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	<title>internetszene.com &#187; Interviews</title>
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	<pubDate>Fri, 15 Aug 2008 15:01:15 +0000</pubDate>
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		<title>Interview mit Gründern von wer-kennt-wen</title>
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		<pubDate>Tue, 11 Mar 2008 14:32:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Gabriel</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Interviews]]></category>

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		<description><![CDATA[Angefangen hat alles mit einer Idee in der Koblenzer Uni-Mensa im August 2006.  Mittlerweile zählt wer-kennt-wen.de zu den am stärksten wachsenden Social Networks in Deutschland. Die beiden Gründer Patrick Ohler und Fabian Jager sprechen im Interview über das Konzept, die Beteiligung von RTL und die Trends der nächsten Zeit.

Hi Patrick und Fabian,
könnt ihr bitte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Angefangen hat alles mit einer Idee in der Koblenzer Uni-Mensa im August 2006.  Mittlerweile zählt wer-kennt-wen.de zu den am stärksten wachsenden Social Networks in Deutschland. Die beiden Gründer Patrick Ohler und Fabian Jager sprechen im Interview über das Konzept, die Beteiligung von RTL und die Trends der nächsten Zeit.</strong></p>
<p><a target="_blank" href="http://www.wer-kennt-wen.de"><img alt="wer_kennt_wen" id="image99" src="http://www.internetszene.com/wp-content/uploads/2008/03/wer_kennt_wen.jpg" /></a></p>
<p><strong>Hi Patrick und Fabian,<br />
könnt ihr bitte das Konzept von wer-kennt-wen.de erläutern? </strong><br />
Bei <a target="_blank" href="http://www.wer-kennt-wen.de">wer-kennt-wen</a> geht es darum, neue Kontakte zu knüpfen und alte Freunde im Internet wieder zu treffen. Kostenlos registrieren kann sich jeder, der von einem Mitglied eingeladen wird. Voraussetzung für die Gestaltung eines individuellen Nutzer-Profils sind das Alter (ab 14 Jahren) sowie die Angabe des realen Namens und einer aktiven E-Mail-Adresse. Jedem Mitglied stehen dieselben Funktionen kostenlos zur Verfügung: Nachrichten senden und empfangen, Fotoalben einrichten, chatten, in Blogs oder Foren schreiben.</p>
<p><strong>Wie kam es zu der Idee? Wie lange habt ihr für die Umsetzung benötigt? </strong><br />
Die Idee hatten wir – damals noch als Studenten der Computervisualistik – in der Koblenzer Uni-Mensa im August 2006. Beim Warten an der Essensausgabe haben wir uns über die ständig wachsende Zahl an Online-Communities für bestimmte Zielgruppen unterhalten. So entstand die Idee eine kostenlose Plattform für alle zu schaffen, die mit einfachen und klaren Funktionalitäten für jeden nutzbar ist. Offiziell an den Start gegangen sind wir dann am 3. Oktober 2006.</p>
<p><strong>Wer steckt hinter wer-kennt-wen.de? Wie viele Menschen sind für den reibungslosen Ablauf bei wer-kennt-wen.de verantwortlich? </strong><br />
Hinter wer-kennt-wen steckt ein junges und dynamisches Team – mittlerweile 24 Köpfe sorgen für den reibungslosen Ablauf: Sie kümmern sich um die ständig hinzukommenden Server, die Weiterentwicklung unserer Plattform, die Beantwortung unserer Nutzeranfragen und alles andere, was in unserem Startup so gerade anfällt.</p>
<p><strong>Welche Zielgruppe soll mit dem Angebot angesprochen werden? </strong><br />
Wir haben nie eine bestimmte Zielgruppe für wer-kennt-wen definiert. Wir wollen offen für alle sein und mit wer-kennt-wen im Internet die Realität in ihrer Gesamtheit und mit ihren sozialen Verflechtungen und verschiedensten Themen des täglichen Lebens abbilden.</p>
<p><strong>Ihr seid bislang ausschließlich auf dem deutschen Markt aktiv. Werden weitere Länder folgen? </strong><br />
Im Moment konzentrieren wir uns auf den deutschen Markt. Für die nahe Zukunft ist eine Übersetzung von wer-kennt-wen deshalb nicht geplant.</p>
<p><strong>Auch andere Communities, wie zum Beispiel die Studivz (meinVZ), Lokalisten oder KWICK!, bewegen sich auf ähnlichem Terrain. Wodurch hebt sich wer-kennt-wen.de von dieser Konkurrenz ab? </strong><br />
Wer-kennt-wen ist für alle und orientiert sich vom Aufbau her nicht an amerikanischen Vorbildern. Wir versuchen keine bestimmte Zielgruppe wie Studenten, Stadtmenschen oder Party-People anzusprechen, sondern wollen offen für alle sein – und das mit den wesentlichen Features und einer einfachen Bedienbarkeit.</p>
<p><strong>RTL interactive GmbH hat sich mit 49 Prozent an eurem Internet-Startup-beteiligt. Was erhofft ihr euch durch diese Partnerschaft? </strong><br />
RTL interactive bietet uns technisches und betriebswirtschaftliches  Knowhow sowie die finanzielle Sicherheit, um weiter wachsen zu können. So können wir die Plattform stetig weiter entwickeln und weiterhin kostenlos für unsere Mitglieder anbieten.</p>
<p><strong>Wer-kennt-wen hat 1,5 Millionen registrierte Nutzer und wurde deshalb von RTL mit ca. 10 Mio EUR bewertet. Könnt ihr diese Zahlen bestätigen?</strong><br />
Zu diesen Aussagen machen wir keine Angaben.</p>
<p><strong>Wie wird wer-kennt-wen.de monetarisiert? Sind kostenpflichtige Bereiche geplant? </strong><br />
Wer-kennt-wen ist kostenlos und wird mit den jetzigen Funktionen auch immer kostenlos bleiben. Die langfristige Monetarisierung wird hauptsächlich über Werbung auf unserer Seite erfolgen.</p>
<p><strong>Wo seht ihr wer-kennt-wen.de in 5 Jahren? </strong><br />
Wir hoffen, dass in 5 Jahren nahezu alle Menschen aus Deutschland mit Internet-Zugang in der wer-kennt-wen-Gemeinschaft vernetzt sind.</p>
<p><strong>Ihr seid relativ junge Gründer. Was war die Motivation, euch in diesem Alter schon selbständig zu machen? </strong><br />
<strong><img align="right" alt="wkw_team" id="image100" title="wkw_team" src="http://www.internetszene.com/wp-content/uploads/2008/03/wkw_fabian_patrick.jpg" /></strong> Es war zu keinem Zeitpunkt eine bewusste Entscheidung. Wir haben wer-kennt-wen als ein Experiment gestartet, das sich immer größerer Beliebtheit erfreut hat. Wir mussten entsprechend reagieren, um den Kommunikationshunger der wkw-Benutzer zu stillen. Der Weg in die vollständige Selbstständigkeit war somit ein längerer Prozess.<br />
<strong><br />
Worauf sollte man eurer Ansicht nach besonders beim Gründen achten? </strong><br />
Man sollte ein gutes Produkt haben, mit dem man die Menschen überzeugen kann und von dem man selbst überzeugt ist. In den Entwicklungsprozess sollte man so früh wie möglich die Benutzer mit einbeziehen und permanent aus ihren Anregungen lernen.</p>
<p><strong>Wie seht ihr die Internetszene im deutschsprachigen Raum? </strong><br />
Zurzeit sehen wir, dass besonders im Kontext der Social Networks auf dem deutschen Markt sehr viel passiert. Es gibt in diesen Tagen jede Menge Neugründungen und auch internationale Player haben den deutschsprachigen Raum als interessanten Markt entdeckt. Langfristig entscheiden werden die Nutzer.<br />
<strong><br />
Momentan entwickelt sich das Web mit rasanter Geschwindigkeit. Was sind eurer Meinung nach die Mega-Trends der nächsten Zeit? </strong><br />
Es wird viel passieren, was den Immer- und Überall-Zugang zum Internet angeht. Die inzwischen bezahlbaren UMTS-Flatrates und immer besser werdenden Endgeräte werden das Internetverhalten der Benutzer in der Zukunft stärker beeinflussen.</p>
<p><strong>Neben wer-kennt-wen.de werdet ihr wohl auch noch ein paar andere Seiten besuchen. Verratet ihr uns, welche? </strong><br />
Wer-kennt-wen ist auf jeden Fall die meistbesuchte Seite in unserer Firma, man findet uns aber auch mit offenen Augen in anderen Social Networks. Um uns auf dem Laufenden zu halten, lesen wir verschiedene Blogs der Internetszene, google und amazon sind auch oft dabei.</p>
<p><strong>Euer Schlusssatz?</strong><br />
Wir sind sehr gespannt, was dieses Jahr noch an Entwicklungen und Herausforderungen bringt. Wahrscheinlich wird es eines der spannendsten Jahre überhaupt.</p>
<p>Das E-Interview führte <a target="_blank" href="http://www.internetszene.com/about/">Thomas Gabriel</a> von <a target="_blank" href="http://www.internetszene.com//">Internetszene.com</a> am 11.03.2008.</p>
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		<item>
		<title>Interview mit Jens Kammerer - KWICK!</title>
		<link>http://www.internetszene.com/2007/12/21/interview-mit-jens-kammerer-kwick/</link>
		<comments>http://www.internetszene.com/2007/12/21/interview-mit-jens-kammerer-kwick/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 21 Dec 2007 14:08:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Gabriel</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Interviews]]></category>

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		<description><![CDATA[Was 1999 als studentisches Freizeit-Projekt angefangen hat, ist mittlerweile zu einer der größten Community Deutschlands geworden. Jens Kammerer, der Geschäftsführer von KWICK!, spricht im Interview über die Entwicklung der Erlebnis-Community, das Geschäftsmodell und wie sich KWICK! von der Konkurrenz abheben will.


