Ihr Euch darauf ein gemütliches Tütchen ansteckt, ist komplett erfunden und gelogen.<br />
So etwas tun wir nicht!</em></p></blockquote>
<p>Lange Rede, kurzer Sinn: Wir geben eure Fotos nicht heraus, wenn wir lustig sind, sondern nur, wenn wir danach gefragt werden. Immerhin: StudiVZ kommuniziert, dass es gesetzlich dazu verpflichtet ist, den Behörden Auskunft zu erteilen.</p>
<p>Die eigentlich relevante Information, die StudiVZ seinen Mitgliedern hätte kommunizieren müssen, besteht für mich nun nicht darin, die AGBs noch mal im Gute-Nacht-Geschichten-Tonfall vorzulesen - sondern zu erklären, weshalb Riecke sich so sehr darüber <strong>freut</strong>, die Daten endlich herausgeben zu dürfen: <em>&#8220;<strong>Gott sei Dank</strong> dürfen wir bei Ermittlungsersuchen solche Daten nun herausgeben.&#8221; </em>Ich schließe daraus: StudiVZ fühlte sich schon immer mehr den Behörden verpflichtet als der Privatsphäre seiner Nutzer und findet es super, dass es die lästigen Datenschützer bei der Auskunftspflicht endlich los ist. Gott sei Dank habe ich mich längst abgemeldet.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Was geht hier ab?</title>
		<link>http://www.internetszene.com/2008/02/27/was-geht-hier-ab/</link>
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		<pubDate>Wed, 27 Feb 2008 18:12:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Ellensohn</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Communities]]></category>

		<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[So dumm kann StudiVZ-Geschäftsführer Marcus Riecke doch gar nicht sein, oder?
SPIEGEL ONLINE: Konkret: Zu Ihnen kommt ein Staatsanwalt mit 30 Fotos aus StudiVZ-Profilen, die Leute anscheinend beim Kiffen zeigen. Er verlangt Klarnamen zu den Profilen und allen Kommentaren. Was machen Sie?
Riecke: Gott sei Dank dürfen wir bei Ermittlungsersuchen solche Daten nun herausgeben. Nutzungsdaten speichern wir [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="SpOn" href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,537622,00.html">So dumm</a> kann StudiVZ-Geschäftsführer Marcus Riecke doch gar nicht sein, oder?</p>
<p><strong>SPIEGEL ONLINE</strong>: Konkret: Zu Ihnen kommt ein Staatsanwalt mit 30 Fotos aus StudiVZ-Profilen, die Leute anscheinend beim Kiffen zeigen. Er verlangt Klarnamen zu den Profilen und allen Kommentaren. Was machen Sie?</p>
<p><strong>Riecke</strong>: Gott sei Dank dürfen wir bei Ermittlungsersuchen solche Daten nun herausgeben. Nutzungsdaten speichern wir bei allen Nutzern, die uns das erlaubt haben durch ihre Einwilligung.</p>
<p>Entweder <a title="Rivva" href="http://rivva.de/about/http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,537622,00.html">die Blogosphäre vermutet richtig</a>, und das Studi/Stasi/Mein/WieauchimmerVZ freut sich diebisch darüber, endlich diese asoziale kiffende Saubande in die Pfanne zu hauen, die sich seine Nutzerschaft schimpft (wohl gemerkt: Kiffen ist in Deutschland meines Wissens <a title="Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Cannabis#Gesetzliche_Lage"><strong>nicht </strong>illegal</a>, lediglich die Abgabe von Cannabis an weitere Personen und der Besitz größerer Mengen) – oder SpOn haut gerade <a href="http://www.internetszene.com/2008/02/04/etwas-medienblogging-fur-zwischendurch/">mal wieder</a> ganz gewaltig seinen Wettbewerber Holtzbrinck in die Pfanne und hat das Interview getürkt. <a title="Sichelputzer" href="http://www.sichelputzer.de/2008/02/27/kiffer-fotos-fuer-die-behoerden/">Angeblich</a> ist es davor ja schon mit einer anderen Überschrift erschienen, die <a title="Presseportal" href="http://www.presseportal.de/pm/62589/1144161/studivz_ltd">auf Druck von StudiVZ</a> geändert wurde.</p>
<p>So oder so – ich bin sprachlos. Ich find’s einfach nur krass, egal wie rum ich das drehe. Aufklärung, bitte!</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Kennzahlen zur Community-Forschung (1)</title>
		<link>http://www.internetszene.com/2008/02/26/kennzahlen-zur-community-forschung-1/</link>
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		<pubDate>Tue, 26 Feb 2008 00:35:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Ellensohn</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Communities]]></category>

