Unter dem Motto „Gemeinsam gesund“ bietet Imedo seit April 2007 eine Plattform zur Vernetzung rund um Gesundheitsthemen. Im Interview spricht Mitgründer Christian Angele über die Idee und Umsetzung von imedo, die Erfahrungen als Jungunternehmer und den “Hype” Web2.0.


Hi Christian,
wenn du dich bitte kurz vorstellst:

Mein Name ist Christian Angele und ich habe im Februar zusammen mit drei guten Freunden das Gesundheitsnetzwerk imedo.de gegründet.

Kannst du bitte das Konzept von imedo erläutern?
Unsere Idee ist ganz einfach: Menschen vernetzen, die ähnliche Gesundheitsinteressen haben. Ein Gesundheitsinteresse kann eine Krankheit sein, muss aber nicht immer nur auf Krankheiten und Beschwerden bezogen sein, viele Menschen sehnen sich nach Wohlbefinden und einem ausgeglichenen Leben. Ein Beispiel: meine Schwester hat seit 14 Jahren Diabetes und hat sich lange Zeit Blut für die regelmäßigen Blutzuckermessungen am Finger entnommen. Als ich durch meinen Handball-Trainer, auch Diabetiker, erfuhr, dass er sich das Blut am Ohr entnimmt, konnte durch diesen Tipp meine Schwester wieder Geige spielen, da ihre Fingerkuppen nicht mehr total zerstochen waren. Dieses banale Beispiel soll zeigen wie hilfreich der zwischenmenschliche Austausch ist.

Unser Traum ist es, dass z.B. im Falle meiner Schwester, alle Diabetiker, die in einem Umkreis von 5 km wohnen, sich auch finden und sich gemeinsam dann über ihr Gesundheitsinteresse austauschen können.

Wie kam es zu der Idee? Wie lange habt ihr für die Umsetzung benötigt?
Ideen habe ich immer viele, beim Thema Gesundheit und Vernetzung hat es allerdings “klick” gemacht. Ich denke, dass hier ein großes Bedürfnis herrscht und der sog. “Pain” sehr groß ist. Gerade das Thema Krankheit ist ein sehr sensibles, aber auch wichtiges Thema für jeden Menschen. Wir sind überzeugt, dass wir dieses Thema mit dem richtigen Fingerspitzengefühl angehen. Wir arbeiten seit Anfang des Jahres an imedo und fokussieren uns vor allem auf Sicherheit und einfache Bedienbarkeit.

Wer steckt hinter imedo?
Nur mit einem großen und starken Team, kann man in diesem Bereich einen wirklichen Nutzen schaffen. Wir haben Investoren, die ihre Expertise aus den verschiedensten Bereichen einbringen, so natürlich auch Medizin, aber auch Community-Building, Finanzen etc.

Wie ist der Name für euren Service entstanden? Hat er eine Bedeutung?
Die Namensfindung war in der Tat etwas schwierig. Zielsetzung ist es dabei immer einen möglichst leicht einprägsamen und seriösen Namen zu finden. So war unsere erste Idee “vollgesund”. Für Menschen mit schweren chronischen Krankheiten wäre es aber auf Dauer schwierig geworden unsere Plattform täglich zu nutzen, wenn wir immer von “vollgesund” gesprochen hätten. Deswegen haben wir uns nach ca. 500 Vorschlägen und zahlreichen Brainstorming-Sessions für imedo entschieden. imedo.de ist eine Wortschöpfung, die zum Synonym für Austausch unter Gesundheitsinteressierten werden soll.

Worauf basiert das Business-Modell von imedo? Sind Investoren an Bord?
Unsere Plattform bleibt für Privatpersonen dauerhaft kostenlos. Es gibt einige Möglichkeiten win-win Situationen für Verbraucher und Dienstleister herzustellen. Mehr dazu zu gegebener Zeit. Als Business Angel haben wir u.a. Lukasz Gadowski an Bord.

Wo siehst du die Stärken von imedo? Warum wird sich euer Portal durchsetzen?
Gesundheit hat viel mit Motivation zu tun, viele Krankheiten und Beschwerden würden nicht existieren, wenn alle Patienten immer mit der maximalen Unterstützung und Motivation an die Probleme herantreten würden. Genau hier setzen wir an. Auf imedo.de kann man sich Ziele setzen und Freunde dazu einladen, die bei der Zielerreichung unterstützen sollen.

Wer sind eure Mitglieder? Wie werdet ihr es schaffen, unter den großteils anonym bleibenden Benutzern eine Gemeinschaft aufzubauen?
Unsere Mitglieder kommen aus den verschiedensten Bereichen und Altersklassen, vorwiegend zwischen 25 bis 45. Wir haben viel wert auf Anonymität und Sicherheit gelegt. Bei imedo.de ist es problemlos möglich, anonym unterwegs zu sein. Man kann ein echtes Profil anlegen und trotzdem anonym Beiträge schreiben. Außerdem kann jeder Nutzer bei seinen Einträgen individuell bestimmen, für wen diese sichtbar sind, zum Beispiel kann ich meine Tagebucheinträge nur für mich sichtbar machen.