Hi Jens,
was ist KWICK!?
 KWICK! ist eine unabhängige und eigenständige online-basierte Erlebnis-Community mit bisherigem Schwerpunkt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Was 1999 als studentisches Freizeit-Projekt angefangen hat, ist mittlerweile zu einer der größten Community Deutschlands geworden. <a target="_blank" href="https://www.xing.com/profile/Jens_Kammerer/N1.1.2.920d39">Jens Kammerer</a>, der Geschäftsführer von <a target="_blank" href="http://www.kwick.de">KWICK!</a>, spricht im Interview über die Entwicklung der Erlebnis-Community, das Geschäftsmodell und wie sich KWICK! von der Konkurrenz abheben will.<br />
</strong></p>
<p><a target="_blank" href="http://www.kwick.de"><img id="image67" alt="kwick" src="http://www.internetszene.com/wp-content/uploads/2007/12/kwick.jpg" /></a></p>
<p><strong>Hi Jens,<br />
was ist KWICK!?</strong><br />
<a target="_blank" href="http://www.kwick.de"> KWICK!</a> ist eine unabhängige und eigenständige online-basierte Erlebnis-Community mit bisherigem Schwerpunkt in Baden-Württemberg. Die Mitglieder der KWICK! Community treffen jedoch nicht nur im virtuellen Raum aufeinander, sondern begegnen sich bei diversen Aktivitäten und Events, die von den Mitgliedern selbst oder von KWICK! organisiert werden, auch im realen Leben.</p>
<p><strong>Was steckt hinter dem Konzept?</strong><br />
Das Besondere an KWICK! ist, dass aufgrund der Entstehungsgeschichte die Community auch einen Event-Charakter beibehalten hat. Schließlich war das Online-Projekt zunächst ein Internet-Magazin zur Organisation von Events, aus dem sich die kommunikative Komponente erst mit der Zeit herausgebildet hat. Diese Kombination ist bislang einzigartig und ermöglicht sowohl virtuellen als auch persönlichen Kontakt. Gerade die Verbindung der realen und virtuellen Welt ist das Einzigartige an der KWICK! Community.<br />
<strong><br />
Woher kommt der Name KWICK!?</strong><br />
An dem Beispiel der Namengebung wird deutlich, wie groß der Einfluss der Medien manchmal sein kann. Als die Website 1999 gegründet wurde, war ich ein großer Fan der US-amerikanischen TV-Serie “The Simpsons“, in der ein Supermarkt Namens &#8220;Kwik- E-Mart“ vorkommt. Daraus entstand die Idee, das neue Internetangebot auf den Namen KWICK! zu taufen.</p>
<p><strong>Welche Zielgruppen sollen mit dem Angebot angesprochen werden?</strong><br />
<strong><img align="right" src="https://www.xing.com/img/users/3/5/f/8ea12ba2e.3195238.jpg" /></strong> Unser Angebot richtet sich vor allem an junge und jung gebliebene Menschen. Wie auch in den USA sind es überwiegend Jugendliche, die sich in Online-Netzwerken engagieren. So sind 55 Prozent der amerikanischen Jugendlichen in mindestens einer Community registriert. Diesen Wert kann KWICK! toppen. In Baden-Württemberg haben 63 Prozent der Jugendlichen ein Profil bei KWICK!. Jeder Onlinenutzer ab 14 Jahren kann an der KWICK! Community teilhaben. Und das Beste: Das Angebot von KWICK! ist kostenlos.</p>
<p><strong>Wie viele Mitarbeiter hat KWICK!?</strong><br />
Aktuell hat KWICK!, das ursprünglich ja als studentisches Projekt gestartet ist, 33 Mitarbeiter und weit über 200 engagierte freiwillige Helfer für den Online- und 600 für den Offline-Bereich. Dazu kommen die regionalen Büros in Berlin, Hamburg und München.</p>
<p><strong>Bisher ist KWICK! regional auf Baden-Württemberg und Umgebung orientiert. Mit über 1.100.000 registrierten Nutzern gehört KWICK! trotzdem zu den meist frequentierten Seiten in Deutschland. Welche Strategie verfolgt ihr, um das Konzept deutschlandweit durchzusetzen?</strong><br />
Aus der bereits bestehenden Community und der außerordentlichen Aktivität unserer Mitglieder sowie dem Interesse der Jugendlichen in Baden-Württemberg an unserer Community schließen wir, dass in Deutschland eine große Nachfrage nach dieser Art von Netzwerken besteht, der wir nun bundesweit nachkommen möchten. Wichtig ist, dass für die Nutzer in den Ballungsgebieten ein starker regionaler Bezug vorhanden ist, damit sich die Community ausbauen kann. Dadurch werden die Voraussetzungen gegeben, dass sich die Mitglieder nicht nur Online treffen können, was ja ein zentraler Aspekt von KWICK! ist.</p>
<p><strong>Auch andere Communities, wie zum Beispiel die Lokalisten, StudiVZ oder MySpace, bewegen sich auf ähnlichem Terrain. Wodurch hebt sich KWICK! von dieser Konkurrenz ab?</strong><br />
Gerade der regionale Bezug wird auch bei der deutschlandweiten Umsetzung von KWICK! eine bedeutende Rolle spielen. Dadurch, dass den Nutzern in Zukunft auch in den Großraum-Gebieten München, Hamburg und Berlin ähnliche Bezugspunkte geboten werden, wird eine mögliche Anonymisierung verhindert. Dazu kommt die bereits angesprochene Verbindung zwischen Internet und realem Leben. Unsere Mitglieder treffen sich eben nicht nur auf KWICK!, sondern Sie nutzen KWICK! als Kommunikationsweg, um sich zu verabreden. Sie können mit KWICK! etwas erleben. Zusätzlich veranstalten wir jährlich über 200 Events, bei denen uns die Mitglieder tatkräftig unterstützen – dazu kommen noch ungefähr genauso viele Events, welche die Mitglieder selber für andere Mitglieder veranstalten. KWICK! Mitglieder stehen mitten im Leben.</p>
<p><strong>Eine Besonderheit von KWICK! ist, dass sehr viele Nutzer sich freiwillig und unentgeltlich für die Community einsetzten, zum Beispiel bei Promotion-Aktivitäten. Wie erklärt ihr euch dieses Phänomen?</strong><br />
Auch hier spielt die regionale Verankerung sowie die Historie aber auch die Kultur der Community sicherlich eine wichtige Rolle. Die Mitglieder erleben immer wieder an der eigenen Person, dass sie zunächst online bestehende Kontakte und Ideen auch in ihrem real bestehenden sozialen Umfeld erleben können. So entsteht eine besondere Form von Wir-Gefühl, das bei reinen Internet Communities auf der Strecke bleibt. Auch die Tatsache, dass über KWICK! mittlerweile Nutzer Inhalte für andere Nutzer erstellen, ist wahrscheinlich dieser besonderen Form des Zusammenhalts zuzuschreiben. Im Übrigen helfen uns unsere Volunteers nicht nur bei Events, sondern auch bei der Pflege und Realisierung unseres Online-Auftrittes. Wir haben nicht nur User generated Content, wir sind auch ’User managed’.</p>
<p><strong>KWICK! war zu Beginn des Online-Auftrittes 1999 sehr eventorientiert. Wie kam es dazu, dass heute der Bereich der Online Community so stark ausgebaut ist?</strong><br />
Das stimmt, zu den Anfangszeiten von KWICK! lag der Schwerpunkt der Aktivitäten auf Veranstaltungstipps, Kontaktanzeigen und anderen redaktionellen Inhalten. Die Weiterentwicklung bis zur heutigen Community fällt zeitlich mit dem Einstieg von Benjamin Roth, der heute Leiter von Technik und Entwicklung ist, zusammen. Anfang 2001 ging die Community dann online und der große Zuspruch führte dazu, dass sich das Segment immer weiter vergrößerte. Natürlich versuchen wir dabei auch beständig mit neuen Möglichkeiten und Features für die User einen größtmöglichen Anreiz zu bieten.</p>
<p><strong>Bisher zeichnet sich die KWICK! Community dadurch aus, dass die User nicht nur online kommunizieren, sondern auch Offline-Aktivitäten planen. Befürchtest du nicht, dass diese Besonderheit bei einer deutschlandweiten Ausbreitung auf der Strecke bleiben könnte?</strong><br />
Natürlich haben wir uns diese Frage auch gestellt. Allerdings sind wir uns sicher, dass das Konzept der regionalen Verankerung, die in den neuen Ballungszentren aufgebaut werden soll, ebenso wie in Baden-Württemberg Erfolg haben wird. Durch die Ausdehnung auf weite Räume Deutschlands bieten wir den Nutzern somit nur noch mehr Möglichkeiten, neben Online- Aktivitäten auch real in Kontakt zu treten.</p>
<p><strong>Ein charakteristisches Merkmal von KWICK! sind die sogenannten Clans, die von den Mitgliedern selbst gegründet werden können. Wie stellt ihr sicher, dass diese Foren nicht zur Verbreitung von verfassungswidrigen Inhalten missbraucht werden?</strong><br />
Inzwischen haben wir auf KWICK! über 6.500 verschiedene Clans und es werden täglich zum Teil 15.000 Forumseinträge gepostet und Millionen von Messages verschickt. Diese enorme Anzahl an Daten könnten wir alleine natürlich nicht ständig im Blick behalten - hier sind wir auf unsere vielen Volunteers aber auch Mitglieder angewiesen, die uns nicht nur bei Events, sondern auch bei der Pflege und Administration unseres Online-Auftrittes unterstützen. Dadurch können wir zu einem bestimmten Grad sicherstellen, dass solche Inhalte nicht verbreitet werden. Wir nennen das eine Art „Selbstreinigungsprozess“. Wie erfolgreich dies funktioniert, zeigt sich auch daran, dass KWICK! einen der wenigen vom Jugendschutznetz empfohlenen Chats hat.</p>
<p><strong>Wie wird KWICK! finanziert? Sind in Zukunft kostenpflichtige Bereiche geplant?</strong><br />
KWICK! ist eine unabhängige und eigenständige Community, das bedeutet, dass hinter uns kein anderes Unternehmen oder Sponsoren stehen. Wir finanzieren uns rein durch Werbung, vor allem Onlinewerbung, und Veranstaltungen. Natürlich tragen auch unsere über 200 freiwilligen Mitarbeiter dazu bei, dass unser Angebot weiterhin kostenfrei bleiben kann.</p>
<p><strong>Mit welchen Features wollt ihr eure Mitglieder auch in Zukunft an KWICK! binden?</strong><br />
Natürlich möchten wir, dass sich unsere Mitglieder bei uns wohl fühlen. In diesem Sinne werden auch immer wieder neue Features entwickelt, die zum Beispiel die Kontaktaufnahme und die Kommunikation erleichtern oder einfach die Nutzerfreundlichkeit erhöhen. Dies haben wir zum Beispiel mit KWICK 2.0, dem Relaunch unseres Onlineauftrittes am 5. Mai 2007, realisiert. Äußerst wichtig waren uns bei der Neugestaltung das Feedback und die Ideen unserer Mitglieder. Wünsche, die realisierbar sind, werden auch umgesetzt, konstruktive Kritik stößt bei uns immer auf offene Ohren. Wir werden solange an der Seite arbeiten, bis jeder damit zufrieden ist.</p>
<p><strong>Wo siehst du KWICK! in 5 Jahren?</strong><br />
Wir sind mit unserem Web-Angebot nun zwar schon rund acht Jahre online, aber fünf Jahre sind in unserer schnelllebigen Branche ein sehr langer Zeitraum. Wir konzentrieren uns jetzt erst einmal auf die bundesweite Ausweitung von KWICK!. Was danach kommt? Wer weiß…</p>
<p><strong>Danke Jens für das Interview! Ich wünsche dir weiterhin viel Erfolg.</strong><br />
Das E-Interview führte <a target="_blank" href="http://www.internetszene.com/about/">Thomas Gabriel</a> von <a target="_blank" href="http://www.internetszene.com//">Internetszene.com</a> am 21.12.2007.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Interview mit Hubertus Bessau - mymuesli</title>
		<link>http://www.internetszene.com/2007/11/05/interview-mit-hubertus-bessau-mymuesli/</link>
		<comments>http://www.internetszene.com/2007/11/05/interview-mit-hubertus-bessau-mymuesli/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 04 Nov 2007 23:35:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Gabriel</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Interviews]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.internetszene.com/2007/11/05/interview-mit-hubertus-bessau-mymuesli/</guid>
		<description><![CDATA[Mit dem Konzept &#8220;Müsli individuell online mixen&#8221; haben 3 Studenten aus Passau ein erfolgreiches Startup aufgebaut. Wie die Idee von mymuesli entstanden ist, ob die Teilnahme an Businessplan- Wettbewerben sinnvoll ist und welche weiteren Erfahrungen die Jungunternehmer seit der Gründung gemacht haben, erzählt Hubertus Bessau im Interview.

Hi Hubertus,
wenn du dich bitte kurz vorstellst: 
Ich bin [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Mit dem Konzept &#8220;Müsli individuell online mixen&#8221; haben 3 Studenten aus Passau ein erfolgreiches Startup aufgebaut. Wie die Idee von <a target="_blank" href="http://www.mymuesli.de">mymuesli</a> entstanden ist, ob die Teilnahme an Businessplan- Wettbewerben sinnvoll ist und welche weiteren Erfahrungen die Jungunternehmer seit der Gründung gemacht haben, erzählt Hubertus Bessau im Interview.</strong></p>
<p><strong><a target="_blank" href="http://www.mymuesli.de"><img align="middle" src="http://www.internetszene.com/fotos/mymuesli-team.jpg" /></a></strong></p>
<p><strong>Hi Hubertus,<br />
wenn du dich bitte kurz vorstellst: </strong><br />
Ich bin einer der drei Jungs von <a target="_blank" href="http://www.mymuesli.de">mymuesli</a>, man könnte also sagen, ein &#8220;Cereal Entrepreneur&#8221;. Seit unserem Launch vor ca. 6 Monaten bin ich u.a. für Marketing und IT verantwortlich.<br />
<strong><br />
Kannst du bitte das Konzept von mymuesli kurz erläutern?</strong><br />
mymuesli liefert jedem sein ganz persönliches Lieblingsmüsli direkt nach Hause oder ins Büro - zusammengestellt aus über 70 Bio-Zutaten.</p>
<p><strong>Wer steckt hinter mymuesli?</strong><br />
<a target="_blank" href="https://www.xing.com/profile/Max_Wittrock">Max</a>, <a target="_blank" href="https://www.xing.com/profile/Philipp_Kraiss">Phil</a> und <a target="_blank" href="https://www.xing.com/profile/Hubertus_Bessau">Hubs</a>. Drei Freunde, die zusammen in Passau studiert haben.</p>
<p><strong>Wie kam es zu der Idee? Wie lange habt ihr für die Umsetzung benötigt?</strong><br />
<strong><a target="_blank" href="http://www.mymuesli.de"><img align="right" src="http://www.internetszene.com/fotos/mymuesli.jpg" /></a></strong> Es ist schon etwas länger her (so ungefähr 3 Jahre) da hat uns eine Radiowerbung für Müsli so genervt, dass wir beschlossen die besser zu machen. Naja, aber zu einer guten Werbung gehört eben auch ein gutes Müsli&#8230; was anfangs wie ein Scherz klang (auch für uns), wurde über die Monate immer konkreter. Irgendwann haben wir uns gesagt, dass wir das jetzt durchziehen müssen. Wir wollten unbedingt wissen, ob es funktioniert, oder wir die einzigen sind, die ihr absolutes Lieblingsmüsli nicht im Supermarkt finden können. Mittlerweile konnten wir diese Frage beantworten. Die Radiowerbung steht allerdings noch aus <img src='http://www.internetszene.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><strong>Welche Zielgruppe und Zielmärkte sprecht ihr an?</strong><br />
Eigentlich alle, die erkannt haben, dass ein gutes Müsli die beste Wahl für die wichtigste Mahlzeit am Tag ist. Den anderen müssen wir das noch erklären. Das ist gar nicht so einfach, wo viele Müslihersteller ihre Produkte als gesund bewerben, obwohl sie extrem viel Zucker und Fett enthalten. Gerade viele Crunchy-Müslis enthalten so viel gesättigte Fettsäuren, dass ein Nutella-Toast morgens doch gesünder wäre.</p>
<p><strong>Ihr habt in fünf Monaten einen Umsatz von rund 125.000 Euro erzielt. Entspricht dies euren Erwartungen?</strong><br />
Wir haben keinen Business Plan geschrieben. Dem entsprechend hatten wir auch wenig Erwartungen. Uns hat interessiert, ob es funktioniert. Nicht gerechnet hätten wir mit dem immensen Blog- und Medien-Echo. (Und damit, dass es uns bereits nach wenigen Tagen fulltime ausgelastet hat.)<br />
<strong><br />
mymuesli gehört zu den Gewinnern von enable2start, der Gründerinitiative von der Financial Times Deutschland. Herzliche Gratulation! Ihr habt damit nicht nur Ruhm und Ehre, sondern auch noch 50.000 Euro mit nach Hause nehmen können. Könnt ihr anderenStartups empfehlen, an Businessplan-Wettbewerben teilzunehmen?</strong><br />
Ja, aber viel wichtiger als das Geld sind die Kontakte, die man dort knüpft. Wenn einem der <a target="_blank" href="http://www.bionade.de">Bionade</a>-Geschäftsführer seine Visitenkarte mit den Worten, &#8220;Klar machen wir was zusammen!&#8221; in die Hand drückt, ist das nicht nur ein super Gefühl, sondern könnte auch die eigene Idee weiter voran bringen.</p>
<p><strong>Seit kurzem gehören Lukasz Gadwoski und Kolja Hebenstreit zum mymuesli-Team. Was erhofft ihr euch dadurch? Wollt ihr weitere Investoren ins Boot holen?</strong><br />
Bei <a target="_blank" href="https://www.xing.com/profile/Lukasz_Gadowski">Lukasz</a> und <a target="_blank" href="http://www.koljahebenstreit.de">Kolja</a> ging es weniger um das Investment, als um deren Erfahrung, die mymuesli weiter helfen sollte (und auch tut). Wir haben einige gute Business Angels getroffen, die Wahl fiel schwer. Ausschlaggebend war dann aber, dass <a target="_blank" href="http://www.spreadshirt.net">Spreadshirt</a> eigentlich genau das gleiche macht wie wir. Nur halt mit T-shirts statt mit Müsli.<br />
Wenn wir in andere Märkte expandieren wollen, sind wir sicherlich auf externes Kapital angewiesen&#8230;</p>
<p><strong>Wie sieht eure Wachstumsstrategie aus? Welche Ziele habt ihr euch für’s erste Jahr gesetzt? </strong><br />
Im Wesentlichen wollen wir besser (und schneller) werden und möglichst vielen Leuten ihr Lieblingsmüsli mixen  - auch außerhalb Deutschlands.</p>
<p><strong>Ihr seid relativ junge Gründer. Was war die Motivation, euch in diesem Alter schon selbständig zu machen?</strong><br />
Genau das. Unser Alter. Wann hat man im Leben später die Chance, sich voll auf eine Idee zu konzentrieren, wenn nicht während und kurz nach dem Studium? Keine Familie, die man unterhalten muss, kaum Verpflichtungen, niedrige Lebenshaltungskosten.</p>
<p><strong>Verrätst du uns deine größte Fehlentscheidung seit der Gründung und auf welche getroffene Entscheidung bist du besonders stolz?</strong><br />
Puh. Der größte Fehler war sicherlich, die Website selbst zu programmieren - weil ich eben nicht Informatik studiert habe, sondern BWL. Das hat mich 6 Monate gekostet, die ich hätte besser nutzen sollen. Außerdem ist die Seite jetzt schlecht erweiterbar, verträgt viel Traffic nicht so gut und muss komplett neu programmiert werden.<br />
Stolz? Vielleicht darauf, dass wir mit mymuesli eine Idee wirklich umgesetzt haben. Es gibt sehr viele Ideen, auch gute, aber es fehlt an Leuten, die bereit sind und das Risiko eingehen, unternehmerisch tätig zu werden.</p>
<p><strong>Worauf sollte man deiner Ansicht nach besonders beim Gründen achten?</strong><br />
Auf die Wahl der richtigen Partner. Damit steht und fällt so einiges. Also wählt man nur die besten oder lässt es gleich. Neben meinen beiden Mitgründern, Philipp und Max, sind das bei mymuesli aktuell <a target="_blank" href="http://www.dhl.de">DHL</a> und seit neuestem die <a target="_blank" href="http://www.andechser-molkerei.de">Andechser Molkerei</a>.</p>
<p><strong>Wie siehst du die Internetszene im deutschsprachigen Raum?</strong><br />
Sehr positiv. Es tut sich einiges. Es gibt viele gute Ideen und interessante Gesprächspartner. In der Zeit nach dem dotcom-crash war es viel zu ruhig geworden. Alle werkelten abgeschottet vor sich hin, keiner traute sich zu sagen, &#8220;ich bin ein Gründer&#8221;. Das ist 2007 ganz anders und ich hoffe, der nächste Crash lässt noch länger auf sich warten.</p>
<p><strong><img align="right" src="http://www.internetszene.com/fotos/hubertus_bessau.jpg" />Neben mymuesli wirst du wohl auch noch ein paar andere Seiten besuchen. Verrätst du uns, welche? </strong><br />
Neben diversen Blogs (demnächst auf unserer <a target="_blank" href="http://www.mymuesli.com/blog/">Blogroll</a> - wir kommen einfach nie dazu, die mal einzurichten; echt peinlich) und news-Portalen bleibt gerade nicht viel Zeit für entspanntes Surfen. Meistens lande ich dann auf Seiten und befreundeten Startups, aktuell z.B. <a target="_blank" href="http://www.meinverein.de">meinverein.de</a>, <a target="_blank" href="http://www.netmoms.de">netmoms.de</a>, <a target="_blank" href="http://www.amiando.de">amiando.de</a>, <a target="_blank" href="http://www.mycluster.tv">mycluster.tv</a> etc., ist immer interessant, deren Entwicklung zu beobachten und sich abzustimmen.</p>
<p><strong>Dein Schlusssatz?</strong><br />
Dieses Jahr wird Weihnachten gesund! <img src='http://www.internetszene.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><strong>Vielen Dank!</strong><br />
Dir auch und beste Grüße, Hubertus!</p>
<p>Das E-Interview führte <a target="_blank" href="http://www.internetszene.com/about/">Thomas Gabriel</a> von <a target="_blank" href="http://www.internetszene.com//">Internetszene.com</a> am 05.11.2007.</p>
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		<item>
		<title>Interview mit den justaloud-Gründern</title>
		<link>http://www.internetszene.com/2007/09/07/interview-mit-den-justaloud-grundern/</link>
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		<pubDate>Fri, 07 Sep 2007 14:24:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Gabriel</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Interviews]]></category>

