In unserer Reihe Gastbeiträge veröffentlichen wir heute einen Artikel von Johannes Bruns, Gründer und Geschäftsführer von App8. Das Unternehmen App8 ermöglicht deutschen Firmen, indische Software-Entwickler als Fernpersonal einzustellen. Sein Thema ist: “Tipps zum IT Outsourcing nach Indien”.

Wir gehen einen radikal anderen Weg im IT Outsourcing
In der Regel läuft Outsourcing folgendermaßen ab: man geht auf eine Projekt-Plattform wie rentacoder.com, schreibt ein Projekt aus und wartet anschließend auf Angebote. Erfreut stellt man fest, dass es Firmen am anderen Ende der Welt gibt, die bereit sind, die Projektidee für unglaublich günstige 500 US$ zu realisieren. Man leistet eine Anzahlung und nach 3 Monaten erhält man entweder gar nichts oder ein Produkt, das ganz anders ist, als man es sich vorgestellt hat. Dumm gelaufen, Geld weg. Aus diesen Problemen haben wir gelernt und bieten deshalb einen neuen Ansatz zum Outsourcing an. Wir ermöglichen es Unternehmen aus Deutschland, auf unsere indischen Entwickler zuzugreifen.

Das bedeutet: der Kunde teilt uns mit, was für einen Entwickler er benötig: Fachgebiet, Erfahrung etc. Wir suchen in Indien nach passenden Kandidaten und arrangieren ein telefonisches Interview zwischen Entwickler und unserem Kunden. Entscheidet der Kunde sich für einen Entwickler (oder mehrere), engagieren wir den Entwickler in Indien und stellen ihm in Indien einen Arbeitsplatz mit der nötigen Infrastruktur zur Verfügung. Der Entwickler arbeitet von dort aus für das deutsche Unternehmen.

Die Koordination des Arbeitseinsatzes und die Projektsteuerung erfolgt durch den Kunden. Das hat folgende Vorteile: zum einen kann das Projekt in viele überschaubare Arbeitspakete zerlegt werden. Der Entwickler liefert jeden Tag einen kleinen Baustein, der dann in Deutschland gegenkontrolliert wird. Auf diese Weise gibt es keine Überraschung, da der Entwickler täglich mit dem deutschen Unternehmen kommuniziert und so Fortschritt und Qualität laufend überprüft werden können. Zum anderen kommen deutliche Kostenvorteile zum Tragen, da die sonstigen Puffer- und Risikoaufschläge von Outsourcing-Agenturen vermieden werden.

Die Zusammenarbeit des Kunden mit dem Entwickler erfolgt unkompliziert über Telefon, E-Mail, Internet (Skype). Die Arbeitszeiten entsprechen den deutschen Bürozeiten von 9 Uhr bis 17 Uhr. Für die Entwickler aus Indien ist das durchaus machbar, da die Zeitverschiebung nur dreieinhalb Stunden beträgt, der Entwickler also von mittags bis in den frühen Abend arbeitet.

Stärke bei Spezialgebieten
Interessant ist, dass die meisten Kunden nicht wegen der guten Preise zu APP8 kommen, sondern weil wir Entwickler aus praktisch jedem Spezialgebiet anbieten können. Egal ob ein Entwickler für iPhone-Apps, Datenbankanalyse, spezielle Content-Management-Systeme, Flex/Flash, Grails oder andere Programmiersprachen, es gibt fast immer verfügbare Entwickler. Jedes Jahr verlassen 20 Mal mehr Software-Entwickler die Hochschulen in Indien als in Deutschland, und die indische IT-Branche beschäftigt mehr als 4.000.000 Menschen.

Was kostet ein Software-Entwickler?
Unser Preis variiert und hängt insbesondere vom Erfahrungsschatz des Entwicklers ab. Die meisten Entwickler liegen im Preis zwischen 1.500€ und 2000€. Es entstehen keine zusätzlichen Kosten wie Vermittlungsgebühren!

Wer sich jetzt noch unsicher ist, ob eine solche Lösung wirklich für ihn funktionieren würde, kann das Konzept im ersten Probemonat mit täglicher Kündigungsfrist ohne großes Risiko ausprobieren. Bei Interesse besuchen Sie uns auf www.app8.de.

Gründerunterstützung
Wir sind selbst noch ein junges Unternehmen und möchten auch andere Gründer unterstützen. Daher haben wir für Startups folgendes Angebot:

Bei Buchung eines Entwicklers über einen Mindestzeitraum von 3 Monaten gibt es den dritten Monat gratis, unabhängig davon, ob danach der Vertrag weitergeführt werden soll oder nicht.

Zur Person
Johannes Bruns ist Geschäftsführer von App8 mit Sitz in Berlin. Er ist seit seiner Jugendzeit unternehmerisch tätig, in der 6. Klasse als “Eisverkäufer” in seiner Schule, danach Verleger mit Streber.tv, usw. Über seinen spannenden Werdegang als Entrepreneur sprach Bruns vor einigen Tagen bei Prof. Faltin im Labor für Entrepreneurship (Zum Video).