Auf welchen Märkten seid ihr im Moment präsent? Welche Länder werden folgen?
Wir sind momentan nur in Deutschland und möchten unsere Funktionalitäten so vervollständigen, dass wir zum meistbesuchten Gesundheitsportal in Deutschland werden. Österreich und Schweiz sind natürlich naheliegend. Weitere werden folgen. Vorbereitungen laufen bereits.

Welche Ziele habt ihr euch für’s erste Jahr gesetzt?
Ziele zu setzen ist immer eine gute Sache, das tun wir auch. Momentan fokussieren wir aber auf das Umsetzen und halten uns nicht lange mit Zielsetzung auf, das wird sicherlich noch stärker kommen, je größer wir sind - momentan ist Devise einfach: machen, machen, machen!

Du schreibst privat in deinem Blog über das Unternehmertum und deine persönliche Entwicklung. Was ist die Motivation dafür?
Ich finde es selbst sehr spannend wie einen die Selbstständigkeit prägt und verändert, man lernt täglich viel dazu und ich wünschte, ich könnte mir mehr Zeit nehmen, dies alles zu bloggen. Momentan ist zu viel los.

Worauf sollte man deiner Ansicht nach besonders beim Gründen achten?
Jeder Investor wird sich das Team genau ansehen. Ich kann jetzt aus eigener Erfahrung sagen, wie wichtig es ist, ein professionelles, belastbares und von den Fähigkeiten ausgezeichnetes Team zu haben. Die Teamzusammensetzung entscheidet über Erfolg und Misserfolg eines jeden Unternehmens.

Derzeit gibt es einen Hype im Zusammenhang mit dem Stichwort Web 2.0. Wie definierst du Web2.0?
Web 2.0 hyped - wie ich finde zu Recht. Es ist einfach genial, was man mit Vernetzung im Leben der Menschen erreichen kann. Web 2.0 verändert das Leben und Arbeiten stärker als man es sich vorstellen kann und mein Team und ich sind sehr stolz, Teil dieser Internet-Revolution sein zu dürfen. Wir möchten etwas bewegen und der Web 2.0 Hype hilft uns dabei, die Welt ein Stückchen besser zu machen. Ich verbinde mit Web 2.0 also viel Gutes, kaum Negatives!

Welche neuen Websites im deutschsprachigen Raum findest du besonders interessant und warum?
Imedo.de - natürlich!
Warum? Weil wir kein einfaches copy-cat aus den USA sind, sondern unseren eigenen Weg gehen und damit auch international noch viel Potential haben!

Dein Schlusssatz?
“Chase your passion, not your pension.” Dieses Zitat ist von Denis Waitley hält hoffentlich den ein oder anderen davon ab, die falsche Idee zu verfolgen. :-)

Danke Christian! Ich wünsch euch viel Erfolg!
Das E-Interview führte Thomas Gabriel von Internetszene.com am 23.05.2007.

Social Winning heißt das innovative Konzept von yieeha. Im Interview erläutert Gründer Philipp Schilling die Idee, Social Shopping und kostenlosen Spielspaß zu verbinden.

Hi Philipp,
könntest du dich bitte kurz vorstellen:

Moin Thomas, gerne. Philipp, 27 Jahre alt, Gründer, Geschäftsführer und Chief Evangelist von yieeha! Früher habe ich molekulare Biotechnologie studiert und bei einem Venture Capital Unternehmen gearbeitet.

Kannst du bitte das Konzept erläutern?
Auf yieeha entdeckst du cooles, ungewöhnliches Zeug. Ausgewählte Shops können ihre Produkte vorstellen, indem sie diese in der Community verlosen. So haben wir einen spielerischen Mehrwert für unsere User, die sich außerdem ihre Lieblingsprodukte wünschen und sogar eigene Dinge verlosen können.

Warum yieeha? Wie kommt man auf so einen Namen?
Yieeeeehaaaa! Wenn das kein Ausdruck von Spaß und Unterhaltung ist! Und genau darum geht’s bei yieeha. Wann ist ein Produkt, eine Marke am erfolgreichsten? Wenn Emotionalität dahinter steckt! Mitfiebern, Mitspielen, Gewinnen, eine völlig neue Art, Produkte kennen zu lernen. Der Name ist Programm und wird toll von unseren Usern adaptiert.

Wie könnt ihr euch von klassischen Gewinnspiel-Seiten abheben?
Ganz einfach, unsere Spiele sind fair und transparent. Wir sind kostenlos, verschicken keinen Spam und geben niemals Userdaten weiter. Dazu ein Spielsystem, dass einfach Spaß macht und jedem Mitspieler die Möglichkeit gibt, seine Gewinnchance einzuschätzen.