		<category><![CDATA[Musik]]></category>

		<category><![CDATA[Startups]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit August bietet die deutsche Plattform justaloud Musikern die Möglichkeit, kostenlos und unkompliziert ihre Musik zu verkaufen. Den Preis der Songs bestimmt die Community. Im Interview sprechen die Gründer Feliks Eyser, Marc Boeker und Christopher Beuchert über das Konzept, die rechtlichen Aspekte bei der Gründung, &#8220;Unternehmer sein im Unternehmen&#8221; und natürlich über ihre Ziele.

Könnt ihr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Seit August bietet die deutsche Plattform justaloud Musikern die Möglichkeit, kostenlos und unkompliziert ihre Musik zu verkaufen. Den Preis der Songs bestimmt die Community. Im Interview sprechen die Gründer Feliks Eyser, Marc Boeker und Christopher Beuchert über das Konzept, die rechtlichen Aspekte bei der Gründung, &#8220;Unternehmer sein im Unternehmen&#8221; und natürlich über ihre Ziele.</strong></p>
<p><a target="_blank" href="http://www.justaloud.com"><img src="http://www.internetszene.com/fotos/justaloud.jpg" /></a></p>
<p><strong>Könnt ihr bitte das Konzept von justaloud erläutern?<br />
</strong><em>Feliks:</em> Kurz zusammengefasst: <a target="_blank" href="http://www.justaloud.com">justaloud.com</a> ist eine Musikplattform für unabhängige Künstler und Musikinteressierte. Musiker können bei justaloud.com einen eigenen Shop einrichten und ihre Musik in digitaler Form verkaufen. Außerdem können Künstler sich einer großen Community von potenziellen Fans vorstellen und bei der Verbreitung ihrer Musik von Empfehlungen innerhalb des Netzwerks profitieren.<br />
Auf der anderen Seite haben Musikinteressierte die Möglichkeit neue und unabhängige Musik zu entdecken, Lieder kostenlos vorzuhören und schließlich zu fairen Preisen zu kaufen. Denn bei justaloud.com entscheidet die Community über den Preis der Musik: Ein Song startet immer bei 0 Cent. Je öfter er gekauft wird, desto höher steigt der Preis des Stückes, bis maximal 99c. Wir erhoffen uns dabei, die Verbreitung der Musik innerhalb des Netzwerkes zu fördern und auf lange Sicht für jeden Song einen fairen Preis finden zu können.</p>
<p><strong>Wie seid ihr auf die Idee gekommen?</strong><br />
<em>Feliks:</em> Die Idee zu der Plattform hatten wir Anfang 2007. <a target="_blank" href="https://www.xing.com/profile/Marc_Boeker">Marc</a> und <a target="_blank" href="https://www.xing.com/profile/Feliks_Eyser">ich</a> haben uns kennengelernt, weil wir beide der Firma studiVZ geholfen hatten, als sie Ende 2007 große Probleme mit Sicherheitslücken hatte. Kurz später ist <a target="_blank" href="https://www.xing.com/profile/Christopher_Beuchert">Chris</a>, unser dritter Mann, dazu gestoßen.</p>
<p><strong>Euer &#8220;Baby&#8221; ist erst ein paar Tage alt. Wie läuft es denn?</strong><br />
<em>Marc:</em> Kaum hat es laufen gelernt fängt es schon an auf sich aufmerksam zu machen, indem es Wände bemalt, Tischdecken herunterzieht und Andere zum Mitmachen animiert. Und unerfolgreich ist es mit dem Verhalten absolut nicht. Es gibt sogar Leute, die das gut finden und es bereits jetzt finanziell unterstützen.<br />
<em>Feliks:</em> Also mit dem Launch ist alles gut gelaufen und wir sind auch zufrieden mit der Resonanz der Presse.</p>
<p><strong>Welchen Anreiz stellt eure Plattform für Musiker &#038; Fans? Wie würdet ihr eure Zielgruppe definieren? </strong><br />
<em>Chris:</em> Für Musiker ist die Plattform sicherlich wegen der guten Konditionen, es gehen nämlich 85 % vom Gewinn an den Künstler, und wegen der Promotion- und Kontaktmöglichkeiten interessant. Aus Sicht der Künstler ist Justaloud ein interaktiver Musikmarktplatz, der auf Grund seiner Vernetzung die Verbreitung seiner Musik beschleunigt. In diese Richtung wird auch noch einiges an Features kommen. Ein weiterer Hebel für die schnelle Verbreitung ist das Preissystem, das versucht zwar fair gegenüber dem Künstler zu sein, gleichzeitig aber die Verbreitung fördert und nicht dämpft, wie das ein starrer Preis machen würde. Das sehen unsere Künstler natürlich auch.<br />
Für den Hörer stellt Justaloud die Möglichkeit dar, unmittelbar in Kontakt mit seinem Lieblingsmusiker zu kommen und so aktiv teilzunehmen. Außerdem ist der Austausch mit anderen Fans möglich. Wichtig für den Hörer ist aber vor allem, dass Justaloud eine Fundgrube für den individuellen Musikgeschmack darstellt und die Community sich selbst hilft, gute Musik zu entdecken. Wir werden das in Zukunft auch mit automatisierten Vorschlägen verknüpfen.</p>
<p><strong>Ihr habt ein eigenes Community Pricing Modell entwickelt. Wie kommen die Preise zustande? Was erwartet ihr euch von dem dynamischen Preis-Modell?</strong><br />
<em>Chris:</em> Das Preismodell, so wie es im Moment ist, besteht aus den Daten und Erfahrungen, die wir bisher mit Justaloud sammeln konnten. Dass es vielleicht noch zu Anpassungen kommen kann, schließen wir mal nicht aus, es wäre aber auch nicht schlimm, weil das dann einfach Verbesserungen wären. Das Ziel des Community Pricing Modells ist es, Musik innerhalb der Community schnell zu verbreiten. Normalerweise verbreiten sich Informationen in so einer Community viral: Ich finde ein tolles Lied und empfehle das an meine Freunde, von denen ich weiß, dass sie darauf stehen. Gefällt es meinen Freunden, werden sie das auch weitererzählen oder an geeigneter Stelle auf Justaloud anmerken. Ein zu hoher Preis am Anfang dämpft die schnelle Verbreitung innerhalb der Community, oder killt sie sogar ganz. Deshalb startet jeder Song kostenlos und sein Preis passt sich dann an den Grad der Verbreitung an. Außerdem hat so auch der Hörer ein Mittel zur Hand, gute von besserer Musik zu unterscheiden, da sich im Preis auch die Beliebtheit des neuen Songs wiederspiegelt. Für Musik die mir nicht gefällt, gebe ich einfach kein Geld aus.</p>
<p><strong>Wie ist der Name justaloud entstanden?</strong><br />
<em>Marc:</em> Heutzutage kann man froh sein, wenn man eine Buchstabenkombination findet, die kürzer als 10 Zeichen und noch nicht weggeschnappt ist. Manchmal könnte man meinen, es gibt Leute die ihre Katze über die Tastatur laufen lassen und die dadurch entstandenen Domains registrieren lassen. Wir wollten einen Namen der zeitlos, nicht zu webzweinullig und vor allem das beschreibt was wir denken. Endlich mal Dampf machen und den Großen Plattenfirmen zeigen, dass es auch eine Alternative zu ihrer starren Vermarktungsstrategie gibt und &#8220;aloud&#8221; bietet sich dort perfekt an.<br />
<em>Feliks:</em> Irgendwie auch ein Wortspiel zu Just Allowed. Glaub ich zumindest.<br />
<em>Chris:</em> Auf jeden Fall hat es in meiner Erinnerung eine halbe Ewigkeit gebraucht, bis wir den Namen hatten…</p>
<p><strong>Wie viele Menschen sind für den reibungslosen Ablauf bei justaloud<br />
verantwortlich?</strong><br />
<em>Feliks:</em> Wir sind 3 Gründer, mittlerweile arbeiten 5 Leute Fulltime an justaloud.<br />
<em>Marc:</em> Unterstützt bei unserem Projekt haben uns vor allem das <a target="_blank" href="http://www.edelight.de">Edelight</a>-Team: Peter Ambrozy, Steffen Belitz und Tassilo Bestler. Auch Carsten Ulbricht von <a target="_blank" href="http://www.rechtzweinull.de/">Rechtzweinull</a>  und Olli von der <a target="_blank" href="http://www.Spielerkabine.net">Spielerkabine.net</a> haben uns tatkräftigt unterstützt. Kontraproduktiv waren für uns dabei die Formular- und Verwaltungsvorliebe der deutschen Behörden.<br />
<em>Chris:</em> Und natürlich gibt’s noch sehr viele freiwillige Helfer aus unserer Community die uns besonders bei der Entwicklung der Seite durch intensives Testen unterstützt haben. Nicht zu vergessen sind auch die Leute um die es bei justaloud eigentlich geht: Die Künstler, die unser Modell schon so schnell aufgenommen haben und in der Alpha schon Musik eingestellt haben. Wir bekommen jeden Tag Mails mit Zusprüchen von Usern und Künstlern. Das motiviert uns stark.</p>
<p><strong>Ihr seid bislang ausschließlich auf dem deutschen Markt aktiv. Werden<br />
weitere Länder folgen?</strong><br />
<em>Marc:</em> Ich denke der deutsche Markt ist neben den USA ein guter Indikator ob ein Projekt erfolgreich sein kann oder nicht. Wir möchten erstmal testen, ob die Deutschen uns mögen und dann gehen wir gerne ein bisschen auf Europatour. Frankreich würde sich anbieten, da dort sehr viel Wert auf nationale Musik gelegt wird und somit die großen Labels nicht so mächtig sind. Wir denken in Frankreich steckt viel Potential im Bezug auf Direktvermarktung von Musik.<br />
<em>Chris:</em> Ach, ich hab schon ein paar Schweitzer und Österreicher auf Justaloud gesehen <img src='http://www.internetszene.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> Justaloud ist ja ein Social Network und die Erfahrungen anderer Netzwerke zeigen, dass man eine Internationalisierung gut planen muss. Was hier gut läuft, kann ein paar Kilometer weiter ein Flop werden. Deswegen werden wir uns dann damit sehr genau mit beschäftigen.</p>
<p><strong>Justaloud lehnt sich stark an Amie Street an. Ist das euer Vorbild oder inwiefern unterscheidet ihr euch vom US-Startup?</strong><br />
<em>Feliks:</em> <a target="_blank" href="http://www.amiestreet.com/">Amie Street</a> ist für Künstler toll, die ihre Musik „nur“ verkaufen wollen. Wir wollen von Anfang an mehr bieten. Zum einen mehr Funktionalitäten für die Community und die Vernetzung der Mitglieder, zum anderen auch aktive Promo-Maßnahmen um Künstler zu unterstützen, wie beispielsweise unseren eigenen Internet-TV Sender <a target="_blank" href="http://justaloud.com/tv/">KARACHOO TV</a>.</p>
<p><strong>In eurem <a target="_blank" href="http://block.justaloud.com/">Blog</a> heißt ein Beitrag &#8220;GEMA: Geliebt, gehasst, bei Justaloud kein Problem&#8221;. Wie liefen die Verhandlungen mit der GEMA?</strong><br />
<em>Chris:</em> Alles in allem sind wir ganz zufrieden. Im Zusammenhang mit unseren Verhandlungen mit der <a target="_blank" href="http://www.GEMA.de">GEMA</a> war das schwerste, dass es überhaupt mal zu Verhandlungen gekommen ist. Bis man da an einem Tisch sitzt, gehen gut und gerne ein paar Wochen vorbei. Die GEMA besaß dann aber fertige Verträge für Music on Demand Dienste. Wir haben eigentlich nur über Details geredet, sodass wir die Verträge fast genauso unterschrieben haben. Für uns ist der Deal ein erster Schritt und wir werden die GEMA mit Sicherheit auch in Zukunft auf Trab halten, denn es gibt schon noch ein paar Dinge, die wir gerne anders hätten. Nun ist die GEMA aber ein großer Laden und da braucht es einfach etwas Zeit, bis Neuerungen durchgesetzt sind. Dass beispielsweise die Vergütungssätze deutlich zu hoch sind, ist dort ja auch schon fast angekommen.</p>
<p><strong>Stellten rechtliche Aspekte bei der Gründung von justaloud keine großen Hürden dar? </strong><br />
Was die rechtliche Grundlage von Justaloud betrifft: Bei uns passiert nichts Illegales. Alle Songs die angeboten werden, sind von den Rechteinhabern eingestellt. Zwar sagt die Rechtssprechung, dass der Plattformbetreiber für seinen Inhalt geradestehen muss, aber wir sehen da kein großes Risiko, da wir relativ schnell merken würden, wenn jemand gegen die Regeln verstoßen würde.</p>
<p><strong>Justaloud ist ein Projekt der Edelight GmbH. Ihr seid dort angestellt und sozusagen &#8220;Unternehmer im Unternehmen&#8221;. Wie darf man sich das vorstellen bzw. wie funktioniert das?</strong><br />
<em>Feliks:</em> <a target="_blank" href="http://www.edelight.de">Edelight</a> stellt uns einen guten Rahmen bereit, in dem wir unser Projekt aufbauen können. Die Kooperation kam gegen Anfang des Jahres zustande, in Kontakt sind wir gekommen durch den edelight <a target="_blank" href="http://blog.edelight.de/">Gründerblog</a> und durch unseren Anwalt, <a target="_blank" href="http://www.rechtzweinull.de/">Carsten Ulbricht</a>. Um unsere akademische Ausbildung nicht komplett über den Haufen zu schmeißen hat edelight uns angeboten unsere BA-Studiums-Verträge zu übernehmen, deswegen sind wir offiziell bei edelight angestellt und sehen sporadisch sogar noch eine Uni von innen. Aber justaloud hat Priorität!</p>
<p><img src="http://www.internetszene.com/fotos/justaloud_team.jpg" /></p>
<p><strong>Ihr seid relativ junge Gründer. Was war die Motivation, euch in diesem<br />
Alter schon selbständig zu machen?</strong><br />
<em>Marc:</em> Die Hürden die ein &#8220;Offline&#8221;-Gründer hat, sind im Web deutlich kleiner, da wir Vieles selber kompensieren konnten. Ausgaben für Forschung und Entwicklung, teure Maschinen oder Material haben wir nicht. Mit einfachen Mitteln, der hoffentlich richtigen Idee und einer riesen Portion an Motivation und Optimismus haben auch junge Gründer eine gute Chance. Wenn wir vor einem Problem stehen, haben wir durch edelight einen kompetenten Startup-Ziehvater, der uns mit Tipps und Erfahrung zur Seite steht.<br />
Feliks Für meinen Teil muss ich sagen, dass ich während meiner Schulzeit schon meine erste Firma gegründet hatte (EDV Dienstleistungen für kleine Firmen) und auch davor schon bei einigen Projekten unternehmerisch tätig war. Allerdings ist dieses Projekt jetzt ein paar Nummern größer, als die Sachen davor, gerade das hat mich daran gereizt. Man muss sich ja ständig entwickeln <img src='http://www.internetszene.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /><br />
<em>Chris:</em> Ähnlich bei mir, ich habe früher immer wieder Projekte gestartet. Als Feliks mir von Justaloud erzählt hat, hat es mich gepackt und dann lässt es einen nicht mehr los, bis man es macht.</p>
<p><strong>Welche Websites im deutschsprachigen Raum findet ihr besonders<br />
interessant und warum?</strong><br />
<em>Marc:</em> Gerne lese ich morgens <a target="_blank" href="http://www.Golem.de">Golem.de</a> und <a target="_blank" href="http://www.Netzeitung.de">Netzeitung.de</a>, während ich <a target="_blank" href="http://www.mymuesli.com">mymuesli.com</a> frühstücke und <a target="_blank" href="http://www.last.fm">last.fm</a> höre. In der Vorlesung halte ich mich mit <a target="_blank" href="http://www.xing.com">xing.com</a> wach und verbrenne meine Kalorien in der <a target="_blank" href="http://www.spielerkabine.net">spielerkabine.net</a>. Mein Google Calendar SMS Reminder meldet mir, dass Feliks in einer Woche Geburtstag hat und ich dringend bei unserem Ziehvater <a target="_blank" href="http://www.edelight.de">edelight.de</a> ein Geschenk suchen sollte, sonst zieht mir Feliks den Stecker und ich muss den Rest meines Lebens offline verbringen.<br />
<em>Feliks:</em> Ich hab gar nicht Geburtstag! Aber worauf ich mittlerweile nicht mehr verzichten kann sind <a target="_blank" href="http://www.GMail.com">GMail</a> und <a target="_blank" href="http://www.netvibes.com">Netvibes</a>.<br />
<em>Chris:</em> Bei mir ist das Google News und einige Blogs, außerdem hat mir edelight schon ein paar mal aus der Patsche geholfen.</p>
<p><strong>Welche Ziele habt ihr euch für’s erste Jahr gesetzt?</strong><br />
<em>Chris:</em> Schnell wachsen und gute Musik auf Justaloud holen. Ich glaube Justaloud kann innerhalb eines Jahres zu einem bedeutenden Platz für die Verbreitung und das Kennenlernen neuer Musik und für die  Kommunikation rund um das Thema Musik werden. Außerdem haben wir noch einige Schlüsselfunktionen auf der Liste, die wir integrieren möchten. <img src='http://www.internetszene.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><strong>Danke Feliks, Chris &#038; Marc! Ich wünsche euch viel Erfolg.</strong><br />
Das E-Interview führte <a target="_blank" href="http://www.internetszene.com/about/">Thomas Gabriel</a> von <a target="_blank" href="http://www.internetszene.com//">Internetszene.com</a> am 07.09.2007.</p>
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		<title>Interview mit Gleb Tritus - Townster</title>
		<link>http://www.internetszene.com/2007/09/03/interview-mit-gleb-tritus-townster/</link>
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		<pubDate>Mon, 03 Sep 2007 09:48:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Gabriel</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Interviews]]></category>