		<category><![CDATA[Events]]></category>

		<category><![CDATA[Research]]></category>

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		<description><![CDATA[Angestoßen durch diesen Blog-Eintrag des Soziologen und Community-Forschers Dr. Kai-Uwe Hellmann kam ich zur Ehre, auf dem BarCamp Hannover mit ihm und mit Markus Burgdorf, dem Gründer des Online-Marktplatzes amprice, eine relativ spontane Session zum Thema &#8220;Zahlenfetischismus und das Marketing von Online-Communities&#8221; zu halten. Ich fand die Diskussion mit den beiden Herren sehr spannend – [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Angestoßen durch <a title="Zahlenfetischismus und Marketingmode" href="http://markeninstitut.wordpress.com/2007/12/20/zahlenfetischismus-und-marketingmode/">diesen Blog-Eintrag</a> des Soziologen und Community-Forschers <a title="Dr. Kai-Uwe Hellmann bei XING" href="http://www.xing.com/profile/KaiUwe_Hellmann">Dr. Kai-Uwe Hellmann</a> kam ich zur Ehre, auf dem <a title="BarCamp Hannover" href="http://www.barcamphannover.de">BarCamp Hannover</a> mit ihm und mit <a title="Markus Burgdorf bei XING" href="http://www.xing.com/profile/Markus_Burgdorf">Markus Burgdorf</a>, dem Gründer des Online-Marktplatzes <a title="amprice" href="http://www.amprice.de">amprice</a>, eine relativ spontane Session zum Thema &#8220;Zahlenfetischismus und das Marketing von Online-Communities&#8221; zu halten. Ich fand die Diskussion mit den beiden Herren sehr spannend – nicht zuletzt deswegen, weil wir alle gänzlich unterschiedliche Sicht- und Herangehensweisen einbrachten.</strong><strong> </strong></p>
<p>Als bekennender <a title="Quantitative Sozialforschung bei Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Quantitative_Sozialforschung">Zahlenfetischist</a> plädierte ich dafür, Plattform-übergreifende, standardisierte Modelle für die Messbarkeit der Qualität von Online-Communities zu etablieren. Demgegenüber beklagte Markus aus seinem Praktiker-Erfahrungsschatz, wie <del>Community-</del>Betreiber von Social Networks unterschiedliche Kennzahlen bewusst zur Wettbewerbsverzerrung einsetzen – und damit angeblich nicht nur oft erfolgreich sind, sondern auch ehrliche Anbieter zum Lügen mit Statistik zwingen. Kai-Uwe vertrat eingangs die These, die Qualität von Communities ließe sich nicht sinnvoll durch quantitative Methoden erfassen – (für mich) erstaunlicherweise bewegte er sich aber im Laufe der Diskussion immer weiter in Richtung quantitativer Messgrößen (oder muss ich diesen Eindruck unter <a title="Selektive Wahrnehmung auf Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Selektive_Wahrnehmung">selektiver Wahrnehmung</a> verbuchen?). Am Schluss stand auch dank der äußerst regen Beteiligung vieler Session-Teilnehmer ein relativ homogenes Fazit im Raum:</p>
<p><strong>Wir benötigen&#8230;</strong></p>
<ol>
<li><strong>&#8230;Messgrößen</strong>, die das tatsächliche Engagement und Involvement der Mitglieder einer Community abbilden. Derzeit populäre Kennzahlen – insbesondere die häufig durch Karteileichen verzerrte Mitgliederzahl – müssen an Bedeutung verlieren, denn sie transportieren erstens wenig Informationen über den tatsächlichen Zustand einer Community und werden zweitens in der Praxis mit dirty tricks getürkt.</li>
<li><strong>&#8230;eine unabhängige Instanz</strong> zur Er- und Vermittlung dieser Messgrößen, wie sie beispielsweise      die <a title="IVW-Homepage" href="http://www.ivw.de">IVW</a> und die <a title="AGOF-Homepage" href="http://www.agof.de">AGOF</a> in der Reichweitenmessung darstellen. Nur so kann eine harte Währung für Community-Qualität geschaffen werden, der alle Marktpartner vertrauen.</li>
</ol>
<p>Unter anderem durch die (lohnenswerte) zeitliche Belastung, die die <a title="Orga-Team BarCamp Hannover" href="http://barcamphannover.mixxt.de/networks/wiki/index.orga-team">Mit-Organisation des BarCamps</a> erfordert hatte, hatte ich kaum Zeit gehabt, mich auf die Session vorzubereiten. Als völlig unbeschriebenes Blatt beim Thema Community-Forschung versuchte ich, den Input aus der Session und aus meiner einzigen <a title="Occam's Razor" href="http://www.kaushik.net/avinash/2008/01/measuring-online-engagement-what-role-does-web-analytics-play.html">Vorbereitungslektüre</a> fortlaufend in Gedanken zu strukturieren. Vielleicht hörte der ein oder andere Session-Teilnehmer die Zahnräder in meinem Oberstübchen mahlen – heraus kam ein bescheidenes, nach der Session hastig auf Papier gekritzeltes Schema, das ich morgen versuche, hier im Blog abzubilden. Erst mal schlafen gehen&#8230;</p>
<p><strong>Update</strong></p>
<p>Ich bin gerade etwas unter Zeitdruck mit all den Dingen, die durch die BarCamp-Organisation liegen geblieben sind. Fortsetzung folgt deshalb später, genauso wie ich auch die Fortsetzung der <a href="http://www.internetszene.com/2007/12/17/blog-monitoring-wie-funktionierts-1/">Reihe zum Blog-Monitoring</a> nicht vergessen habe. 24 Stunden pro Tag sind viel zu wenig, wer hat sich das bloß so ausgedacht&#8230;</p>
<p>PS: Auch <a title="Online Community Metrics" href="http://markeninstitut.wordpress.com/2008/02/24/community-metrics/">Kai-Uwe Hellmann</a> und <a href="http://www.ampriceblog.de/2008/02/29/diskussion-zur-messbarkeit-von-online-communities/">Markus Burgdorf</a> haben zu unserer Community-Session gebloggt.</p>
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