Wieso soll ein User sein Produkt bei yieeha einstellen und es nicht einfach bei eBay verkaufen?
Bei yieeha kann ein User ein eigenes Produkt (z. B. eine DVD) verlosen, um seine Gewinnchance bei anderen Spielen zu erhöhen. Jeder User bekommt alle Yodds (virtuelle yieeha Lose), die auf sein Produkt gesetzt werden. Je mehr Yodds man auf ein Spiel setzt, desto eher gewinnt man. Man kann also mit nur einem gesetzten Yodd z. B. eine Nintendo Wii gewinnen. Bei eBay bekomme ich meist nur den monetären Gegenwert. Bei yieeha kann ich eine DVD in eine Wii tauschen. Oder auch nicht, aber zocken wir nicht alle gerne mal?

Welchen Anreiz stellt eure Plattform für Unternehmen?
Das Beste was das Unternehmen zu bieten hat, nämlich das eigene Produkt, kann in einer emotionalen, userfreundlichen Umgebung präsentiert werden. Es kann innovative, noch unbekannte Produkte vorstellen und so positive Mund-zu-Mund-Propaganda anregen. Besonders interessant ist das für kleine bis mittelgroße Onlineshops. Aber auch für größere Shops wird es langsam spannend, bedenkt man, dass der Top- Wunsch Nintendo Wii schon auf über 400 User-Wunschlisten auftaucht.

Ihr habt mit den Yodds eine eigene Währung geschaffen. Habt ihr dafür einen Volkswirt beschäftigt, der sich den ganzen Tag um die Geldpolitik kümmert?
Du meinst die vom Webworkblogger Oliver so getaufte „Yieeconomy“? Momentan haben wir sie sehr gut unter Kontrolle, es sind genug Yodds im Umlauf und auch eine Inflation ist nicht absehbar.

Worauf basiert das Geschäftsmodell von yieeha?
Wir schalten in den Produktprofilen und Userspielen kostenpflichtige Werbung. Möchte ein Shop seinen Link dauerhaft auf einem Produktprofil platzieren, kann er diesen Platz buchen.

yieeha ist kein Copy-cat. Stolz drauf? :-)
Nein. Stolz bin ich auf mein Team und das bisher Erreichte. Mit sehr geringen finanziellen Mitteln haben wir ein Produkt auf den Markt gebracht, welches den Usern gefällt und sich mit „durchfinanzierten“ Web 2.0 Unternehmen messen kann.

Wie wird yieeha in einem Jahr aussehen?
Mehr User, mehr Spiele, mehr Live-Action.

Hast du schon mal bereut, dich selbständig gemacht zu haben?
Nein.

Wie siehst du die Internetszene im deutschsprachigen Raum im Jahr 2007?
Die große Frage wird sein, welche Web 2.0 Dienste aus dem kleinen Kreis der early adopters ausbrechen können und den Schritt in den Mainstream schaffen. Eine klar definierte Zielgruppe ist dafür ganz entscheidend. Social Networks werden die Wegbereiter sein. Das Online-Leben wird sich immer stärker in Communitys abspielen, klassische Portale immer mehr an Boden verlieren.

Das Umfeld ist momentan wirklich sehr positiv, viele Gründungen, Kapital, Risikobereitschaft und „Garagenflair“ tun der Szene gut. Persönlich würde ich mir noch etwas mehr eigene Innovationskraft wünschen, denn nur das kann langfristigen Erfolg bedeuten.

Neben yieeha wirst du wohl auch noch ein paar andere Seiten besuchen. Verrätst du uns, welche?
Klar, neben vielen anderen Blogs ist Exciting Commerce von Jochen Krisch mein Lieblingsblog. Ein sehr professionelles Blog zum Thema E-Commerce. Außerdem nutze ich weiterhin jeden Tag Xing, aber fast gar nicht mehr studiVZ. Ich bin ein großer Fan von A better tomorrow, dem coolsten Design und Streetwear Store Deutschlands. Ich twittere natürlich ordentlich mit und wenn ich Zeit finde, pokere ich gern mal ein Ründchen auf PokerStars.de und höre dazu Musik, die ich auf MySpace entdecke. YouTube und Flickr sind Standard.

Schlusssatz?
Du schreist schneller yieeha, als du denkst.

Danke Philipp! Ich wünsche euch viel Erfolg.
Das E-Interview führte Thomas Gabriel von Internetszene.com am 15.05.2007.

Arthur Khessin, Mitgründer von Cosmonited, spricht im Interview über die Idee, ein Freizeitnetzwerk zu schaffen. Weiters geht der 24-Jährige Unternehmer auf die Gründungsphase, das Business-Modell und die Pläne für die Zukunft näher ein.

Hi Arthur,
könntest du dich bitte kurz vorstellen:

Ich heiße Arthur Khessin, bin 24 Jahre alt und schließe in diesem Sommer mein Studium an der WHU in Vallendar ab.