		<category><![CDATA[Startups]]></category>

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		<description><![CDATA[Gleb Tritus, Mitgründer von Townster, spricht im Interview über die Idee, eine „Social Local  	Search“-Plattform zu schaffen. Weiters geht er auf die Gründungsphase, das Unternehmertum und die Pläne für die Zukunft näher ein.

Hi Gleb, wenn du dich bitte kurz vorstellst:
Ich bin einer der drei Gründer und Geschäftsführer von Townster. Vorher war ich u.a. fünf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><strong>Gleb Tritus, Mitgründer von Townster, spricht im Interview über die Idee, eine </strong>„Social Local  	Search“-Plattform zu schaffen</strong><strong><strong>. Weiters geht er auf die Gründungsphase, das Unternehmertum und die Pläne für </strong>die Zukunft näher ein.</strong></p>
<p><a target="_blank" href="http://www.townster.de"><img src="http://www.internetszene.com/fotos/townster.jpg" /></a></p>
<p><strong>Hi Gleb, wenn du dich bitte kurz vorstellst:</strong><br />
Ich bin einer der drei Gründer und Geschäftsführer von <a target="_blank" href="http://www.townster.de">Townster</a>. Vorher war ich u.a. fünf Jahre lang Stellvertrettender Chefredakteur bei der Krawall Gaming Network GmbH. Bevor ich Ende 2006 Townster angegangen bin, habe ich als Geschäftsführer der Affaires Media GmbH im Performance Marketing gearbeitet. Bei uns verantworte ich die „Content Unit“, also alles, was mit Inhalten zu tun hat (Pressearbeit, Community Management etc.).</p>
<p><strong>Kannst du bitte das Konzept von Townster erläutern?</strong><br />
<a target="_blank" href="http://www.townster.de">Townster</a> ist eine Verbindung aus einem Social Network und einer lokalen Suche. Die Nutzer connecten sich bei uns über gemeinsame Locations, nicht nur wie üblich über gemeinsame Freundeskontakte. Der Clou: In dem die Nutzer ihre Lieblingslocations (z.B. Bar, Universität etc.) auf Townster eintragen und sich mit ihnen verbinden, können wir die Orte umfangreich klassifizieren (z.B. hinsichtlich Altersschnitt, Geschlechterverteilung, regionaler Einzugskreis etc.). Dies ermöglicht uns deutlich genauere und vor allem individuellere Ergebnisse in der lokalen Suche, als es bei klassischen Suchmaschinen der Fall ist. Die Vision ist, Townster auf diese Weise zu dem Suchschlitz für lokale Informationen auszubauen.</p>
<p><strong>Wer steckt hinter Townster? </strong><br />
Ich habe Townster mit meinen langjährigen Freunden und Kollegen Thomas Mindnich und Thorsten Borsch gegründet. Thorsten verantwortet bei uns das Business Development, während sich Thomas um die Produktentwicklung kümmert. Der berufliche Background der beiden liegt ebenfalls im Performance Marketing.</p>
<p><strong>Wie kam es zu der Idee? Wie lange habt ihr für die Umsetzung benötigt? Welche Stolpersteine musstet ihr von der ersten Idee bis zum eigentlichen Launch des Portals aus dem Weg räumen? </strong><br />
Die Initialzündung geht auf eine kuriose Begebenheit zurück: Als ich meinen Geschäftsführer-Kollegen Thorsten kennen gelernt habe, musste ich erstaunt feststellen, dass wir gemeinsame Freunde haben, einige Orte gemeinsam regelmäßig besuchen und sogar für eine kurze Zeit in derselben Straße in Köln gearbeitet haben. „Die Welt ist ein Dorf“, dachten wir uns. Als dann die Zeit für unseren lang gehegten Gründungswunsch reif war, haben wir uns auf dieser Basis in den Local-Search-Bereich reingetastet. Unser dritter Mann Thomas hatte schließlich unabhängig von uns beiden ein ähnliches Konzept aufgestellt, was die Startkonstellation perfekt machte.</p>
<p>Die Konzeptarbeit begann im November 2006, gefolgt von dem eigentlichen Coding ab Februar 2007. Gelauncht haben wir dann im Juli 2007. Der größte Stolperstein bis dahin war für uns die Entwicklersuche: Wir entwickeln in Ruby on Rails, was eine derzeit extrem hippe Programmiersprache ist, die an chronischem Personalmangel leidet. In diesem Bereich fähige Leute zu finden, die auch ein echtes „Startup-Commitment“ (Überstunden, hier und da ein wenig Chaos, Akzeptanz eines jungen Umfelds) mitbringen, kommt dem Sechser im Lotto gleich.<br />
<strong><br />
Worauf basiert das Business-Modell von Townster? Sind Investoren an Bord?</strong><br />
Wir haben ein dreistufiges Verwertungsmodell: Klassische Onlinewerbung mit Fokus auf regionales Targeting, Premiumservices für Gewerbetreibende sowie Content Syndication. Es ist bereits eine Reihe von bekannten Investoren an Bord, die wir demnächst teilweise nennen werden.</p>
<p><strong>Wo siehst du die Stärken von Townster? Die Konkurrenz ist groß. Warum wird sich euer Portal durchsetzen? </strong><br />
Es ist Tatsache, dass Local Search das nächste große Thema im Netz wird, nicht zuletzt im Hinblick auf mobile Endgeräte. Der Markt ist riesig, schon jetzt gibt es eine Reihe von lokalen Suchmaschinen – die Stickyness ist allerdings branchenüblich gering, der Nutzwert der Suchergebnisse angesichts der starken Vertriebsausrichtung fragwürdig. Bei einer Suchmaschine kommt es schließlich nicht auf die Anzahl der Suchergebnisse an, sondern auf die Relevanz dieser für den jeweiligen Nutzer. Diesem Problem können wir durch die in meinen Augen sehr sinnige Integrierung des Social Networks entgegenwirken. Schließlich haben wir ein motiviertes Team und die beratende Unterstützung einiger großer Namen, was für mich ein extrem wichtiger Baustein ist.</p>
<p><strong>Eine spannende Frage ist auch immer die des Wachstums. Mit welchen Marketing-Tools wollt ihr die Anzahl der Mitglieder von Townster rasch erhöhen?</strong><br />
Wir setzen wie so ziemlich alle Web 2.0-Startups auf virales Wachstum, das wir derzeit durch Pressearbeit und Offline-Promotion (u.a. Flyeraktionen, Sponsoring) ankurbeln. Von Freunden geworbene Nutzer sind für uns die wertvollsten, weil sie auf der Plattform erfahrungsgemäß schnell aktiv werden. Entsprechend hat dieser Kanal eine sehr hohe Gewichtung bei Townster.</p>
<p><strong>Euer Erfolg steht und fällt mir der Bereitschaft der User, sich auf Townster anzumelden und mitzumachen. Habt ihr Angst davor, dass der Community-Bedarf der Menschen bald gesättigt ist? </strong><br />
Er ist schon jetzt sichtlich gesättigt. Besonders sehe ich das an meiner Person: Ich war schon immer sehr Technologie-affin und neugierig. Meine Bereitschaft, all’ die neuen Dienste auszuprobieren, hat sich arg gelegt – nicht, weil ich weniger Zeit habe, sondern weil eine extreme Reizüberflutung vorherrscht. Nichtsdestotrotz denke ich, dass man mit der richtigen Nutzwertsuggerierung immer noch gut Reichweite ziehen kann – Xing ist da ein Bilderbuchbeispiel. Als passiver Nutzer, der nur schnell etwas suchen will, braucht man sich bei Townster übrigens demnächst nicht mehr anzumelden – klar wollen wir lieber die angemeldeten Community-Nutzer, aber am Ende des Tages soll keiner ausgeschlossen werden.<br />
<strong><br />
Welche Ziele habt ihr euch fürs erste Jahr gesetzt? </strong><br />
Unser Fokus liegt ganz klar auf der Weiterentwicklung des Produkts: Bevor wir richtig durchstarten, müssen wir unsere Technologie Roadmap noch weiter abfahren. Ansonsten bauen wir derzeit unser Team aus und wollen circa fünf neue Gesichter bis Ende des Jahres bei uns haben – die entsprechenden Jobangebote gibt es <a target="_blank" href="http://blog.townster.de/jobs-bei-townster">hier</a>.<br />
<strong><br />
<img align="right" src="http://www.internetszene.com/fotos/townster_gleb.jpg" />Worauf sollte man deiner Ansicht nach besonders beim Gründen achten? </strong><br />
Vor allem auf die persönliche Belastbarkeit und das Commitment. Am Anfang ist jeder Feuer und Flamme für die jeweilige Idee, was bei den ersten, naturgemäß vorprogrammierten Rückschlägen in tiefe Bestürztheit umschlägt – das muss man dann schnell schlucken können. Noch wichtiger ist das Team: Aus persönlicher Erfahrung kann ich sagen, dass einem das beste Konzept nichts bringt, wenn die Leute dahinter nicht harmonieren. Es klingt etwas abgedroschen, doch die ausführende Riege ist meiner Meinung die absolute Messlatte.</p>
<p><strong>Was reizt dich an der Selbstständigkeit? </strong><br />
Die Tatsache, für sich selber verantwortlich zu sein – zwar legt man hier viel öfter eine Bauchlandung hin, doch ab einem bestimmten Zeitpunkt an ist man in der Tat „seines Glückes Schmied“, wie es so schön heißt. Schließlich ist das Erfolgsgefühl eines Selbständigen, ob bei kleinen oder großen Milestones, einfach erfüllender.<br />
<strong><br />
Wie siehst du die Internetszene im deutschsprachigen Raum im Jahr 2007? </strong><br />
Ich sehe sie in diesem Jahr auf jeden Fall kurz vor dem Überkochen. Es gibt überraschend viele Konzepte mit Zukunft und versierten Teams. Allerdings reihen sich hinter ihnen jeweils fünf weitere Versionen ohne echte Differenzierung ein, was sich langsam zu dem altbekannten Imageproblem zusammenbraut.</p>
<p><strong>Neben Townster wirst du wohl auch noch ein paar andere Seiten besuchen. Verrätst du uns, welche? </strong><br />
Ja, einige – derzeit verstärkt <a target="_blank" href="http://www.Wazap.com">Wazap.com</a>, <a target="_blank" href="http://www.Technorati.com">Technorati.com</a> und das uns allen bekannte <a target="_blank" href="http://www.xing.com">Xing</a>.</p>
<p><strong>Danke Gleb! Ich wünsche euch viel Erfolg.</strong><br />
Das E-Interview führte <a target="_blank" href="http://www.internetszene.com/about/">Thomas Gabriel</a> von <a target="_blank" href="http://www.internetszene.com//">Internetszene.com</a> am 01.09.2007.</p>
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		<item>
		<title>Interview mit Christian Angele - imedo.de</title>
		<link>http://www.internetszene.com/2007/05/23/interview-mit-christian-angele-imedode-selbsthilfegruppen/</link>
		<comments>http://www.internetszene.com/2007/05/23/interview-mit-christian-angele-imedode-selbsthilfegruppen/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 23 May 2007 18:09:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Gabriel</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Interviews]]></category>