Was ist Cosmonited.com und wie seid ihr auf die Idee gekommen?
Cosmonited ist ein innovatives invite-only Freizeitnetzwerk für Kosmopoliten. Was für eine Bezeichnung, da steckt aber vieles dahinter :-)
Wie so oft im Internet, ist ziemlich spontant entstanden. Wir waren mal in einem Café zudritt (Michael Rau, Stefan Gutberlet und ich) und haben uns darüber unterhalten was wir demnächst unternehmen könnten. Und wir haben festgestellt, dass es im Internet keine Möglichkeit gibt die Freizeit bequem zu gestalten. Es gibt einmal soziale Netzwerke à la StudiVZ (da kann man zwar Kontakt zu Freunden halten, aber sonst auch nichts), dann gibt es Reiseführer (meist sehr undurchschaubar und regional beschränkt), dann gibt es Google - dann kann man sich die einzelne Infos zusammensuchen und das wars eigentlich.

Cosmonited.com ist eine Antwort auf all dies. Alle die ihre Freizeit planen möchten - sind bei uns genau richtig. Cosmonited besteht aus zwei Teilen. Es ist zum einen ein sehr modernes und innovatives soziales Netzwerk - mit Gruppen, Profilen, Gallerien, Blogs, Privaten Nachrichten und und und. Die Innovationen liegen im Detail, so z.B. der Geo-Locator. Damit kann man rausfinden, wo gerade meine Freunde sind, oder wer im Moment sich in München aufhält. Auch das Erstellen von Events (Geburstagsparty u.ä.) ist möglich (mit der Möglichkeit Freunde einzuladen). Cosmonited ist aber auch ein einzigartiges Freizeitaktivitätenportal (sogenannter CosmoGuide). Darin sind die besten Locations auf der ganzen Welt (primär Europa und verstärkt Deutschland) gesammelt - ob Cafés, Bars, Lounges, Shopping, Wellness etc - alles mit Beschreibung, Bewertungsmöglichkeit etc. Sowie zugleich ein CosmoEvents Bereich, in dem wir in Kürze über 15.000 Events aus den Bereichen Kultur, Musik, Sport aber auch Nachtleben (mit Partyfotos) reinstellen werden.

Man bekommt also mit wenigen Klicks einen dynamischen Städteführer mit den Infos, wo man hingehen soll, was genau stattfindet und auch die Freunde die gerade in der Stadt sind.

Wie lang dauerte es von der Idee bis zum Launch? Wer steckt dahinter?
Es sind knapp 6 Monate vergangen, wobei wir sehr viel am Konzept gearbeitet haben und unsere Entwickler eine Traumarbeit geleistet haben, all unsere Ideen wirklich genau so umzusetzen, wie wir es wollten.

Wie ist der Name “Cosmonited” entstanden?
Es ist eine Wortkreation aus “Cosmopolitans united” => Cosmonited. Ist ein sehr passender Name und wir waren höchst erleichtert als wir diesen erfunden haben!

Wo liegen die Stärken von Cosmonited bzw. wie könnt ihr euch von den anderen Social Networks abheben?
Wir sind ein hochwertiges Freizeitnetzwerk. Wir sind kein Adressbuch zum Selbstzweck wie so oft und auch keine Selbstdarstellungplattform à la Myspace. Bei uns fühlt man sich sofort wohl, alles ist schnell, intuitiv und die zig zig Funktionen entdeckt man langsam und freut sich wie ein Kind was es alles gibt :-)

Bei uns sind alle Bereiche : Netzwerk, CosmoGuide und CosmoEvents sehr elegant ineinander verknüpft und integriert, so dass man sich sofort zurecht findet.

Welche Zielgruppe und Zielmärkte sprecht ihr an?
Wenn man davon ausgeht, dass XING den beruflichen Teil des Lebens abdeckt - wenn es um Netzwerke geht. So soll Cosmonited den freizeitlichen Bereich abdecken. Wir sehen in fast jedem von uns einen Kosmopoliten, d.h. solche die jung oder sich jung fühlen, dynamisch, aktiv und neugierig. Im Moment konzentrieren wir uns auf Deutschland, aber wir haben schon 2 Sprachen integriert und Europa ist unser nächstes Ziel.

Worauf basiert das Business-Modell von Cosmonited? Sind Investoren an Bord?
Wir haben ein ziemlich standfestes Business Modell mit drei Haupteinnahmequellen. Welche davon wir aber angehen werden, müssen wir entscheiden, sobald die kritische Masse erreicht ist.

Wir sind finanziert u.a. durch Gatcombe Park Ventures (London, UK).

Ihr habt euch bei der Gesellschaftsform für die englische Limited entschieden. Welche Gründe sprachen dafür?
Eine englische Limited hatte den Vorteil einer schnellen und flexiblen Gründung, das zählte für uns.

Inwieweit habt ihr euch von anderen Diensten inspirieren lassen? Wen zählst du zu euren Konkurrenten?
Das ist ja das schöne. Es gibt kaum ein anderes Cosmonited. Es gibt natürlich asmallworld die jedoch eher hochexklusive Zielgruppe anpeilen - da sind wir deutlich offener, aber auch technisch sowie konzeptionell mit einem ganz anderen Fokus. Und es gibt studiVZ - wir sehen diese aber eher als eine schöne Ergänzung zu uns insbesondere für Studenten, Cosmonited hingegen ist ein Freizeitnetzwerk und für alle offen.

Ihr seid relativ junge Gründer. Was war die Motivation, euch in diesem Alter schon selbständig zu machen?
Ich selbst habe schon einige Start-Ups erfolgreich gegründet und die Herausforderung motiviert mich was neues richtig Schönes zu machen. Meine beiden Teamkollegen sind auch ziemlich erfahren auf dem Bereich der Selbständigkeit. Schließlich herrscht an der WHU sowieso eine Gründungswelle, so dass für uns sich nur die Frage “was genau” stellte - nicht “ob”.

Wie sieht eure Wachstumsstrategie aus?
Wir möchten auf uns aufmerksam machen und im Spätsommer eine hohe fünfstellige Mitgliederzahl erreichen.

Wie sehen die Pläne für die Zukunft aus? Welche Features werden folgen?
Wir haben noch eine sehr sehr sehr lange Liste mit Features und Ideen und unser Entwickler weiß gar, wie er unsere Ideenflut stoppen kann :-)

Cosmonited ist aber jetzt schon sehr komplex und unsere Bemühungen werden sich dahin richten, die einzelnen Funktionen zu optimieren, zu verfeinern und natürlich zu erweitern. Es wird beim Fokus Freizeit bleiben und alles was zu gehört - wird bei uns intuitiv integriert.

Welche Web2.0 Services nutzt du persönlich?
Ich lese gerne Blogs, RSS Feeds, digg und verwende privat nur Gmail. Ah ja - und Cosmonited natürlich :-)

Dein Schlusssatz?
Wir haben sehr lange an Cosmonited gearbeitet und ich bin überzeugt, dass es DIE neue Art sein wird, seine Freizeit zu organisieren!

Danke für das Interview, Arthur. Ich wünsche euch viel Erfolg.
Zur Info: Registrieren könnt ihr euch hier mit dem Einladungscode “blog07″.

Das E-Interview führte Thomas Gabriel von Internetszene.com am 11.04.2007.

Felix Haas, Mitgründer der Online-Einladungsplattform amiando, spricht im Interview über die Idee, das Business-Modell & die Ziele von amiando. Der Unternehmer sieht amiando als First Mover in Europa und mit Unterstützung namhafter Investoren will er diesen Vorsprung intensiv nutzen.

Hi Felix,
könntest du dich bitte kurz vorstellen:

Als Mitglied des sechs-köpfigen Gründerteams von amiando habe ich das Team zusammengeführt, bin verantwortlich für die Finanzierung (Investoren) sowie die Produktentwicklung, d.h. den “Style” und die Features von amiando. Wir sind insgesamt sechs Gründer aus München, Berlin und Zürich mit jeweils unterschiedlichem Background, aber ähnlichen bisherigen Unternehmungen - ein perfektes Team.

Wie kam es zu amiando? Die ganze und wahre Geschichte:
Wir haben diesen Sommer eine WM-Kickoff Party (Deutschland vs. Costa Rica!) auf unserer Dachterasse für ca. 200 Leute organisiert. Dabei war das Einladen sehr umständlich, wir mussten einen Webdienst aus den USA nutzen. Das hat zwar geklappt und wir konnten die Zu/Absagen verwalten, aber besonders überzeugt hat dieser Online-Dienst nicht.

Wie lang dauerte es von der Idee bis zum Launch? Wer steckt dahinter?
Noch während der WM haben wir uns an die Entwicklung von amiando gemacht und im Dezember schliesslich den Service online gestellt.

Kannst du bitte das Konzept von amiando erläutern?
Mit amiando kannst du einfach Einladungen zu privaten sowie öffentlichen Veranstaltungen und Verabredungen senden.

Wie ist der Name für euren Service entstanden? Hat er eine Bedeutung?
Wir wollten einen wohlklingenden und freundlich klingenden Namen für unseren Internetdienst. Gleichzeitig sollte er international verwendbar sein. Ich weiss nicht mehr, wie er genau entstanden ist, aber wenn ich mich recht erinnere, kam während einer Brainstorming-Session Markus plötzlich mit dem Vorschlag an und hat ihn so gut verteidigt, dass wir ihn schliesslich gefixt haben. Wir hatten ca. 5-6 Alternativen erarbeitet und haben uns dann für amiando entschieden.

In den USA ist evite.com die führende Einladungs-Plattform. Inwieweit
habt ihr euch von diesem Dienst inspirieren lassen? Wen zählst du zu
euren Konkurrenten?

Natürlich haben wir uns evite und einige andere Dienste aus den USA angeschaut und analysiert. All diese haben gemeinsam, dass sie primär ausserhalb von Europa genutzt werden und in Europa fast unbekannt sind. Auch überzeugen sie nicht gerade durch die besten Designs und Features.
In Europa gibt es bereits ein paar kleinere Webseiten zum Einladen, allerdings noch keinen großen internationalen Player - wir treten in diesem Markt als First Mover mit starken Unterstützern auf und werden diesen Vorsprung intensiv nutzen.

Wo liegen die Stärken von amiando? (Wie könnt ihr euch von großen
Communitys wie XING abheben, die Einladungs- bzw. Terminplaner
bereits anbieten?)