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		<description><![CDATA[Unter dem Motto „Gemeinsam gesund“ bietet Imedo seit April 2007 eine Plattform zur Vernetzung rund um Gesundheitsthemen. Im Interview spricht Mitgründer Christian Angele über die Idee und Umsetzung von imedo, die Erfahrungen als Jungunternehmer und den &#8220;Hype&#8221; Web2.0.


Hi Christian,
wenn du dich bitte kurz vorstellst:
Mein Name ist Christian Angele und ich habe im Februar zusammen mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Unter dem Motto „Gemeinsam gesund“ bietet <a target="_blank" href="http://www.imedo.de">Imedo</a> seit April 2007 eine Plattform zur Vernetzung rund um Gesundheitsthemen. Im Interview spricht Mitgründer Christian Angele über die Idee und Umsetzung von imedo, die Erfahrungen als Jungunternehmer und den &#8220;Hype&#8221; Web2.0.</p>
<p><a href="http://www.imedo.de"><img src="http://www.internetszene.com/fotos/imedo_logo.jpg" /><br />
</a></p>
<p><strong>Hi Christian,<br />
wenn du dich bitte kurz vorstellst:</strong><br />
Mein Name ist Christian Angele und ich habe im Februar zusammen mit drei guten Freunden das Gesundheitsnetzwerk <a target="_blank" href="http://www.imedo.de">imedo.de</a> gegründet.</p>
<p><strong>Kannst du bitte das Konzept von imedo erläutern?</strong><br />
Unsere Idee ist ganz einfach: Menschen vernetzen, die ähnliche Gesundheitsinteressen haben. Ein Gesundheitsinteresse kann eine Krankheit sein, muss aber nicht immer nur auf Krankheiten und Beschwerden bezogen sein, viele Menschen sehnen sich nach Wohlbefinden und einem ausgeglichenen Leben. Ein Beispiel: meine Schwester hat seit 14 Jahren Diabetes und hat sich lange Zeit Blut für die regelmäßigen Blutzuckermessungen am Finger entnommen. Als ich durch meinen Handball-Trainer, auch Diabetiker, erfuhr, dass er sich das Blut am Ohr entnimmt, konnte durch diesen Tipp meine Schwester wieder Geige spielen, da ihre Fingerkuppen nicht mehr total zerstochen waren. Dieses banale Beispiel soll zeigen wie hilfreich der zwischenmenschliche Austausch ist.</p>
<p>Unser Traum ist es, dass z.B. im Falle meiner Schwester, alle Diabetiker, die in einem Umkreis von 5 km wohnen, sich auch finden und sich gemeinsam dann über ihr Gesundheitsinteresse austauschen können.</p>
<p><strong>Wie kam es zu der Idee? Wie lange habt ihr für die Umsetzung benötigt?</strong><br />
Ideen habe ich immer viele, beim Thema Gesundheit und Vernetzung hat es allerdings &#8220;klick&#8221; gemacht. Ich denke, dass hier ein großes Bedürfnis herrscht und der sog. &#8220;Pain&#8221; sehr groß ist. Gerade das Thema Krankheit ist ein sehr sensibles, aber auch wichtiges Thema für jeden Menschen. Wir sind überzeugt, dass wir dieses Thema mit dem richtigen Fingerspitzengefühl angehen. Wir arbeiten seit Anfang des Jahres an imedo und fokussieren uns vor allem auf Sicherheit und einfache Bedienbarkeit.</p>
<p><strong>Wer steckt hinter imedo?</strong><br />
Nur mit einem großen und starken Team, kann man in diesem Bereich einen wirklichen Nutzen schaffen. Wir haben Investoren, die ihre Expertise aus den verschiedensten Bereichen einbringen, so natürlich auch Medizin, aber auch Community-Building, Finanzen etc.</p>
<p><a target="_blank" href="http://www.imedo.de"><img src="http://www.internetszene.com/fotos/imedo_gruender.jpg" /></a></p>
<p><strong>Wie ist der Name für euren Service entstanden? Hat er eine Bedeutung?</strong><br />
Die Namensfindung war in der Tat etwas schwierig. Zielsetzung ist es dabei immer einen möglichst leicht einprägsamen und seriösen Namen zu finden. So war unsere erste Idee &#8220;vollgesund&#8221;. Für Menschen mit schweren chronischen Krankheiten wäre es aber auf Dauer schwierig geworden unsere Plattform täglich zu nutzen, wenn wir immer von &#8220;vollgesund&#8221; gesprochen hätten. Deswegen haben wir uns nach ca. 500 Vorschlägen und zahlreichen Brainstorming-Sessions für imedo entschieden. <a target="_blank" href="http://www.imedo.de">imedo.de</a> ist eine Wortschöpfung, die zum Synonym für Austausch unter Gesundheitsinteressierten werden soll.</p>
<p><strong>Worauf basiert das Business-Modell von imedo? Sind Investoren an Bord?</strong><br />
Unsere Plattform bleibt für Privatpersonen dauerhaft kostenlos. Es gibt einige Möglichkeiten win-win Situationen für Verbraucher und Dienstleister herzustellen. Mehr dazu zu gegebener Zeit. Als Business Angel haben wir u.a. <a target="_blank" href="http://www.gruenderszene.de">Lukasz Gadowski</a> an Bord.</p>
<p><strong>Wo siehst du die Stärken von imedo? Warum wird sich euer Portal durchsetzen?</strong><br />
<strong><a href="http://www.imedo.de"><img align="right" src="http://www.internetszene.com/fotos/imedo_profil.jpg" /></a></strong> Gesundheit hat viel mit Motivation zu tun, viele Krankheiten und Beschwerden würden nicht existieren, wenn alle Patienten immer mit der maximalen Unterstützung und Motivation an die Probleme herantreten würden. Genau hier setzen wir an. Auf <a target="_blank" href="http://www.imedo.de">imedo.de</a> kann man sich Ziele setzen und Freunde dazu einladen, die bei der Zielerreichung unterstützen sollen.</p>
<p><strong>Wer sind eure Mitglieder? Wie werdet ihr es schaffen, unter den großteils anonym bleibenden Benutzern eine Gemeinschaft aufzubauen?</strong><br />
Unsere Mitglieder kommen aus den verschiedensten Bereichen und Altersklassen, vorwiegend zwischen 25 bis 45. Wir haben viel wert auf Anonymität und Sicherheit gelegt. Bei <a target="_blank" href="http://www.imedo.de">imedo.de</a> ist es problemlos möglich, anonym unterwegs zu sein. Man kann ein echtes Profil anlegen und trotzdem anonym Beiträge schreiben. Außerdem kann jeder Nutzer bei seinen Einträgen individuell bestimmen, für wen diese sichtbar sind, zum Beispiel kann ich meine Tagebucheinträge nur für mich sichtbar machen.</p>
<p><strong>Auf welchen Märkten seid ihr im Moment präsent? Welche Länder werden folgen?</strong><br />
Wir sind momentan nur in Deutschland und möchten unsere Funktionalitäten so vervollständigen, dass wir zum meistbesuchten Gesundheitsportal in Deutschland werden. Österreich und Schweiz sind natürlich naheliegend. Weitere werden folgen. Vorbereitungen laufen bereits.</p>
<p><strong>Welche Ziele habt ihr euch für&#8217;s erste Jahr gesetzt?</strong><br />
Ziele zu setzen ist immer eine gute Sache, das tun wir auch. Momentan fokussieren wir aber auf das Umsetzen und halten uns nicht lange mit Zielsetzung auf, das wird sicherlich noch stärker kommen, je größer wir sind - momentan ist Devise einfach: machen, machen, machen!</p>
<p><strong>Du schreibst privat in deinem <a target="_blank" href="http://www.christianangele.de">Blog</a> über das Unternehmertum und deine persönliche Entwicklung. Was ist die Motivation dafür?</strong><br />
Ich finde es selbst sehr spannend wie einen die Selbstständigkeit prägt und verändert, man lernt täglich viel dazu und ich wünschte, ich könnte mir mehr Zeit nehmen, dies alles zu bloggen. Momentan ist zu viel los.</p>
<p><strong>Worauf sollte man deiner Ansicht nach besonders beim Gründen achten?</strong><br />
Jeder Investor wird sich das Team genau ansehen. Ich kann jetzt aus eigener Erfahrung sagen, wie wichtig es ist, ein professionelles, belastbares und von den Fähigkeiten ausgezeichnetes Team zu haben. Die Teamzusammensetzung entscheidet über Erfolg und Misserfolg eines jeden Unternehmens.</p>
<p><strong>Derzeit gibt es einen Hype im Zusammenhang mit dem Stichwort Web 2.0.</strong><strong> Wie definierst du Web2.0?</strong><br />
Web 2.0 hyped - wie ich finde zu Recht. Es ist einfach genial, was man mit Vernetzung im Leben der Menschen erreichen kann. Web 2.0 verändert das Leben und Arbeiten stärker als man es sich vorstellen kann und mein Team und ich sind sehr stolz, Teil dieser Internet-Revolution sein zu dürfen. Wir möchten etwas bewegen und der Web 2.0 Hype hilft uns dabei, die Welt ein Stückchen besser zu machen. Ich verbinde mit Web 2.0 also viel Gutes, kaum Negatives!</p>
<p><strong>Welche neuen Websites im deutschsprachigen Raum findest du besonders interessant und warum?</strong><br />
<a href="http://www.imedo.de">Imedo.de</a>  - natürlich!<br />
Warum? Weil wir kein einfaches copy-cat aus den USA sind, sondern unseren eigenen Weg gehen und damit auch international noch viel Potential haben!</p>
<p><strong>Dein Schlusssatz?</strong><br />
&#8220;Chase your passion, not your pension.&#8221; Dieses Zitat ist von Denis Waitley hält hoffentlich den ein oder anderen davon ab, die falsche Idee zu verfolgen. <img src='http://www.internetszene.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><strong>Danke Christian! Ich wünsch euch viel Erfolg!</strong><br />
Das E-Interview führte <a target="_blank" href="http://www.internetszene.com/about/">Thomas Gabriel</a> von <a target="_blank" href="http://www.internetszene.com//">Internetszene.com</a> am 23.05.2007.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.internetszene.com/2007/05/23/interview-mit-christian-angele-imedode-selbsthilfegruppen/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Interview mit Philipp Schilling - yieeha!</title>
		<link>http://www.internetszene.com/2007/05/15/interview-mit-philipp-schilling-yieeha/</link>
		<comments>http://www.internetszene.com/2007/05/15/interview-mit-philipp-schilling-yieeha/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 15 May 2007 10:00:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Gabriel</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Interviews]]></category>

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		<description><![CDATA[Social Winning heißt das innovative Konzept von yieeha. Im Interview erläutert Gründer Philipp Schilling die Idee, Social Shopping und kostenlosen Spielspaß zu verbinden.

Hi Philipp,
könntest du dich bitte kurz vorstellen:
Moin Thomas, gerne. Philipp, 27 Jahre alt, Gründer, Geschäftsführer und Chief Evangelist von yieeha! Früher habe ich molekulare Biotechnologie studiert und bei einem Venture Capital Unternehmen gearbeitet.
Kannst [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Social Winning heißt das innovative Konzept von <a target="_blank" href="http://www.yieeha.de">yieeha</a>. Im Interview erläutert Gründer Philipp Schilling die Idee, Social Shopping und kostenlosen Spielspaß zu verbinden.</strong><br />
<a target="_blank" href="http://www.yieeha.de"><img src="http://www.internetszene.com/fotos/yieeha_screen.jpg" /></a></p>
<p><strong>Hi Philipp,<br />
könntest du dich bitte kurz vorstellen:</strong><br />
Moin Thomas, gerne. Philipp, 27 Jahre alt, Gründer, Geschäftsführer und Chief Evangelist von <a target="_blank" href="http://www.yieeha.de">yieeha</a>! Früher habe ich molekulare Biotechnologie studiert und bei einem Venture Capital Unternehmen gearbeitet.</p>
<p><strong>Kannst du bitte das Konzept erläutern?</strong><br />
Auf yieeha entdeckst du cooles, ungewöhnliches Zeug. Ausgewählte Shops können ihre Produkte vorstellen, indem sie diese in der Community verlosen. So haben wir einen spielerischen Mehrwert für unsere User, die sich außerdem ihre Lieblingsprodukte wünschen und sogar eigene Dinge verlosen können.</p>
<p><strong>Warum yieeha? Wie kommt man auf so einen Namen?</strong><br />
Yieeeeehaaaa! Wenn das kein Ausdruck von Spaß und Unterhaltung ist! Und genau darum geht’s bei yieeha. Wann ist ein Produkt, eine Marke am erfolgreichsten? Wenn Emotionalität dahinter steckt! Mitfiebern, Mitspielen, Gewinnen, eine völlig neue Art, Produkte kennen zu lernen. Der Name ist Programm und wird toll von unseren Usern adaptiert.</p>
<p><strong>Wie könnt ihr euch von klassischen Gewinnspiel-Seiten abheben?</strong><br />
Ganz einfach, unsere Spiele sind fair und transparent. Wir sind kostenlos, verschicken keinen Spam und geben niemals Userdaten weiter. Dazu ein Spielsystem, dass einfach Spaß macht und jedem Mitspieler die Möglichkeit gibt, seine Gewinnchance einzuschätzen.</p>
<p><strong>Wieso soll ein User sein Produkt bei yieeha einstellen und es nicht einfach bei eBay verkaufen?</strong><br />
Bei yieeha kann ein User ein eigenes Produkt (z. B. eine DVD) verlosen, um seine Gewinnchance bei anderen Spielen zu erhöhen. Jeder User bekommt alle Yodds (virtuelle yieeha Lose), die auf sein Produkt gesetzt werden. Je mehr Yodds man auf ein Spiel setzt, desto eher gewinnt man. Man kann also mit nur einem gesetzten Yodd z. B. eine Nintendo Wii gewinnen. Bei eBay bekomme ich meist nur den monetären Gegenwert. Bei yieeha kann ich eine DVD in eine Wii tauschen. Oder auch nicht, aber zocken wir nicht alle gerne mal?</p>
<p><strong>Welchen Anreiz stellt eure Plattform für Unternehmen?</strong><br />
Das Beste was das Unternehmen zu bieten hat, nämlich das eigene Produkt, kann in einer emotionalen, userfreundlichen Umgebung präsentiert werden. Es kann innovative, noch unbekannte Produkte vorstellen und so positive Mund-zu-Mund-Propaganda anregen. Besonders interessant ist das für kleine bis mittelgroße Onlineshops. Aber auch für größere Shops wird es langsam spannend, bedenkt man, dass der Top- Wunsch Nintendo Wii schon auf über 400 User-Wunschlisten auftaucht.</p>
<p><strong>Ihr habt mit den Yodds eine eigene Währung geschaffen. Habt ihr dafür einen Volkswirt beschäftigt, der sich den ganzen Tag um die Geldpolitik kümmert?</strong><br />
Du meinst die vom <a target="_blank" href="http://www.webworkblogger.de/">Webworkblogger Oliver</a> so getaufte „Yieeconomy“? Momentan haben wir sie sehr gut unter Kontrolle, es sind genug Yodds im Umlauf und auch eine Inflation ist nicht absehbar.</p>
<p><strong>Worauf basiert das Geschäftsmodell von yieeha?</strong><br />
Wir schalten in den Produktprofilen und Userspielen kostenpflichtige Werbung. Möchte ein Shop seinen Link dauerhaft auf einem Produktprofil platzieren, kann er diesen Platz buchen.</p>
<p><strong>yieeha ist kein Copy-cat. Stolz drauf? <img src='http://www.internetszene.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </strong><br />
Nein. Stolz bin ich auf mein Team und das bisher Erreichte. Mit sehr geringen finanziellen Mitteln haben wir ein Produkt auf den Markt gebracht, welches den Usern gefällt und sich mit „durchfinanzierten“ Web 2.0 Unternehmen messen kann.</p>
<p><strong>Wie wird yieeha in einem Jahr aussehen?</strong><br />
Mehr User, mehr Spiele, mehr Live-Action.</p>
<p><strong>Hast du schon mal bereut, dich selbständig gemacht zu haben?</strong><br />
Nein.</p>
<p><strong>Wie siehst du die Internetszene im deutschsprachigen Raum im Jahr 2007?</strong><br />
Die große Frage wird sein, welche Web 2.0 Dienste aus dem kleinen Kreis der early adopters ausbrechen können und den Schritt in den Mainstream schaffen. Eine klar definierte Zielgruppe ist dafür ganz entscheidend. Social Networks werden die Wegbereiter sein. Das Online-Leben wird sich immer stärker in Communitys abspielen, klassische Portale immer mehr an Boden verlieren.</p>
<p>Das Umfeld ist momentan wirklich sehr positiv, viele Gründungen, Kapital, Risikobereitschaft und „Garagenflair“ tun der Szene gut. Persönlich würde ich mir noch etwas mehr eigene Innovationskraft wünschen, denn nur das kann langfristigen Erfolg bedeuten.</p>
<p><strong>Neben yieeha wirst du wohl auch noch ein paar andere Seiten besuchen. Verrätst du uns, welche?</strong><br />
Klar, neben vielen anderen Blogs ist <a target="_blank" href="http://www.excitingcommerce.de/">Exciting Commerce</a> von Jochen Krisch mein Lieblingsblog. Ein sehr professionelles Blog zum Thema E-Commerce. Außerdem nutze ich weiterhin jeden Tag <a target="_blank" href="http://www.xing.com">Xing</a>, aber fast gar nicht mehr <a target="_blank" href="http://www.studivz.de">studiVZ</a>. Ich bin ein großer Fan von <a target="_blank" href="http://www.a-better-tomorrow.com/">A better tomorrow</a>, dem coolsten Design und Streetwear Store Deutschlands. Ich <a target="_blank" href="http://www.twitter.com/phlipster">twittere</a> natürlich ordentlich mit und wenn ich Zeit finde, pokere ich gern mal ein Ründchen auf <a target="_blank" href="http://www.PokerStars.de">PokerStars.de</a> und höre dazu Musik, die ich auf <a target="_blank" href="http://www.myspace.com">MySpace</a> entdecke. <a target="_blank" href="http://www.youtube.com">YouTube</a> und <a target="_blank" href="http://www.flickr.com">Flickr</a> sind Standard.</p>
<p><strong>Schlusssatz?</strong><br />
Du schreist schneller <a target="_blank" href="http://www.yieeha.de">yieeha</a>, als du denkst.</p>
<p><strong>Danke Philipp! Ich wünsche euch viel Erfolg.</strong><br />
Das E-Interview führte <a target="_blank" href="http://www.internetszene.com/about/">Thomas Gabriel</a> von <a target="_blank" href="http://www.internetszene.com//">Internetszene.com</a> am 15.05.2007.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Interview mit Arthur Khessin - Cosmonited</title>
		<link>http://www.internetszene.com/2007/04/11/interview-mit-arthur-khessin-cosmonited/</link>
		<comments>http://www.internetszene.com/2007/04/11/interview-mit-arthur-khessin-cosmonited/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 11 Apr 2007 15:42:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Gabriel</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Interviews]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.internetszene.com/2007/04/11/interview-mit-arthur-khessin-cosmonited/</guid>
		<description><![CDATA[Arthur Khessin, Mitgründer von Cosmonited, spricht im Interview über die Idee,  ein Freizeitnetzwerk zu schaffen. Weiters geht der 24-Jährige Unternehmer auf die Gründungsphase, das Business-Modell und die Pläne für die Zukunft näher ein. 