Unsere Stärke ist klar unser Fokus auf Einladungen/Verabredungen und die entsprechende Neutralität. Klassische Communities bedienen ihre jeweilige Zielgruppe (Studenten, Freunde, …) und sind zumeist in sich geschlossene Seiten. Das ist cool und auch ich bin natürlich in einigen Communities angemeldet. Aber würdest du über eine Community mit Terminplaner oder Einladungsfunktion zu deiner Geburtstagsparty oder anderen Gelegenheiten einladen? Ich nicht - es sind ja nie alle einzuladenen Personen in einer Community angemeldet und ausserdem möchte ich dafür einfach ein neutrales Tool haben. Unser Fokus auf dieses Thema eröffnet uns viele Möglichkeiten um sich in diesem Bereich hervorzuheben.

Auf welchen Märkten seid ihr im Moment präsent? Welche Länder werden folgen?
amiando gibt es momentan in Deutschland (www.amiando.de) und der Schweiz (www.amiando.ch). Weitere Länder werden in den kommenden Wochen folgen.

Worauf basiert das Business-Modell von amiando?
Durch den Fokus auf Einladungen, Treffen und Verabredungen bieten sich amiando interessante Business-Modelle. Wir werden sowohl dezente Werbung einsetzen, als auch Premiumdienste anbieten. Mit Lukasz Gadowski haben wir ja einen ausgesprochenen Experten in Sachen Online-Merchandising an Bord :-)
Der Fokus von amiando erlaubt ausserdem hervorragende Möglichkeiten zur Kooperation mit interessanten Partnern.

amiando greift auf erfahrene Business-Angels zurück. Wie konntest du
diese für das Projekt gewinnen? Welchen Einfluss haben sie auf amiando?

Auslöser war ein Anruf wegen eines Jobangebots bei Spreadshirt, der Firma von Lukasz Gadowski. Ich bin dann nach Leipzig geflogen und habe dort Lukasz getroffen. Ab der dritten Minute unseres Treffens haben wir nur noch über amiando geredet. Lukasz war dann auch im weiteren Prozess sehr unterstützend tätig und hat die Kontakte zu weiteren Business Angels vermittelt. Dennis brachte dann noch weitere Angels an Bord. Sie alle stehen uns Gründern mit Rat und Tat zur Seite.

Eine spannende Frage ist auch immer die des Wachstums. Mit welchen
Marketing-Tools wollt ihr die Anzahl der Mitglieder von amiando rasch
erhöhen?

amiando hat by-design einen hohen viralen Effekt. Durch den Fokus auf die Dienstleistung “Einladung/Verabredung” können wir unseren Mehrwert klar den Besuchern kommunizieren. Wie auch bereits erwähnt gibt es interessante Möglichkeiten mit existierenden Portalen und Webseiten. Hier gibt es schon spannende Gespräche mit Plattformen im In- und Ausland.

Wie sehen die Pläne für die Zukunft aus? Welche Features werden folgen?
Wir werden den Bereich private Einladungen noch weiter verbessern und die öffentlichen Einladungen noch besser ausbauen. Auch wird es noch mehr Features für Veranstalter von größeren Events geben, hier arbeiten wir bereits mit einigen Veranstaltern zusammen.
Die besten Ideen und Vorschläge kommen immer von unseren Nutzern. Hast Du einen Verbesserungsvorschlag oder eine Idee? Gib uns einfach Bescheid.

Derzeit gibt es einen Hype im Zusammenhang mit dem Stichwort Web 2.0. Wie definierst du Web2.0?
Da gibt es glaube ich schon ausreichend Definitionen im Internet :-)

Welche neuen Websites im deutschsprachigen Raum findest du besonders interessant und warum?
amiando.de - weil man endlich einfach online einladen und sich verabreden kann!

Welche Ziele und Wünsche hast du für das Jahr 2007?
Dass möglichst viele Leute mit Freude und Begeisterung amiando nutzen.
Dass unsere Freundinnen uns verzeihen dass wir so oft an amiando arbeiten.

Danke Felix! Ich wünsche euch viel Erfolg.
Das E-Interview führte Thomas Gabriel von Internetszene.com am 19.01.2007.

Internetszene.com startet mit einer Interview-Reihe. Als erster Interview-Partner stand Jan Miczaika, Gründer von Hitflip, Rede und Antwort. Jan spricht über die Pläne von Hitflip, Web2.0 Services und welche Rolle Blogs als Marketinginstrument spielen.

Was ist Hitflip und wie seid ihr auf die Idee gekommen?
Hitflip ist Europas größte Tauschplattform für Mediengüter. Unsere Mitglieder tauschen untereinander DVDs, CDs, Hörbücher, Bücher und Spiele. Hitflip ist also eine legale P2P-Plattform.

Wir drei haben in einem Dorf bei Koblenz studiert. Dort schaut man dann natürlich viele DVDs. DVDs sind teuer, studentische Budgets sind begrenzt, da tauscht man schon mal untereinander. Irgendwann haben wir gedacht: wäre es nicht super, wenn alle miteinander tauschen würde? Hitflip war geboren.