Hi Arthur,
könntest du dich bitte kurz vorstellen:
Ich heiße Arthur Khessin, bin 24 Jahre alt und schließe in diesem Sommer mein Studium [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Arthur Khessin, Mitgründer von <a target="_blank" href="http://www.cosmonited.com">Cosmonited</a>, spricht im Interview über die Idee,  ein Freizeitnetzwerk zu schaffen. Weiters geht der 24-Jährige Unternehmer auf die Gründungsphase, das Business-Modell und die Pläne für die Zukunft näher ein.</strong><strong> </strong></p>
<p><a target="_blank" href="http://www.cosmonited.com"><img src="http://www.internetszene.com/fotos/cosmonited.jpg" /></a></p>
<p><strong>Hi Arthur,<br />
könntest du dich bitte kurz vorstellen:</strong><br />
Ich heiße Arthur Khessin, bin 24 Jahre alt und schließe in diesem Sommer mein Studium an der WHU in Vallendar ab.</p>
<p><strong><img align="right" src="http://www.internetszene.com/fotos/cosmonited_arthur_khessin.jpg" />Was ist <a target="_blank" href="http://www.cosmonited.com">Cosmonited.com</a> und wie seid ihr auf die Idee gekommen?</strong><br />
Cosmonited ist ein innovatives invite-only Freizeitnetzwerk für Kosmopoliten. Was für eine Bezeichnung, da steckt aber vieles dahinter <img src='http://www.internetszene.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /><br />
Wie so oft im Internet, ist ziemlich spontant entstanden. Wir waren mal in einem Café zudritt (Michael Rau, Stefan Gutberlet und ich) und haben uns darüber unterhalten was wir demnächst unternehmen könnten. Und wir haben festgestellt, dass es im Internet keine Möglichkeit gibt die Freizeit bequem zu gestalten. Es gibt einmal soziale Netzwerke à la <a target="_blank" href="http://www.studivz.de">StudiVZ</a> (da kann man zwar Kontakt zu Freunden halten, aber sonst auch nichts), dann gibt es Reiseführer (meist sehr undurchschaubar und regional beschränkt), dann gibt es <a target="_blank" href="http://www.google.com">Google</a> - dann kann man sich die einzelne Infos zusammensuchen und das wars eigentlich.</p>
<p><a target="_blank" href="http://www.cosmonited.com">Cosmonited.com</a> ist eine Antwort auf all dies. Alle die ihre Freizeit planen möchten - sind bei uns genau richtig. Cosmonited besteht aus zwei Teilen. Es ist zum einen ein sehr modernes und innovatives soziales Netzwerk - mit Gruppen, Profilen, Gallerien, Blogs, Privaten Nachrichten und und und. Die Innovationen liegen im Detail, so z.B. der Geo-Locator. Damit kann man rausfinden, wo gerade meine Freunde sind, oder wer im Moment sich in München aufhält. Auch das Erstellen von Events (Geburstagsparty u.ä.) ist möglich (mit der Möglichkeit Freunde einzuladen). Cosmonited ist aber auch ein einzigartiges Freizeitaktivitätenportal (sogenannter CosmoGuide). Darin sind die besten Locations auf der ganzen Welt (primär Europa und verstärkt Deutschland) gesammelt - ob Cafés, Bars, Lounges, Shopping, Wellness etc - alles mit Beschreibung, Bewertungsmöglichkeit etc. Sowie zugleich ein CosmoEvents Bereich, in dem wir in Kürze über 15.000 Events aus den Bereichen Kultur, Musik, Sport aber auch Nachtleben (mit Partyfotos) reinstellen werden.</p>
<p>Man bekommt also mit wenigen Klicks einen dynamischen Städteführer mit den Infos, wo man hingehen soll, was genau stattfindet und auch die Freunde die gerade in der Stadt sind.</p>
<p><strong>Wie lang dauerte es von der Idee bis zum Launch? Wer steckt dahinter?</strong><br />
Es sind knapp 6 Monate vergangen, wobei wir sehr viel am Konzept gearbeitet haben und unsere Entwickler eine Traumarbeit geleistet haben, all unsere Ideen wirklich genau so umzusetzen, wie wir es wollten.</p>
<p><strong>Wie ist der Name “Cosmonited” entstanden?</strong><br />
Es ist eine Wortkreation aus “Cosmopolitans united” => Cosmonited. Ist ein sehr passender Name und wir waren höchst erleichtert als wir diesen erfunden haben!</p>
<p><strong>Wo liegen die Stärken von Cosmonited bzw. wie könnt ihr euch von den anderen Social Networks abheben?</strong><br />
Wir sind ein hochwertiges Freizeitnetzwerk. Wir sind kein Adressbuch zum Selbstzweck wie so oft und auch keine Selbstdarstellungplattform à la <a target="_blank" href="http://www.myspace.com">Myspace</a>. Bei uns fühlt man sich sofort wohl, alles ist schnell, intuitiv und die zig zig Funktionen entdeckt man langsam und freut sich wie ein Kind was es alles gibt <img src='http://www.internetszene.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Bei uns sind alle Bereiche : Netzwerk, CosmoGuide und CosmoEvents sehr elegant ineinander verknüpft und integriert, so dass man sich sofort zurecht findet.</p>
<p><strong>Welche Zielgruppe und Zielmärkte sprecht ihr an?</strong><br />
Wenn man davon ausgeht, dass <a target="_blank" href="http://www.xing.com">XING</a> den beruflichen Teil des Lebens abdeckt - wenn es um Netzwerke geht. So soll Cosmonited den freizeitlichen Bereich abdecken. Wir sehen in fast jedem von uns einen Kosmopoliten, d.h. solche die jung oder sich jung fühlen, dynamisch, aktiv und neugierig. Im Moment konzentrieren wir uns auf Deutschland, aber wir haben schon 2 Sprachen integriert und Europa ist unser nächstes Ziel.</p>
<p><strong>Worauf basiert das Business-Modell von Cosmonited? Sind Investoren an Bord?</strong><br />
Wir haben ein ziemlich standfestes Business Modell mit drei Haupteinnahmequellen. Welche davon wir aber angehen werden, müssen wir entscheiden, sobald die kritische Masse erreicht ist.</p>
<p>Wir sind finanziert u.a. durch <a target="_blank" href="http://www.gpventures.co.uk/">Gatcombe Park Ventures</a> (London, UK).</p>
<p><strong>Ihr habt euch bei der Gesellschaftsform für die englische Limited entschieden. Welche Gründe sprachen dafür?</strong><br />
Eine englische Limited hatte den Vorteil einer schnellen und flexiblen Gründung, das zählte für uns.</p>
<p><strong>Inwieweit habt ihr euch von anderen Diensten inspirieren lassen? Wen zählst du zu euren Konkurrenten?</strong><br />
Das ist ja das schöne. Es gibt kaum ein anderes Cosmonited. Es gibt natürlich <a target="_blank" href="http://www.asmallworld.com">asmallworld</a> die jedoch eher hochexklusive Zielgruppe anpeilen - da sind wir deutlich offener, aber auch technisch sowie konzeptionell mit einem ganz anderen Fokus. Und es gibt <a target="_blank" href="http://www.studivz.de">studiVZ</a> - wir sehen diese aber eher als eine schöne Ergänzung zu uns insbesondere für Studenten, Cosmonited hingegen ist ein Freizeitnetzwerk und für alle offen.</p>
<p><strong>Ihr seid relativ junge Gründer. Was war die Motivation, euch in diesem Alter schon selbständig zu machen?</strong><br />
Ich selbst habe schon einige Start-Ups erfolgreich gegründet und die Herausforderung motiviert mich was neues richtig Schönes zu machen. Meine beiden Teamkollegen sind auch ziemlich erfahren auf dem Bereich der Selbständigkeit. Schließlich herrscht an der WHU sowieso eine Gründungswelle, so dass für uns sich nur die Frage “was genau” stellte - nicht “ob”.</p>
<p><strong>Wie sieht eure Wachstumsstrategie aus?</strong><br />
Wir möchten auf uns aufmerksam machen und im Spätsommer eine hohe fünfstellige Mitgliederzahl erreichen.</p>
<p><strong>Wie sehen die Pläne für die Zukunft aus? Welche Features werden folgen?</strong><br />
Wir haben noch eine sehr sehr sehr lange Liste mit Features und Ideen und unser Entwickler weiß gar, wie er unsere Ideenflut stoppen kann <img src='http://www.internetszene.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Cosmonited ist aber jetzt schon sehr komplex und unsere Bemühungen werden sich dahin richten, die einzelnen Funktionen zu optimieren, zu verfeinern und natürlich zu erweitern. Es wird beim Fokus Freizeit bleiben und alles was zu gehört - wird bei uns intuitiv integriert.</p>
<p><strong>Welche Web2.0 Services nutzt du persönlich?</strong><br />
Ich lese gerne Blogs, RSS Feeds, digg und verwende privat nur Gmail. Ah ja - und Cosmonited natürlich <img src='http://www.internetszene.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><strong>Dein Schlusssatz?</strong><br />
Wir haben sehr lange an <a target="_blank" href="http://www.cosmonited.com">Cosmonited</a> gearbeitet und ich bin überzeugt, dass es DIE neue Art sein wird, seine Freizeit zu organisieren!</p>
<p><strong>Danke für das Interview, Arthur. Ich wünsche euch viel Erfolg.</strong><br />
Zur Info: Registrieren könnt ihr euch <a target="_blank" href="http://www.cosmonited.com">hier</a> mit dem Einladungscode &#8220;blog07&#8243;.</p>
<p>Das E-Interview führte Thomas Gabriel von <a target="_blank" href="http://www.internetszene.com">Internetszene.com</a> am 11.04.2007.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Interview mit Felix Haas - amiando</title>
		<link>http://www.internetszene.com/2007/01/19/interview-mit-felix-haas-amiando/</link>
		<comments>http://www.internetszene.com/2007/01/19/interview-mit-felix-haas-amiando/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 19 Jan 2007 15:20:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Gabriel</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Interviews]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.internetszene.com/2007/01/19/interview-mit-felix-haas-amiando/</guid>
		<description><![CDATA[Felix Haas, Mitgründer der Online-Einladungsplattform amiando, spricht im Interview über die Idee, das Business-Modell &#038; die Ziele von amiando. Der Unternehmer sieht amiando als First Mover in Europa und mit Unterstützung namhafter Investoren will er diesen Vorsprung intensiv nutzen. 

Hi Felix,
könntest du dich bitte kurz vorstellen:
Als Mitglied des sechs-köpfigen Gründerteams von amiando habe ich das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Felix Haas, Mitgründer der Online-Einladungsplattform <a target="_blank" href="http://www.amiando.de">amiando</a>, spricht im Interview über die Idee, das Business-Modell &#038; die Ziele von amiando. Der Unternehmer sieht amiando als First Mover in Europa und mit Unterstützung namhafter Investoren will er diesen Vorsprung intensiv nutzen</strong><strong>. </strong></p>
<p><a target="_blank" href="http://www.amiando.de"><img src="http://www.internetszene.com/fotos/amiando.jpg" /></a></p>
<p><strong>Hi Felix,<br />
könntest du dich bitte kurz vorstellen:</strong><br />
Als Mitglied des sechs-köpfigen Gründerteams von <a target="_blank" href="http://www.amiando.de">amiando</a> habe ich das Team zusammengeführt, bin verantwortlich für die Finanzierung (Investoren) sowie die Produktentwicklung, d.h. den &#8220;Style&#8221; und die Features von amiando. Wir sind insgesamt sechs Gründer aus München, Berlin und Zürich mit jeweils unterschiedlichem Background, aber ähnlichen bisherigen Unternehmungen - ein perfektes Team.</p>
<p><strong>Wie kam es zu amiando? Die ganze und wahre Geschichte:</strong><br />
<strong><a target="_blank" href="https://www.xing.com/profile/Felix_Haas/"><img align="right" src="http://www.internetszene.com/fotos/felix_haas.jpg" /></a></strong> Wir haben diesen Sommer eine WM-Kickoff Party (Deutschland vs. Costa Rica!) auf unserer Dachterasse für ca. 200 Leute organisiert. Dabei war das Einladen sehr umständlich, wir mussten einen Webdienst aus den USA nutzen. Das hat zwar geklappt und wir konnten die Zu/Absagen verwalten, aber besonders überzeugt hat dieser Online-Dienst nicht.</p>
<p><strong>Wie lang dauerte es von der Idee bis zum Launch? Wer steckt dahinter?</strong><br />
Noch während der WM haben wir uns an die Entwicklung von amiando gemacht und im Dezember schliesslich den Service online gestellt.</p>
<p><strong>Kannst du bitte das Konzept von amiando erläutern?</strong><br />
Mit amiando kannst du einfach Einladungen zu privaten sowie öffentlichen Veranstaltungen und Verabredungen senden.</p>
<p><strong>Wie ist der Name für euren Service entstanden? Hat er eine Bedeutung?</strong><br />
Wir wollten einen wohlklingenden und freundlich klingenden Namen für unseren Internetdienst. Gleichzeitig sollte er international verwendbar sein. Ich weiss nicht mehr, wie er genau entstanden ist, aber wenn ich mich recht erinnere, kam während einer Brainstorming-Session Markus plötzlich mit dem Vorschlag an und hat ihn so gut verteidigt, dass wir ihn schliesslich gefixt haben. Wir hatten ca. 5-6 Alternativen erarbeitet und haben uns dann für amiando entschieden.</p>
<p><strong>In den USA ist <a target="_blank" href="http://www.evite.com">evite.com</a> die führende Einladungs-Plattform. Inwieweit<br />
habt ihr euch von diesem Dienst inspirieren lassen? Wen zählst du zu<br />
euren Konkurrenten?</strong><br />
Natürlich haben wir uns evite und einige andere Dienste aus den USA angeschaut und analysiert. All diese haben gemeinsam, dass sie primär ausserhalb von Europa genutzt werden und in Europa fast unbekannt sind. Auch überzeugen sie nicht gerade durch die besten Designs und Features.<br />
In Europa gibt es bereits ein paar kleinere Webseiten zum Einladen, allerdings noch keinen großen internationalen Player - wir treten in diesem Markt als First Mover mit starken Unterstützern auf und werden diesen Vorsprung intensiv nutzen.</p>
<p><strong>Wo liegen die Stärken von amiando? (Wie könnt ihr euch von großen<br />
Communitys wie <a target="_blank" href="http://www.xing.com">XING</a> abheben, die Einladungs- bzw. Terminplaner<br />
bereits anbieten?)</strong><br />
Unsere Stärke ist klar unser Fokus auf Einladungen/Verabredungen und die entsprechende Neutralität. Klassische Communities bedienen ihre jeweilige Zielgruppe (Studenten, Freunde, …) und sind zumeist in sich geschlossene Seiten. <a target="_blank" href="http://www.amiando.de"><img align="right" src="http://www.internetszene.com/fotos/amiando_design.jpg" /></a>Das ist cool und auch ich bin natürlich in einigen Communities angemeldet. Aber würdest du über eine Community mit Terminplaner oder Einladungsfunktion zu deiner Geburtstagsparty oder anderen Gelegenheiten einladen? Ich nicht - es sind ja nie alle einzuladenen Personen in einer Community angemeldet und ausserdem möchte ich dafür einfach ein neutrales Tool haben. Unser Fokus auf dieses Thema eröffnet uns viele Möglichkeiten um sich in diesem Bereich hervorzuheben.</p>
<p><strong>Auf welchen Märkten seid ihr im Moment präsent? Welche Länder werden folgen?</strong><br />
amiando gibt es momentan in Deutschland (<a target="_blank" href="http://www.amiando.de">www.amiando.de</a>) und der Schweiz (<a target="_blank" href="http://www.amiando.ch">www.amiando.ch</a>). Weitere Länder werden in den kommenden Wochen folgen.</p>
<p><strong>Worauf basiert das Business-Modell von amiando?</strong><br />
Durch den Fokus auf Einladungen, Treffen und Verabredungen bieten sich amiando interessante Business-Modelle. Wir werden sowohl dezente Werbung einsetzen, als auch Premiumdienste anbieten. Mit <a target="_blank" href="http://www.spreadshirt.net">Lukasz Gadowski</a> haben wir ja einen ausgesprochenen Experten in Sachen Online-Merchandising an Bord <img src='http://www.internetszene.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /><br />
Der Fokus von amiando erlaubt ausserdem hervorragende Möglichkeiten zur Kooperation mit interessanten Partnern.</p>
<p><strong>amiando greift auf erfahrene Business-Angels zurück. Wie konntest du<br />
diese für das Projekt gewinnen? Welchen Einfluss haben sie auf amiando?</strong><br />
Auslöser war ein Anruf wegen eines Jobangebots bei <a target="_blank" href="http://www.spreadshirt.net">Spreadshirt</a>, der Firma von <a target="_blank" href="http://www.gruenderszene.de/?p=90">Lukasz Gadowski</a>. Ich bin dann nach Leipzig geflogen und habe dort Lukasz getroffen. Ab der dritten Minute unseres Treffens haben wir nur noch über amiando geredet. Lukasz war dann auch im weiteren Prozess sehr unterstützend tätig und hat die Kontakte zu weiteren Business Angels vermittelt. Dennis brachte dann noch weitere Angels an Bord. Sie alle stehen uns Gründern mit Rat und Tat zur Seite.</p>
<p><strong>Eine spannende Frage ist auch immer die des Wachstums. Mit welchen<br />
Marketing-Tools wollt ihr die Anzahl der Mitglieder von amiando rasch<br />
erhöhen?</strong><br />
amiando hat by-design einen hohen viralen Effekt. Durch den Fokus auf die Dienstleistung &#8220;Einladung/Verabredung&#8221; können wir unseren Mehrwert klar den Besuchern kommunizieren. Wie auch bereits erwähnt gibt es interessante Möglichkeiten mit existierenden Portalen und Webseiten. Hier gibt es schon spannende Gespräche mit Plattformen im In- und Ausland.</p>
<p><strong>Wie sehen die Pläne für die Zukunft aus? Welche Features werden folgen?</strong><br />
Wir werden den Bereich private Einladungen noch weiter verbessern und die öffentlichen Einladungen noch besser ausbauen. Auch wird es noch mehr Features für Veranstalter von größeren Events geben, hier arbeiten wir bereits mit einigen Veranstaltern zusammen.<br />
Die besten Ideen und Vorschläge kommen immer von unseren Nutzern. Hast Du einen Verbesserungsvorschlag oder eine Idee? Gib uns einfach Bescheid.</p>
<p><strong>Derzeit gibt es einen Hype im Zusammenhang mit dem Stichwort Web 2.0. Wie definierst du Web2.0?</strong><br />
Da gibt es glaube ich schon ausreichend Definitionen im Internet <img src='http://www.internetszene.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><img src="http://www.internetszene.com/fotos/amiando_team.jpg" /></p>
<p><strong>Welche neuen Websites im deutschsprachigen Raum findest du besonders interessant und warum?</strong><br />
<a target="_blank" href="http://www.amiando.de">amiando.de</a> - weil man endlich einfach online einladen und sich verabreden kann!</p>
<p><strong>Welche Ziele und Wünsche hast du für das Jahr 2007?</strong><br />
Dass möglichst viele Leute mit Freude und Begeisterung amiando nutzen.<br />
Dass unsere Freundinnen uns verzeihen dass wir so oft an amiando arbeiten.</p>
<p><strong>Danke Felix! Ich wünsche euch viel Erfolg.</strong><br />
Das E-Interview führte <a target="_blank" href="http://www.internetszene.com/about/">Thomas Gabriel</a> von <a target="_blank" href="http://www.internetszene.com//">Internetszene.com</a> am 19.01.2007.</p>
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		<title>Interview mit Jan Miczaika - Hitflip</title>
		<link>http://www.internetszene.com/2006/11/08/interview-mit-jan-miczaika-hitflip/</link>
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		<pubDate>Wed, 08 Nov 2006 15:56:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Gabriel</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Interviews]]></category>