Wie lautet eure Vision?
Unsere Vision ist einfach: Eine große, liquide Tauschplattform für Mediengüter, auf der diskutiert, empfohlen und getauscht wird. Es soll Spaß machen!

Wie ist der Name für euren Service entstanden? Hat er eine Bedeutung?
Der Name ist beim Brainstorming entstanden. Hits ist klar, Hits will jeder haben. Ob neue oder alte Sachen, Hits machen Spaß. Und flip symbolisiert für uns das tauschen, weggeben.

In den USA hat sich die erfolgreiche Plattform Peerflix ganz auf DVD-Tausch konzentriert. Welche Gründe waren für euch ausschlaggebend, aus Hitflip step-by-step eine Multi-Kategorie-Plattform zu schaffen?
Die Mitglieder haben es verlangt! Wir sind mit DVDs gestartet. Nach wenigen Wochen haben wir gemerkt, dass das eigentlich zu kurz kommt. Wer guckt schon nur Fernsehen? Deswegen mussten bald neue Kategorien eingeführt werden. Zuletzt kamen übrigens Bücher dazu.

Was spricht für einen Tausch der Produkte bei Hitflip und gegen einen Verkauf bei eBay?
Naja bei eBay sieht der Prozess so aus: ich stelle was ein, baue eine Anzeige, überlege wann die Auktion enden soll. Dann warte ich auf das Ende der Auktion. Ich warte drauf, dass ich das Geld bekomme und verschicke dann die Ware.

Bei Hitflip gebe ich die Nummer beim Barcode ein, um den Artikel zu erfassen. Wenn jemand den Artikel haben möchte, kriege ich eine e-Mail mit den Versandinformationen. Fertig!

Wie sieht das Business-Modell von Hitflip aus?

Wir verlangen pro Transaktion eine kleine Gebühr (€ 0,99) vom Empfänger der Ware. Er bekommt also einen Artikel für € 0,99. Abos oder so gibt es nicht. Werbung auf der Plattform machen wir bisher nicht.

Es sind mit den Samwer Brüdern, Lukasz Gadowski, einige namhafte Investoren an Bord. Ihr habt euch für die Variante mit mehreren kleineren Investoren entschieden Warum?
Wir waren zu einem Zeitpunkt äußerst knapp bei Kasse. Da haben uns vermögende Privatpersonen, die Hitflip gut fanden, unterstützt. Mit diesen Investoren sind wir so gut gefahren, dass wir eigentlich keine großen institutionellen Geldgeber mehr wollten. Vielleicht kommt das noch, danach sieht es derzeit aber nicht aus.

Auf welchen Märkten ist Hitflip bereits vertreten und in welchen Ländern wollt ihr als nächstes das Tauschen revolutionieren?
Deutschland (unser Kernmarkt) und seit Anfang November auch in Österreich! Jetzt sind die Schweiz, Großbritannien und die Niederlande dran. In welcher Reihenfolge wir die angehen wird derzeit noch endgültig entschieden.

Kannst du ein paar Zahlen zu Hitflip nennen. Wie viel Nutzer habt ihr, wie viel Produkte werden täglich getauscht; Was tauscht sich besonders gut? Wie sieht’s mit den Wachstumszahlen aus?
Zahlen nennen wir immer ungerne. Derzeit sind über 150.000 Artikel auf der Plattform eingestellt. Die meisten sind immer noch DVDs, aber z.B. der Bereich Bücher wächst sehr schneller. Das sind ja auch die größten Märkte. Wenn man sich die Anzahl der unterschiedlichen Artikel anschaut, wird klar, dass wir z.B. im Hörbuch-Bereich bereits einen guten Teil des Marktes abdecken. Unser Wachstum, je nach Kennzahl, bewegt sich derzeit zwischen 20 und 30% monatlich.

EMI-Chef Alan Levy sorgte kürzlich für Aufsehen, als er die CD für tot erklärte. Wie sieht die Zukunft von Hitflip aus? Befürchtet ihr nicht, mit großen Musik- und Filmdiensten im Internet nicht mithalten zu können. Die Entwicklung läuft ja definitiv auf digitale Mediengüter hinaus.
Für einen guten Download-Dienst braucht man 4 Sachen:
1) die Inhalte
2) die DRM-Technologie
3) die Zugangswege
4) die Käufer.

Punkt 4 haben wir. Punkt 1 wird dahin gehen, wo Punkt 4 ist. Punkt 3 ist im stationären Bereich (also kein Handy) für mich nicht mehr relevant. Punkt 2 wird man entweder kaufen können oder selbst machen.

Ich sehe uns sehr gut positioniert, wenn Download-Dienste aktuell werden. Das wird auch sicherlich irgendwann sein. Aber wir rechnen erst in 3-4 Jahren damit, dass die Masse auch nur ansatzweise erreicht wird. Bis dahin haben wir einen tiefen, liquiden Medienmarkt mit vielen (hoffentlich begeisterten) Mitgliedern.