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		<description><![CDATA[Internetszene.com startet mit einer Interview-Reihe. Als erster Interview-Partner stand Jan Miczaika, Gründer von Hitflip, Rede und Antwort. Jan spricht über die Pläne von Hitflip, Web2.0 Services und welche Rolle Blogs als Marketinginstrument spielen.
Was ist Hitflip und wie seid ihr auf die Idee gekommen?
Hitflip ist Europas größte Tauschplattform für Mediengüter. Unsere Mitglieder tauschen untereinander DVDs, CDs, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Internetszene.com startet mit einer Interview-Reihe. Als erster Interview-Partner stand <a target="_blank" href="https://www.openbc.com/hp/Jan_Miczaika/">Jan Miczaika</a>, Gründer von <a target="_blank" href="http://www.hitflip.de">Hitflip</a>, Rede und Antwort. Jan spricht über die Pläne von Hitflip, Web2.0 Services und welche Rolle Blogs als Marketinginstrument spielen.</strong></p>
<p><strong>Was ist Hitflip und wie seid ihr auf die Idee gekommen?</strong><br />
<a target="_blank" href="http://www.hitflip.de"><img align="right" src="http://www.internetszene.com/fotos/jan_miczaika.jpg" />Hitflip</a> ist Europas größte Tauschplattform für Mediengüter. Unsere Mitglieder tauschen untereinander DVDs, CDs, Hörbücher, Bücher und Spiele. Hitflip ist also eine legale P2P-Plattform.</p>
<p>Wir drei haben in einem Dorf bei Koblenz studiert. Dort schaut man dann natürlich viele DVDs. DVDs sind teuer, studentische Budgets sind begrenzt, da tauscht man schon mal untereinander. Irgendwann haben wir gedacht: wäre es nicht super, wenn alle miteinander tauschen würde? Hitflip war geboren.</p>
<p><strong>Wie lautet eure Vision?</strong><br />
Unsere Vision ist einfach: Eine große, liquide Tauschplattform für Mediengüter, auf der diskutiert, empfohlen und getauscht wird. Es soll Spaß machen!</p>
<p><strong>Wie ist der Name für euren Service entstanden? Hat er eine Bedeutung? </strong><br />
Der Name ist beim Brainstorming entstanden. Hits ist klar, Hits will jeder haben. Ob neue oder alte Sachen, Hits machen Spaß. Und flip symbolisiert für uns das tauschen, weggeben.</p>
<p><a target="_blank" href="http://www.hitflip.de"><img src="http://www.internetszene.com/fotos/hitflip.jpg" /></a></p>
<p><strong>In den USA hat sich die erfolgreiche Plattform <a target="_blank" href="http://www.peerflix.com">Peerflix</a> ganz auf DVD-Tausch konzentriert. Welche Gründe waren für euch ausschlaggebend, aus Hitflip step-by-step eine Multi-Kategorie-Plattform zu schaffen?</strong><br />
Die Mitglieder haben es verlangt! Wir sind mit DVDs gestartet. Nach wenigen Wochen haben wir gemerkt, dass das eigentlich zu kurz kommt. Wer guckt schon nur Fernsehen? Deswegen mussten bald neue Kategorien eingeführt werden. Zuletzt kamen übrigens Bücher dazu.</p>
<p><strong>Was spricht für einen Tausch der Produkte bei Hitflip und gegen einen Verkauf bei eBay?</strong><br />
Naja bei <a target="_blank" href="http://www.ebay.de">eBay</a> sieht der Prozess so aus: ich stelle was ein, baue eine Anzeige, überlege wann die Auktion enden soll. Dann warte ich auf das Ende der Auktion. Ich warte drauf, dass ich das Geld bekomme und verschicke dann die Ware.</p>
<p>Bei <a target="_blank" href="http://www.hitflip.de">Hitflip</a> gebe ich die Nummer beim Barcode ein, um den Artikel zu erfassen. Wenn jemand den Artikel haben möchte, kriege ich eine e-Mail mit den Versandinformationen. Fertig!<br />
<strong><br />
Wie sieht das Business-Modell von Hitflip aus?</strong><br />
Wir verlangen pro Transaktion eine kleine Gebühr (€ 0,99) vom Empfänger der Ware. Er bekommt also einen Artikel für € 0,99. Abos oder so gibt es nicht. Werbung auf der Plattform machen wir bisher nicht.</p>
<p><strong>Es sind mit den Samwer Brüdern, Lukasz Gadowski, einige namhafte Investoren an Bord. Ihr habt euch für die Variante mit mehreren kleineren Investoren entschieden Warum? </strong><br />
Wir waren zu einem Zeitpunkt äußerst knapp bei Kasse. Da haben uns vermögende Privatpersonen, die Hitflip gut fanden, unterstützt. Mit diesen Investoren sind wir so gut gefahren, dass wir eigentlich keine großen institutionellen Geldgeber mehr wollten. Vielleicht kommt das noch, danach sieht es derzeit aber nicht aus.<br />
<strong><br />
</strong><strong> Auf welchen Märkten ist Hitflip bereits vertreten und in welchen Ländern wollt ihr als nächstes das Tauschen revolutionieren?</strong><br />
Deutschland (unser Kernmarkt) und seit Anfang November auch in Österreich! Jetzt sind die Schweiz, Großbritannien und die Niederlande dran. In welcher Reihenfolge wir die angehen wird derzeit noch endgültig entschieden.</p>
<p><strong>Kannst du ein paar Zahlen zu Hitflip nennen. Wie viel Nutzer habt ihr, wie viel Produkte werden täglich getauscht; Was tauscht sich besonders gut? Wie sieht’s mit den Wachstumszahlen aus? </strong><br />
Zahlen nennen wir immer ungerne. Derzeit sind über 150.000 Artikel auf der Plattform eingestellt. Die meisten sind immer noch DVDs, aber z.B. der Bereich Bücher wächst sehr schneller. Das sind ja auch die größten Märkte. Wenn man sich die Anzahl der unterschiedlichen Artikel anschaut, wird klar, dass wir z.B. im Hörbuch-Bereich bereits einen guten Teil des Marktes abdecken. Unser Wachstum, je nach Kennzahl, bewegt sich derzeit zwischen 20 und 30% monatlich.</p>
<p><strong>EMI-Chef Alan Levy sorgte kürzlich für Aufsehen, als er die CD für tot erklärte. Wie sieht die Zukunft von Hitflip aus? Befürchtet ihr nicht, mit großen Musik- und Filmdiensten im Internet nicht mithalten zu können. Die Entwicklung läuft ja definitiv auf digitale Mediengüter hinaus.</strong><br />
Für einen guten Download-Dienst braucht man 4 Sachen:<br />
1) die Inhalte<br />
2) die DRM-Technologie<br />
3) die Zugangswege<br />
4) die Käufer.</p>
<p>Punkt 4 haben wir. Punkt 1 wird dahin gehen, wo Punkt 4 ist. Punkt 3 ist im stationären Bereich (also kein Handy) für mich nicht mehr relevant. Punkt 2 wird man entweder kaufen können oder selbst machen.</p>
<p>Ich sehe uns sehr gut positioniert, wenn Download-Dienste aktuell werden. Das wird auch sicherlich irgendwann sein. Aber wir rechnen erst in 3-4 Jahren damit, dass die Masse auch nur ansatzweise erreicht wird. Bis dahin haben wir einen tiefen, liquiden Medienmarkt mit vielen (hoffentlich begeisterten) Mitgliedern.</p>
<p><strong>Mit welchem Marketinginstrument generiert Hitflip am meisten Umsatz? </strong><br />
Wir setzen derzeit sehr stark auf Keyword buying, unser Partnerprogramm und SEO. Werbebuchungen auf Festpreisbasis machen wir zwar auch, aber nicht so viel.</p>
<p><strong>Wie ich gelesen habe, hat Hitflip von Beginn an Blogs im Marketingplan berücksichtigt. Welche Rolle spielen Blogs als Marketinginstrument?</strong><br />
Die Blogs sind ein kompliziertes Thema. Wir pflegen selber zwei Blogs. Während die Zugriffszahlen natürlich im Vergleich zur Hauptseite minimal sind, wird dort viel diskutiert. Ich habe auch das Gefühl, dass einige Multiplikatoren unseren RSS-Feed abonniert haben, was natürlich super ist. Wir versuchen aber auch in der Blogosphäre präsent zu sein. Wir kennen viele Blogger persönlich, informieren die und stehen (z.B. für Interviews <img src='http://www.internetszene.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> zur Verfügung. Bei uns sind Blogger ähnlich wichtig wie traditionelle Journalisten.</p>
<p><strong>Derzeit gibt es einen Hype im Zusammenhang mit dem Stichwort Web 2.0. Wie definierst du Web2.0?</strong><br />
Web 2.0 Websites haben fünf wesentliche Eigenschaften:<br />
1) Sie werden besser, je mehr Leute Sie benutzen.<br />
2) Sie integrieren Daten aus vielen verschiedenen Quellen, inklusive der Nutzer selbst.<br />
3) Sie stellen anderen Websites ihre Daten zur Verfügung.<br />
4) Sie bringen Menschen zusammen und erlauben diesen, eine Online-Identität zu schaffen.<br />
5) Sie nutzen moderne Technologien um gute Interfaces zu bauen.</p>
<p>Web 2.0 Hype? Das kann sein. Schließlich ändern sich einige Dinge gerade maßgeblich. Man muss sich das mal vorstellen, Startups wie <a target="_blank" href="http://www.sevenload.de">Sevenload</a> oder <a target="_blank" href="http://www.myvideo.de">myVideo</a> greifen <a target="_blank" href="http://www.rtl.de">RTL</a> und<a target="_blank" href="http://www.sat1.de"> SAT.1</a> an! Oder kleine Unternehmen wie Hitflip versuchen die Distribution von Medien auf den Kopf zu stellen. Ich finde über das Thema kann man sprechen.</p>
<p>Was ich nicht mag ist der Ausdruck Web 2.0 Blase nicht (den du ja auch nicht verwendet hast). Es gibt in Deutschland eine handvoll Unternehmen (5? 10?), die nach der Schlappe der letzten Jahre versuchen was Neues zu machen. In die wurden dann insgesamt vielleicht 20-30 Mio. investieren, volkswirtschaftlich gesehen nichts. Und plötzlich schreien einige (vor allem unbeteiligte, die selber nichts machen) nach Blase und hacken auf allem rum was neu ist. Gerade z.B. das Manager Magazin ist da negativ vorgeprescht. Ständig wird die mangelnde Innovation in Deutschland kritisiert, dann ist im ersten Beitrag über Web 2.0 alles lächerlich und übertrieben. Für mich gibt es keine Web 2.0 Blase, nur neue Geschäftsmodelle, die wieder finanziert werden. Eine Putzfrauenblase ist das auf keinem Fall, wenn man mal sieht, wer da investiert.</p>
<p><strong>Welche Web2.0 Services nutzt du persönlich?</strong><br />
Einige. <a target="_blank" href="http://www.netvibes.com">Netvibes</a> als Startseite, ich lese täglich (die Überschriften) von etwa 20 Blogs. Dazu <a target="_blank" href="http://del.icio.us">del.icio.us</a> bzw. <a target="_blank" href="http://www.mister-wong.de">mister wong</a> für Bookmarks. Mein Kalender „hängt in der Wolke“, e-Mail genauso, <a target="_blank" href="http://www.openbc.com">openBC</a>, <a target="_blank" href="http://www.linkedin.com">LinkedIn</a>, Videos über <a target="_blank" href="http://www.sevenload.de">Sevenload</a> und <a target="_blank" href="http://www.myvideo.de">myVideo</a> usw. Mit <a target="_blank" href="http://www.technorati.com">Technorati</a> beobachte ich unseren Wettbewerb.</p>
<p><strong>Wie hat sich dein Medienverhalten in den letzten Jahren verändert? Schaust du noch oft Filme oder unterhalten dich großteils die Youtubes des Internets?</strong><br />
Ich selber schaue ab und zu Filme, dann aber recht gezielt. Die Youtubes des Internets unterhalten mich aber auch nicht. Ich hänge ja eh den ganzen Tag vor dem Rechner, dann also lieber ein Buch oder mal raus aus dem Haus! Ach ja, auch wenn die meisten nicht zugeben: nach einem harten Tag im Büro döse ich auch mal vor einer Heimwerkersendung. Manchmal.</p>
<p><strong>Wie lauten jeweils deine Favoriten:</strong><br />
<strong>Film:</strong> Ich schaue bei Filmen stark auf die Optik. Gut gefallen haben mir deswegen z.B. Sin City oder Sky Captain and the future of tomorrow. “Den” Lieblingsfilm habe ich nicht.<br />
<strong>Buch:</strong> Ich lese gerne Bücher von <a target="_blank" href="http://www.amazon.de/exec/obidos/search-handle-url/302-1587626-8591265?%5Fencoding=UTF8&#038;search-type=ss&#038;index=books-de&#038;field-author=Chuck%20Palahniuk">Chuck Palahniuk</a>, auch wenn ich die bald alle durch habe.<br />
<strong>Musik:</strong> Wenn ich zum Programmieren komme (sehr selten) dann am liebsten Elektronisches. Sonst eine breite Mischung, wobei mein Musikstil sich immer stark an den verfügbaren CDs orientiert. Bei uns im Büro liegt derzeit eine Menge Reggae und Ska rum…</p>
<p><strong>Dein Schlusssatz?</strong><br />
Allemann schnell bei <a target="_blank" href="http://www.hitflip.de">Hitflip</a> anmelden! Wenn man mal gemerkt hat, wie clever das funktioniert, ist das eine super Alternative zum Neukauf. Und Thomas, danke fürs Interview!</p>
<p><strong>Danke Jan und ich wünsche dir noch viel Erfolg!</strong></p>
<p>Das Interview führte Thomas Gabriel von <a target="_blank" href="http://www.internetszene.com">Internetszene.com</a> am 08.11.2006.</p>
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