Mit welchem Marketinginstrument generiert Hitflip am meisten Umsatz?
Wir setzen derzeit sehr stark auf Keyword buying, unser Partnerprogramm und SEO. Werbebuchungen auf Festpreisbasis machen wir zwar auch, aber nicht so viel.

Wie ich gelesen habe, hat Hitflip von Beginn an Blogs im Marketingplan berücksichtigt. Welche Rolle spielen Blogs als Marketinginstrument?
Die Blogs sind ein kompliziertes Thema. Wir pflegen selber zwei Blogs. Während die Zugriffszahlen natürlich im Vergleich zur Hauptseite minimal sind, wird dort viel diskutiert. Ich habe auch das Gefühl, dass einige Multiplikatoren unseren RSS-Feed abonniert haben, was natürlich super ist. Wir versuchen aber auch in der Blogosphäre präsent zu sein. Wir kennen viele Blogger persönlich, informieren die und stehen (z.B. für Interviews ;-) zur Verfügung. Bei uns sind Blogger ähnlich wichtig wie traditionelle Journalisten.

Derzeit gibt es einen Hype im Zusammenhang mit dem Stichwort Web 2.0. Wie definierst du Web2.0?
Web 2.0 Websites haben fünf wesentliche Eigenschaften:
1) Sie werden besser, je mehr Leute Sie benutzen.
2) Sie integrieren Daten aus vielen verschiedenen Quellen, inklusive der Nutzer selbst.
3) Sie stellen anderen Websites ihre Daten zur Verfügung.
4) Sie bringen Menschen zusammen und erlauben diesen, eine Online-Identität zu schaffen.
5) Sie nutzen moderne Technologien um gute Interfaces zu bauen.

Web 2.0 Hype? Das kann sein. Schließlich ändern sich einige Dinge gerade maßgeblich. Man muss sich das mal vorstellen, Startups wie Sevenload oder myVideo greifen RTL und SAT.1 an! Oder kleine Unternehmen wie Hitflip versuchen die Distribution von Medien auf den Kopf zu stellen. Ich finde über das Thema kann man sprechen.

Was ich nicht mag ist der Ausdruck Web 2.0 Blase nicht (den du ja auch nicht verwendet hast). Es gibt in Deutschland eine handvoll Unternehmen (5? 10?), die nach der Schlappe der letzten Jahre versuchen was Neues zu machen. In die wurden dann insgesamt vielleicht 20-30 Mio. investieren, volkswirtschaftlich gesehen nichts. Und plötzlich schreien einige (vor allem unbeteiligte, die selber nichts machen) nach Blase und hacken auf allem rum was neu ist. Gerade z.B. das Manager Magazin ist da negativ vorgeprescht. Ständig wird die mangelnde Innovation in Deutschland kritisiert, dann ist im ersten Beitrag über Web 2.0 alles lächerlich und übertrieben. Für mich gibt es keine Web 2.0 Blase, nur neue Geschäftsmodelle, die wieder finanziert werden. Eine Putzfrauenblase ist das auf keinem Fall, wenn man mal sieht, wer da investiert.

Welche Web2.0 Services nutzt du persönlich?
Einige. Netvibes als Startseite, ich lese täglich (die Überschriften) von etwa 20 Blogs. Dazu del.icio.us bzw. mister wong für Bookmarks. Mein Kalender „hängt in der Wolke“, e-Mail genauso, openBC, LinkedIn, Videos über Sevenload und myVideo usw. Mit Technorati beobachte ich unseren Wettbewerb.

Wie hat sich dein Medienverhalten in den letzten Jahren verändert? Schaust du noch oft Filme oder unterhalten dich großteils die Youtubes des Internets?
Ich selber schaue ab und zu Filme, dann aber recht gezielt. Die Youtubes des Internets unterhalten mich aber auch nicht. Ich hänge ja eh den ganzen Tag vor dem Rechner, dann also lieber ein Buch oder mal raus aus dem Haus! Ach ja, auch wenn die meisten nicht zugeben: nach einem harten Tag im Büro döse ich auch mal vor einer Heimwerkersendung. Manchmal.

Wie lauten jeweils deine Favoriten:
Film: Ich schaue bei Filmen stark auf die Optik. Gut gefallen haben mir deswegen z.B. Sin City oder Sky Captain and the future of tomorrow. “Den” Lieblingsfilm habe ich nicht.
Buch: Ich lese gerne Bücher von Chuck Palahniuk, auch wenn ich die bald alle durch habe.
Musik: Wenn ich zum Programmieren komme (sehr selten) dann am liebsten Elektronisches. Sonst eine breite Mischung, wobei mein Musikstil sich immer stark an den verfügbaren CDs orientiert. Bei uns im Büro liegt derzeit eine Menge Reggae und Ska rum…

Dein Schlusssatz?
Allemann schnell bei Hitflip anmelden! Wenn man mal gemerkt hat, wie clever das funktioniert, ist das eine super Alternative zum Neukauf. Und Thomas, danke fürs Interview!

Danke Jan und ich wünsche dir noch viel Erfolg!

Das Interview führte Thomas Gabriel von Internetszene.com am 08.11.2006.